Ehrenamt 2.0

Ehrenamt 2.0

By Fabio GuzzoBusinessNon-Profit
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Ehrenamt 2.0 episodes

  • Machtsamkeit

    In jedem Verein wirken acht Formen von Macht, aber nur eine davon ist an ein Amt gebunden. Die anderen sieben sieht man meistens nicht, wirksam sind sie trotzdem.

    Mit dieser Folge startet unsere neue Serie “Wer entscheidet hier eigentlich?”: fünf Folgen über Machtstrukturen, Entscheidungen und Wirksamkeit im Verein. Zum Einstieg klären Fabio und Isi, was Macht überhaupt ist und welche Formen sie annimmt. Isi hat sich dafür in die Forschung der Uni Wien zu Organisationen, Vereinen und NGOs eingelesen; mit einer Kernerkenntnis, die man zweimal lesen sollte: Geteilte Führung, wie wir sie im Verein mit vielen Ämtern und Aufgabenbereichen kennen, bedeutet nicht automatisch, dass auch der Einfluss geteilt ist. Wer eine offizielle Rolle hat, ist weiterhin näher an den strategischen Entscheidungen als Ehrenamtliche, die eher ausführend arbeiten.

    Wir sprechen darüber, warum Isi dieses Thema aus ihren Workshops und Coachings mitgebracht hat: Eine passende Lösung zu finden ist das eine, sie im Verein umzusetzen scheitert oft an unsichtbaren Strukturen, die mitentscheiden, ob überhaupt etwas passiert. Dazu erzählt Fabio, wie sein Verein „Köln spricht“ trotz flacher Hierarchien und Konsensverfahren an genau diesen Machtfragen zerbrochen ist. Im Zentrum der Folge stehen die acht Formen der Macht.

    In dieser Folge erfährst du:

    • warum wir beide das Wort „Macht“ schwierig finden und lieber von Einfluss sprechen und wie wir Macht definieren: als Einflussmöglichkeit auf Personen oder Personengruppen, Entscheidungen und Aktionen
    • wieso geteilte Führung im Verein nicht automatisch heißt, dass auch der Einfluss geteilt ist
    • welche acht Machtformen wirken: formelle Macht, Wissen, Informationen, Beziehungen und Netzwerke, Erfahrung und Tradition, Zeit und Präsenz, Umsetzungsmacht und soziale Macht
    • was passiert, wenn nur Sabine weiß, wie man Förderanträge schreibt, und nur Leon weiß, wo welches Dokument liegt und warum das fast nie Absicht ist
    • wo der Unterschied zwischen Beziehungen und Netzwerken (nach außen: Kommune, Fördergeber) und sozialer Macht (nach innen: Menschen auf die eigene Seite ziehen) liegt
    • weshalb „Ich mache das jetzt schon seit 25 Jahren“ Diskussionen beenden kann, obwohl Erfahrung und Tradition extrem wertvoll sind
    • wieso sich Zeit und Präsenz multiplizieren: Wer viel Zeit investiert, bekommt Wissen, Beziehungen und Posten und was das für alle heißt, die wegen Job, Familie oder anderer Verpflichtungen weniger Zeit haben
    • was Umsetzungsmacht mit dem Satz „Ihr könnt das gerne anders entscheiden, aber dann macht ihr es auch“ zu tun hat

    Zum Schluss ordnen Fabio und Isi sich selbst ein: Fabio sieht seinen größten Einfluss in Wissen und sozialer Macht, Isi neben ihrer formellen Rolle vor allem in Erfahrung und beide schreiben sich gegenseitig noch die eine oder andere Machtform zu.

    Zum Mitnehmen: Es geht nicht darum, diese Machtformen abzuschaffen, denn in jeder einzelnen steckt viel Wert. Es geht darum, sie überhaupt zu erkennen. In der nächsten Folge klären wir deshalb, ob Macht etwas Schlechtes ist, wann sie destruktiv und wann sie konstruktiv wirkt und wir lösen auf, wo Fabio und Isi sich in ihrer Machtausübung ähneln und wo nicht.

    Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr die restlichen vier Folgen dieser Serie nicht verpassen wollt. Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension bei Spotify oder Apple Podcasts da.

    42 min
  • Baut die Bucht

    „Wenn du surfen willst, brauchst du erst mal eine Bucht.“ Was heißt das eigentlich für Vereine, die ihre Engagierten nicht verlieren wollen?

    In der vierten und letzten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wechseln Fabio und Isi die Perspektive: Nachdem es in der letzten Folge darum ging, was du ganz persönlich tun kannst, um engagiert zu bleiben, ohne auszubrennen, geht es diesmal um die Strukturen drumherum. Die große Frage: Was können Vereine schaffen, damit es Menschen leichter fällt, sich nicht zu überfordern und trotzdem das Maximum aus ihrem Engagement zu holen?

