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Der bundesrätliche Vorschlag setzt auf weniger Detailvorschriften und mehr Ergebnisorientierung bei den Direktzahlungen. Gleichzeitig sollen die Marktposition der Landwirtschaft gestärkt, Produktionsgrundlagen gesichert sowie Bildung und Beratung ausgebaut werden. Auch Handel und Konsumentinnen und Konsumenten sollen künftig stärker Verantwortung für ein nachhaltiges Ernährungssystem übernehmen.
Im Klimabereich schlägt der Bundesrat unter anderem die Förderung von Kulturen für die direkte menschliche Ernährung, eine stärkere Unterstützung von Beratungsangeboten sowie Zielvereinbarungen entlang der Wertschöpfungskette vor. Zudem soll für die Landwirtschaft erstmals ein Treibhausgas-Reduktionsziel im Gesetz verankert werden. Vorgesehen ist eine Reduktion der Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 bis ins Jahr 2050.
Für Kilian Baumann, Landwirt und Grünen-Nationalrat aus dem Kanton Bern, geht der Vorschlag dennoch nicht weit genug. «Es müsste mehr gemacht werden», sagt er. Positiv bewertet er die Verankerung eines Reduktionsziels für die Landwirtschaft.
Kritischer sieht dies Ernst Wandfluh. Der Landwirt aus dem Kandertal vertritt die SVP im Nationalrat und hält das Ziel für zu ambitioniert: «Das Reduktionsziel geht deutlich zu weit.» Die Landwirtschaft müsse ihren Beitrag leisten, die Vorgaben müssten aber realistisch und praktikabel bleiben.
Einigkeit besteht immerhin bei der grundsätzlichen Stossrichtung einzelner Massnahmen, etwa bei den vorgesehenen Zielvereinbarungen zwischen Produzenten, Verarbeitern und Handel.
Die Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2030+ dauert bis zum 8. Dezember. Die parlamentarische Beratung ist für 2028 vorgesehen.
Host: Silvio Liechti
Mehr Infos:
www.klimabauern.ch
Anfang Jahr blickte Adrian Aebi, CEO der SHGroup, noch optimistisch auf die Landwirtschaftssaison 2026. Doch ein aussergewöhnlich trockener Juni änderte die Lage grundlegend. Im Podcast erklärt er, weshalb der Klimawandel Landwirtschaft und Versicherungen zunehmend vor neue Herausforderungen stellt.
Die SHGroup (Schweizer Hagel) bezifferte die Trockenheitsschäden bereits im August auf rund 19 Millionen Franken. Hinzu kämen Hagelschäden von rund 30 Millionen Franken. Aufgrund der hohen Schadenssumme rechnet Aebi damit, dass die Versicherung im Jahr 2026 einen Verlust schreiben wird.
Die Forschung geht davon aus, dass Trockenheitsereignisse mit dem Klimawandel häufiger werden. Anders als Hagel, dem Kerngeschäft der SHGroup, sei Trockenheit ein grossflächiges, systemisches Risiko. Sind viele Flächen versichert, kann es für die Versicherung schnell teuer werden. Um die Risiken zu streuen, ist die SHGroup breit aufgestellt und versichert landwirtschaftliche Flächen von Serbien bis Portugal. Die Wahrscheinlichkeit, dass gleichzeitig in allen Regionen grosse Dürreschäden auftreten, sei gering, sagt Aebi. Trotz dieser geografischen Diversifikation könnten die steigende Nachfrage und die höheren Risiken Anpassungen bei Prämien oder Versicherungsleistungen erforderlich machen.
Gleichzeitig betont Aebi, dass Versicherungen allein keine Lösung für die Herausforderungen des Klimawandels bieten. «Adaption» sei das Zauberwort. Die Landwirtschaft müsse sich fragen: «Sind die Kulturen, die wir anbauen, noch die richtigen für ein wärmeres Klima?» Dabei seien auch Handel und Konsumierende gefordert, offen für Veränderungen zu sein. Denn, so Aebi: «Die Versicherung kann nur das Dach eines Hauses, nicht aber das Fundament sein.»
