Wir lesen. Wir hören. Wir staunen. Vor allem über Widersprüche. Bei den Informationen in den verschiedenen Medien. Unwissenheit? Falsches Interpretieren? Kampagnen-Journalismus?
Was wäre der Mensch ohne Ellbogen? Ohne die Waffe des Stärkeren? Ein Wesen mit Verstand, voller Respekt und Rücksicht anderen gegenüber. Aber wozu soll das gut sein?
Der Mensch mag keine Zufälle. Sie machen ohnmächtig, passieren ohne aktiven eigenen Einfluss. Die glücklichen Zufälle vergisst man schnell. Die unglücklichen nie. Sie sind immer an allem Schuld.
Krankheit und Pflege werden ein Problem. Sagt man uns. Wir müssen mehr zahlen. Sagt man uns. Was man uns nicht sagt: wir sind die Verlierer, egal wieviel wir zahlen. Aber wer will das schon wissen?
Die Märkte sind in Aufruhr. Welche Märkte? Der Wochenmarkt hier am Samstag? Sie reagieren teils heftig und panisch. Gibt es dann kein Gemüse, oder was? Ach, die Finanzmärkte! Ja, dann. Was haben wir damit zu tun?
Dieses vertrackte Entweder-Oder! Es begleitet uns das gesamte Leben. Soll ich, soll ich nicht? Niemand hilft. Und wehe wenn! Dann ist er nämlich der Schuldige!
Man wird doch noch was sagen dürfen, finden die einen. Nicht ernst nehmen, sagen die anderen, ist nur Unsinn. Zu naiv gedacht? Scheinbar. Eine erste Katastrophe ist passiert.
Auf unserer genetischen Festplatte liegt eine kleine wundersame Software: Hilfsbereitschaft. Und diese Software macht dem Helfenden sogar Freude. Welch ein Glück für Menschen in Not! Oder auch für manche ohne Not?
Individualisten fallen auf. Sie tragen Rock statt Hose oder umgekehrt. Sie sagen Nein statt Ja. Sie hassen die Masse. Sie stehen daneben. Sie sind etwas Besonderes. Und wir haben viele Individualisten. Tatsächlich?