    Wir sprechen darüber, warum Strukturen einen Rahmen geben müssen, ohne starr zu werden, warum Wertschätzung die Währung des Ehrenamts ist und weshalb ein pauschales „Danke für eure Arbeit dieses Jahr“ eher Frust als Freude auslöst. Denn Überlastung ist selten das Problem einzelner Personen, sondern das Ergebnis fehlender Rahmenbedingungen.

    In dieser Folge erfährst du:

    • warum sich die Forschung bei zwei Dingen einig ist: Wertschätzung auf emotionaler und Unterstützung auf struktureller Ebene machen den größten Unterschied für die Engagement-Life-Balance
    • wieso klare Rollen, Stellvertretungen und das AG-Prinzip Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen, statt sie bei den immer gleichen fünf Leuten zu bündeln
    • wie ihr Aufgaben so beschreibt, dass Menschen sie einschätzen können: Kontext, Ziel und Ablauf, dazu eine ehrliche Angabe zum Zeitaufwand aus euren Erfahrungswerten
    • warum Wertschätzung kontinuierlich und konkret sein muss und ein globales Danke bei der Jahresendversammlung sich eher nach Verarschung anfühlt
    • weshalb Wertschätzung viel mehr ist als ein Danke: Sichtbarkeit nach innen und außen, Vertrauen, Mitsprache und aktiv geöffnete Entwicklungsräume
    • warum Vereine Ausstieg und Wiedereinstieg normalisieren sollten und wie ein Pauseknopf, gute Übergaben und schöne Abschiede dafür sorgen, dass Menschen später wiederkommen

    Zum Mitnehmen: eine Frage auf zwei Ebenen. Als Verein: Wie schafft ihr Strukturen, in denen Menschen langfristig bleiben möchten? Und als Einzelperson: Was brauchst du, um in zwei, drei oder fünf Jahren immer noch Teil dieses Vereins sein zu wollen, und welche Strukturen und welche Kultur müssten dafür geschaffen werden? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. Und wenn Überforderung, Überlastung oder eine fehlende Wertschätzungskultur bei euch gerade Thema sind: Wir begleiten das in Workshops und Coachings.

    Damit endet unsere Serie zur Engagement-Life-Balance. In der nächsten Serie geht es um Machtstrukturen im Verein: Wie sie entstehen, wie sie ausgelebt werden und wie man sie aufbricht, um demokratischer zu arbeiten.

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    35 min
  • Marathon statt Sprint

    „Wenn ich mir Zeit für mich nehme, lasse ich meinen Verein im Stich.“ Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt?

    In der dritten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wird es persönlich: Nachdem Fabio und Isi in der letzten Folge die Muster hinter der Überlastung im Ehrenamt auseinandergenommen haben, geht es diesmal um dich als engagierte Person. Isi hat vier konkrete Tipps ausgearbeitet, mit denen du engagiert bleiben kannst, ohne auszubrennen.

    Wir sprechen darüber, warum ehrenamtliches Engagement kein Sprint, sondern ein Marathon sein sollte, wie du dir ein realistisches Zeitbudget setzt und warum ein Nein zu einer Aufgabe kein Nein zum Verein ist. Denn Selbstschutz ist keine Illoyalität, sondern die Voraussetzung dafür, dass deine Ressourcen überhaupt bis zur Ziellinie reichen.


    In dieser Folge erfährst du:

    • warum du dein Ehrenamt wie einen Job in einem festen Zeitbudget denken solltest und alles darüber hinaus die Ausnahme bleibt, statt zum Ist-Zustand zu werden
    • wieso dieses Budget erst wirkt, wenn du es transparent machst: im Verein, aber auch gegenüber den Menschen, die mit dir unter deiner Überlastung leiden
    • welche drei Formen des Nein-Sagens es gibt: das Nein ohne Rechtfertigung, das ehrliche Nein mit Bestand, das Kontext und einen Ausblick liefert, und das Nein mit einer Alternative
    • warum jede und jeder dafür gelobt wird, mehr zu machen, aber niemand dafür, auf sich selbst zu achten, und was Ego, Anerkennung und Arbeitspsychologie damit zu tun haben
    • weshalb du die Form deines Engagements wechseln kannst, statt ganz aufzuhören: projektbezogen, saisonal, in Phasen und warum das besser ist, als zur Karteileiche zu werden
    • warum am Ende alles an einem Punkt hängt: Communication is key. Du musst nicht im Stillen leiden und darfst aktiv Hilfe einfordern.