Host: Silvio Liechti
Weitere Informationen:
www.klimabauern.ch
Würde man die globale Ackerfläche gerecht auf die Weltbevölkerung verteilen, blieben jedem Menschen rund 2000 m². Auf dieser Fläche – etwa so gross wie ein Eishockeyfeld – muss einiges wachsen: Früchte, Gemüse, Tierfutter, wenn es nicht von Wiesen und Weiden stammt, Fasern für Kleider und vieles mehr.
Weltweit sind rund 40 Prozent der Ackerfläche mit Getreide bepflanzt – auf einem Weltacker ist es derselbe Anteil. Ein Beispiel dafür ist der neuste Weltacker am Rand der Stadt Zürich.
Spannend wird es beim sogenannten Flächenbuffet: Dort wird sichtbar, wie viel Fläche für einen Teller Spaghetti oder ein Schnipo nötig ist. Tierische Produkte benötigen in der Regel mehr Platz – vor allem dann, wenn das Futter für die Tiere auf Ackerflächen produziert wird.
Die Idee des Weltackers stammt ursprünglich aus Deutschland. In der Schweiz gibt es bereits vier solcher Anlagen – neben dem in Zürich auch im solothurnischen Nuglar sowie zwei im Kanton Bern. Mehr zum geplanten Bündner Projekt gibt es weiter unten - den Besuch auf dem Weltacker in Zürich im Podcast.
Host: Silvio Liechti
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Die UNO hat das Jahr 2026 zum «Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft» erklärt. Damit soll sichtbar gemacht werden, welchen grossen Einfluss Frauen in der globalen Landwirtschaft haben – und gleichzeitig ihre Rolle stärker gewürdigt werden.
Auch in der Schweiz arbeiten rund 40’000 Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben. Dennoch werden nur rund 7 Prozent der Schweizer Höfe von Frauen geführt.
Mehr Frauen in Schlüsselpositionen könnten das Potenzial für klimafreundlichere Produktionsweisen erhöhen, sagt Sandra Contzen. Sie ist Agrarsoziologin an der Berner Fachhochschule und erforscht seit Jahren die Stellung von Frauen in der Schweizer Landwirtschaft.
Studien weisen darauf hin, dass vielfach Frauen auf Bauernhöfen Innovationen anstossen und nachhaltige Praktiken vorantreiben. Dabei sei es weniger eine Frage der Biologie als vielmehr des Hintergrunds: «Frauen haben häufig ausserhalb der Landwirtschaft Erfahrungen gesammelt und sich ein Netzwerk aufgebaut, bevor sie einen Hof übernehmen», so Contzen.
«Wenn Frauen ihre Ansichten stärker einbringen und Entscheide mitgestalten können, werden wir uns stärker in Richtung einer ökologischeren und klimaresistenteren Landwirtschaft bewegen», ist Contzen überzeugt.
Aktuell liefen europäische Studien, die derzeit die Rolle von Frauen bei Innovationen in der Land- und Ernährungswirtschaft beleuchten. Solche Forschung sei wichtig und sollte vermehrt stattfinden.
Weitere Infos:
www.klimabauern.ch
Besonders bedeutsam sind die sogenannten Mykorrhiza-Pilze. Sie gehen mit vielen Pflanzen eine enge Lebensgemeinschaft ein – eine faszinierende Symbiose, von der beide profitieren.
Dabei verbindet sich der Pilz mit seinem feinen Fadengeflecht mit den Wurzeln der Pflanze. Er liefert ihr dann Nährstoffe aus Bodenbereichen, die die Pflanze allein nicht erreichen kann. Im Gegenzug erhält der Pilz Zucker, den die Pflanze durch Photosynthese produziert und über die Wurzeln an ihn abgibt.
