Die U.S.-Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff haben in ihrem Buch "Dieses Mal ist alles anders", in dem sie Finanzkrisen aus acht Jahrhunderten untersucht haben, dem letzten Kapitel folgendes Zitat vorangestellt: "Es gibt nichts Neues, außer dem, was vergessen wurde."
Darin kommt zum Ausdruck, dass viele Fehler immer wieder gemacht werden, obwohl die zugrundeliegenden Probleme längst bekannt sind. So ist es auch mit den in größeren Abständen immer wieder auftretenden Schuldenkrisen.
Wie kommt es, dass Staatsschulden oft auf die leichte Schulter genommen werden, bis am Finanzmarkt Stress aufkommt? Darüber spricht Dr. Jörn Quitzau (BERGOS AG) mit Prof. Dr. Norbert Berthold (Universität Würzburg).