    Zum Mitnehmen: ein Reality-Check und drei Reflexionsfragen. Was ist das erste Gefühl, an das du denkst, wenn du an dein Engagement denkst? Wann hast du das letzte Mal Ja gesagt, weil du wolltest, und wann, weil du dachtest, du müsstest? Und wer in deinem Umfeld leidet im Zweifelsfall mit unter deiner fehlenden Engagement-Life-Balance? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was Vereine tun können, damit ihre Engagierten gar nicht erst aus der Balance kommen.

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    44 min
  • Unersetzbar und ausgelaugt?

    „Wenn ich das nicht mache, macht es niemand.“ Wie oft hast du diesen Satz in deinem Verein schon gehört oder selbst gedacht?

    In der zweiten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance gehen Fabio und Isi der Frage nach, wann aus Verantwortung Überforderung wird. Nachdem sie in der letzten Folge das Grundmodell aus der italienischen Studie vorgestellt haben, nehmen die beiden diesmal drei Kernphänomene auseinander, die ihr garantiert aus eurem Vereinsalltag kennt und die dafür sorgen, dass sich Engagement irgendwann überlastend anfühlt.

    Wir sprechen darüber, warum Verantwortung im Verein nie gleich verteilt ist, warum Nein-Sagen im Ehrenamt so schwerfällt und was passiert, wenn abends um 22 Uhr die WhatsApp-Gruppe aufleuchtet. Denn Überlastung entsteht selten aus einer einzelnen Aufgabe, sondern aus Mustern, die niemand ausspricht.


    In dieser Folge erfährst du:

    • warum das Narrativ „Wenn ich es nicht mache, macht es niemand“ dazu führt, dass immer die gleichen fünf alles machen
    • wieso Engagierte sich dadurch unersetzbar machen und aus dieser Spirale kaum noch herauskommen
    • warum Verantwortung nie fair verteilt ist und es vor allem darum geht, genau das transparent zu machen
    • weshalb Nein sagen im Ehrenamt so schwerfällt: Jedes Nein fühlt sich an wie ein Gegenstellen gegen die eigene Mission
    • warum es neben denen, die nicht Nein sagen können, auch die gibt, die nicht Ja sagen und was die Kooperationsthese damit zu tun hat
    • was es konkret heißt, wenn das Engagement ins Privatleben hineinwirkt: Nachfragen am Wochenende, Orga-Nachrichten im Urlaub, Vereinsthemen auf der Couch

    Zum Mitnehmen: Du wirst die Vereinsmission nicht allein retten und dein Nein ist nicht der Grund, warum sie scheitert, sondern eine Form von Selbstschutz. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was ihr als Einzelpersonen ganz konkret tun könnt, um euch vor dieser Überlastung zu schützen.

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    25 min
  • Herzenssache mit Nebenwirkung: Über die Engagement-Life-Balance im Ehrenamt

    Etwas, das dich erfüllt, kann dich gleichzeitig auslaugen. Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt?

    In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 starten Fabio und Isi eine neue Serie: "Engagement-Life-Balance". Auf Basis einer italienischen Studie von 2024 (rund 200 Proband:innen), die ein arbeitspsychologisches Modell auf das Ehrenamt überträgt, gehen die beiden dem großen Paradox auf den Grund: Warum uns freiwilliges Engagement nachweislich glücklicher und gesünder macht und uns trotzdem an den Rand der Erschöpfung bringen kann.

    Wir sprechen über das Zusammenspiel von Arbeit, Privatleben und Engagement und darüber, warum genau dann Stress entsteht, wenn das Ehrenamt in dein Privatleben hineinfließt. Denn Belastung ist weniger eine Frage der Stundenzahl, sondern eher des Gleichgewichts.

    In dieser Folge erfährst du:

    • warum Ehrenamt nachweislich gesünder, verbundener und selbstwirksamer macht und was es uns gleichzeitig nimmt
    • was das Prinzip von Demands & Resources (das Bild vom „Fass“) über dein persönliches Energielevel verrät
    • warum „Work-Home Interference“ der Moment ist, in dem das Engagement ins Privatleben eindringt und zur Belastung wird
    • wieso es kein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt, sondern alles individuell vom Einklang der drei Lebensbereiche abhängt
    • warum Überforderung im Ehrenamt kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit ist

    Zum Schluss gibt’s eine Reflexionsfrage, die du direkt mitnehmen kannst: Wie viel Energie gibt dir dein Engagement gerade und wie viel nimmt es dir? In den nächsten Folgen der Serie schauen wir uns an, woher diese Imbalance kommt und was ihr individuell und als Verein tun könnt, um wirksam zu sein, ohne auszubrennen.

    Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und schreibt uns, wie voll euer „Fass“ gerade ist.

    35 min
  • "Schelle, wer an Lösungen denkt" - 6 Schritte zur richtigen Tool-Einführung

    „Wir führen einfach mal ein neues Tool ein – und zwei Wochen später nutzt es keiner mehr.“ Kommt dir das bekannt vor?