Mykorrhiza-Pilze kommen natürlicherweise im Boden vor. Auf vielen landwirtschaftlichen Flächen ist ihr Netzwerk jedoch durch intensive Bewirtschaftung gestört. Dadurch wird es schwieriger, diese hilfreiche Beziehung zur Pflanze aufrechtzuerhalten.
Ein Forschungsprojekt von Agroscope und der Universität Zürich zeigt, dass sich Erträge steigern lassen, wenn Mykorrhiza-Pilze gezielt gefördert werden – etwa im Anbau von Mais oder Sonnenblumen. Dafür werden bei der Saat kleine Tonkügelchen, die mit dem Pilz angereichert sind, in den Boden eingebracht. Ziel ist eine bessere Ernte bei geringerem Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln.
Was die Forschung über Mykorrhiza bereits weiss, warum der Pilz den Pflanzen in Trockenperioden helfen kann und wie ausgeklügelt die Symbiose zwischen Pflanze und Pilz tatsächlich ist – Antworten darauf gibt es im aktuellen Podcast.
Weitere Informationen:
Marcel van der Heijden im Netz:
SRF-Beitrag zu Mykorrhiza
Populärliteratur zur Welt der Pilze
Globale Mykorrhiza-Karte
In den letzten Jahren ist die Anbaufläche pilzwiderstandsfähiger Reben grösser geworden. Trotzdem wachsen erst auf rund 4 Prozent der schweizerischen Rebfläche PIWIs. Auch sonst sind die Weine noch nicht im Mainstream angekommen.
Mit Blick auf den Klimawandel und den Ruf nach mehr Nachhaltigkeit im Rebberg bieten die Gewächse eine Alternative. Katie Mackie-Haas ist Leiterin der Forschungsgruppe Weinbau Deutschschweiz bei Agroscope. Sie hat mit Forscherkolleg:innen untersucht, warum es bei der Bekanntheit dieser neuen Rebsorten klemmt, und was getan werden könnte, um dies zu ändern.
«Ich glaube sehr, dass die PIWI-Reben die Sorten der Zukunft sind», sagt Mackie-Haas. Die Winzerinnen und Winzer müssten nicht nur viel weniger spritzen und Traktor fahren, die Sorten seien auch stabiler und resilienter als europäische Sorten.
Gute Erfahrungen mit solchen neuen Sorten hat Philipp Bosshart aus Berschis SG gemacht. Auf seinem Betrieb werden seit Jahrzehnten PIWI-Sorten angebaut. Was ihm diese Strategie bringt und wohin die Reise der PIWIs in der Schweiz geht, beantwortet die neueste Folge von «Landwirtschaft.Klima.Wandel.».
Weitere Infos:
Pflanzenkohle wird seit Tausenden von Jahren von den Menschen hergestellt. Vielerorts wird sie heute auch in der Landwirtschaft eingesetzt – als Bodenverbesserer oder als Geruchsbinder im Stall.
Nikolas Hagemann ist Umweltnaturwissenschaftler. Seit über 15 Jahren forscht er zum Thema Pflanzenkohle. Heute arbeitet er beim privaten Ithaka Institut, das sich mit Kohlenstoffstrategien und Klimafarming befasst, zusätzlich ist er bei Agroscope angestellt.
«Pflanzenkohle ist die älteste Chemikalie, die die Menschheit hat», sagt der Forscher. Seit rund 5000 Jahren begleite uns die Pflanzenkohle in Form von Holzkohle. «Schon Ötzi hat sie bei sich gehabt – nicht nur am Körper, sondern auch im Körper – man hat sie als Farbpigment für seine Tätowierungen genommen.»
Pflanzenkohle, die schlussendlich im Boden landet, ist auch eine Kohlenstoffsenke. Das Material besteht nämlich zu einem überwiegenden Teil aus reinem Kohlenstoff, den die Pflanzen über die Zeit als CO₂ aus der Atmosphäre geholt haben.
Normalerweise wird die Pflanzenmasse durch Verrottung abgebaut, wobei der Kohlenstoff wieder als CO₂ freigesetzt wird. Durch die Verkohlung der Holz- oder Pflanzenreste wird der Kohlenstoff aber stabilisiert. Eingebracht in den Boden, ist er langfristig der Atmosphäre entzogen. Das tönt nach grossem Potential.
Mehr zu Pflanzenkohle gibt es im Podcast «Landwirtschaft.Klima.Wandel.». In dieser Ausgabe ist Nikolas Hagemann zu Gast. Unter anderem klären wir die Frage: Wundermittel oder nicht?
Weitere Infos:
Ein Bauernhof ist ein System im System: Boden, Tiere und Pflanzen stehen in gegenseitiger Wechselwirkung, während der Hof gleichzeitig die Gesellschaft mit Lebensmitteln versorgt. Veränderungen in diesem komplexen Gefüge sind oft herausfordernd. Wer die Produktion anpassen oder ein neues Standbein aufbauen möchte, soll nun von einem Betriebscoaching – einem Austausch Praktiker:in zu Praktiker:in profitieren können.
Wissensaustausch in Arbeitskreisen ist in der Schweizer Landwirtschaft seit Langem gut verankert, ebenso wie die kantonalen Beratungsangebote. Das Schweizer Netzwerk für Agrarökologie «Agroecology Works!» ergänzt diese in einem Pilotprojekt mit einem neuen Betriebscoaching-Format: individueller 1:1-Austausch auf Augenhöhe.
«Es ist sinnvoll, dass verschiedene Beratungsmöglichkeiten sich ergänzen», sagt Giulia Satiro, Co-Leiterin des Pilotprojekts. «Anders als in Arbeitskreisen ist es hier eine Einzelberatung. Und anders als bei kantonalen Diensten steht der praxisnahe Austausch zwischen Praktiker:innen im Vordergrund.» Das Ziel: Voneinander lernen und Betriebe zukunftsfähiger positionieren.
Das Team um Satiro verfügt über 21 ausgewählte Coaches, die für ihre Arbeit entschädigt werden – ein vierstündiges Coaching kostet 250 Franken. Das Projekt wird von Partnern wie Regenerativ Schweiz oder dem Netzwerk Klima und Landwirtschaft unterstützt und durch Stiftungsgelder sowie den Bund finanziert.
Einer der ersten, der bereits ein solches Betriebscoaching genutzt hat, ist Dario Heller aus Büron (LU). Was ihm das Coaching gebracht hat - er spricht darüber im aktuellen Podcast «Landwirtschaft.Klima.Wandel.».
Weitere Infos:
www.betriebscoaching.ch
Homepage vom Erlenhof (Dario Heller):
Homepage von Beat Rölli:
Anpacken und Klimamassnahmen umsetzen – die 50 Pilotbetriebe des Projekts «Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden» haben in den letzten Jahren genau das getan. Doch was braucht es, damit jemand die Ärmel hochkrempelt und diesen Weg geht? Eine neue Publikation gibt Antworten.
«Wege entstehen dadurch, dass man sie geht» – dieses Zitat von Franz Kafka gilt als Plädoyer fürs Handeln. Sibyl Huber und Cyrill Zosso sind der Frage nachgegangen, wie Wandel gelingen kann. Die beiden sind in der Projektleitung des Bündner Klimaprojekts.
Grundlage für ihre Untersuchung war eine Umfrage unter 290 Bündner Bauernbetrieben. Mitgemacht haben Betriebe, die bereits Massnahmen umsetzen, und Betriebe, die sich noch nicht stark mit dem Thema Klimawandel befassen. Weiter sind die Erfahrungen der 50 Pilotbetriebe des Klimaprojekts, sowie Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Literatur eingeflossen.
«Die Betriebe stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Es reicht nicht, einfach einen Katalog mit Klimamassnahmen bereitzustellen», erklärt Sibyl Huber. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Entscheidung, ob Bäuerinnen und Bauern aktiv werden: die persönliche Einstellung zum Klimaschutz ebenso wie das soziale Umfeld, politische Rahmenbedingungen und die spezifische Situation auf dem Hof. Über diese Themen werde noch zu wenig gesprochen.
Die Publikation zeigt auf, was auf dem Weg zu mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft hemmt und was die Bäuerinnen und Bauern unterstützt. Weiter gibt die Untersuchung einen Einblick in die Erfahrungen, die die Pilotbetriebe gemacht haben.
Über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutieren Sibyl Huber und Cyrill Zosso im aktuellen Podcast.
Host: Silvio Liechti
Weitere Infos:
Die Publikation «Landwirtschaft.Klima.Wandel. - Ideen für den Weg aus der Klimakrise»
www.klimabauern.ch
www.klimalandwirtschaft.ch
Rinderhaltung und Klimaschutz polarisieren wie kaum ein anderes Thema in der Landwirtschaft – und weit darüber hinaus. Das hartnäckige Bild der «Klimakiller-Kuh», die mit ihrem Methan das Klima zerstört, greift jedoch deutlich zu kurz. Ein neues Faktenblatt von FiBL und Bio Suisse zeigt, wie Wiederkäuer klug ins Ernährungssystem integriert werden können.
Wenn Kühe Gras verdauen, entsteht Methan, und dieses Gas wirkt stark auf das Klima. Trotzdem sei es irreführend, Rinderhaltung auf diesen Aspekt zu reduzieren, betont Florian Leiber, Nutztierwissenschaftler am FiBL. Entscheidend sei, wie die Tiere gehalten werden und welche Rolle sie im Gesamtsystem spielen.
Richtig eingebunden können Kühe einen wichtigen Beitrag im Ernährungssystem leisten. Das Zauberwort lautet: graslandbasierte, biologische Rindviehhaltung. Solche Tiere verwerten Gras, das der Mensch nicht direkt nutzen kann, und verwandeln es in hochwertiges Protein – in Form von Milch und Fleisch. Gleichzeitig schützen sie extensive Graslandflächen vor Verbuschung, tragen zur Erhaltung der Biodiversität bei und sorgen dafür, dass Kohlenstoff im Boden gebunden bleibt.
«All diese Leistungen würden wir verlieren, wenn wir dieses System aufgeben», sagt Florian Leiber. Eine eindimensionale Fixierung auf Methan könne deshalb zu unerwünschten Folgen in anderen Bereichen führen, etwa beim Erhalt von Ökosystemleistungen und Kulturlandschaften. Leiber fordert daher einen Systemblick statt einer simplen Emissionsrechnung pro Tier.
Wesentlich ist für ihn die Unterscheidung zwischen Rindvieh auf Grasland und Tieren im Stall, die mit viel Kraftfutter versorgt werden. Problematisch ist insbesondere Futter, das importiert wird oder auf Flächen wächst, die direkt der menschlichen Ernährung dienen könnten. Hier verschärfen sich Flächenkonkurrenz, Umweltbelastungen und Abhängigkeiten.
Das Faktenblatt versteht sich als Plädoyer für eine graslandbasierte Wiederkäuerhaltung – auf Flächen, die sich nicht für den direkten Anbau von Lebensmitteln für Menschen eignen. Dafür braucht es Anpassungen im System, so Leiber: weg von flächenintensiven, kraftfutterabhängigen Modellen. Welche Auswirkungen das auf die Tierzahlen hätte, wer nun gefordert ist zu handeln und wie das Faktenblatt in der Branche aufgenommen worden ist, erläutert Florian Leiber im Podcast ausführlich.
Host: Silvio Liechti
Das Faktenblatt «Kuh und Klima»
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