    In der großen Abschlussfolge unserer ersten Serie Digital gedacht, KI gemacht liefern Fabio und Isi das, was sie euch versprochen haben: einen konkreten Schritt-für-Schritt-Plan, mit dem die Einführung eines neuen Tools im Verein wirklich gelingt. Denn eine Tool-Einführung ohne Plan kostet vor allem eins: Nerven, Zeit und am Ende mehr Frust als vorher.

    Isi hat dafür einen 6-Schritte-Plan entwickelt, der jede Tool-Einführung leichter macht: von der ehrlichen Problemanalyse über klare Zuständigkeiten und wenige, sinnvolle Regeln bis hin zu Onboarding und Feedbackschleifen. Diese Folge ist euer Leitfaden, um digitale Tools so einzuführen, dass sie auch nach Wochen noch genutzt werden.

    In dieser Folge erfährst du:

    • warum ihr zuerst das Problem benennen solltet und noch gar nicht ans Tool denken dürft (Isis Merksatz: „Schelle!“)
    • wieso ihr mit einem kleinen Anwendungsfall startet: klein genug zum Testen, groß genug für echte Wirkung
    • warum Zuständigkeiten über Erfolg oder Scheitern entscheiden – Stichwort „Key-User:innen“
    • wie ihr mit wenigen, klaren Grundregeln arbeitet, statt euer Team mit 63 Regeln zu erschlagen
    • warum ein gutes Onboarding nicht nur das Wie, sondern vor allem das Warum erklären muss
    • weshalb Testen, Auswerten und Anpassen kein einmaliges Projekt, sondern ein Dauerzustand ist

    Wenn bei euch schon mal ein neues Tool nach kurzer Euphorie wieder eingeschlafen ist, dann ist diese Folge genau richtig: mit einem Plan, der sich immer wieder an eure Realität anpassen lässt.

    Digitalisierung ist kein Einzelprojekt, sondern ein Dauerzustand. Wenn euch die Serie gefallen hat, schickt diese Folge an eine Person, die sie hören sollte – und schaut euch unsere kostenlosen Workshops und Coachings an.

    35 min
  • Digitalisierung ist kein Technikprojekt: So führt ihr digitale Tools im Verein wirklich ein

    „Wir brauchen nur das richtige Tool, dann sind wir endlich organisiert.“ – Kennst du diesen Gedanken aus deinem Verein?

    In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 räumen Fabio und Isi mit dem größten Missverständnis der Digitalisierung auf: Nicht das Tool macht euch organisiert, sondern die Struktur dahinter. Anhand der Ergebnisse unserer Studie und ihrer Praxis in Vereinen zeigen die beiden, warum die Euphorie über ein neues Tool oft schon nach zwei Wochen verpufft, und wie ihr genau das verhindert.

    Wir sprechen über digitale Organisationsentwicklung: also darüber, wie ihr Kommunikation, Aufgaben, Dateiablage und Wissen ganzheitlich zusammendenkt, statt planlos ein Tool nach dem anderen einzuführen. Denn erst kommt die Struktur, dann das Tool, nie umgekehrt.


    In dieser Folge erfährst du:

    • warum ihr euch zuerst über eure Struktur klar werden solltet (Ist-Zustand & Soll-Zustand), bevor ihr überhaupt ein Tool auswählt
    • welche Organisationsfelder ihr mitdenken müsst: Kommunikation, Verantwortung, (Projekt-)Management, Kultur und das oft unterschätzte Wissensmanagement
    • warum jedes Tool eine klare Funktion und eine feste Ansprechperson braucht (Stichwort: „Key-Tool-User:innen“)
    • wie ihr eine Tool-Einführung wie ein Projekt plant, mit Phasen, Onboarding, Feedbackschleifen und regelmäßiger Pflege
    • warum es nicht das eine perfekte Tool gibt, und selbst WhatsApp funktionieren kann, wenn die Regeln stimmen


    Wenn in eurem Verein zu viele Chatgruppen, verstreute Dateien und halb genutzte Tools für Chaos sorgen, hilft euch diese Folge, endlich Struktur reinzubringen, und Widerstände von Anfang an mitzudenken.

    30 min
  • Keine Wirksamkeit, ohne Sichtbarkeit: Wie Vereine sich digital sichtbar machen und mehr Menschen erreichen

    Viele Vereine leisten großartige Arbeit, aber niemand bekommt es mit. In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 sprechen Isi und Fabio darüber, warum Öffentlichkeitsarbeit heute fast immer digital ist, was sich in den letzten Jahren verändert hat und mit welchen Tools Vereine ihre Kommunikation einfacher, klarer und wirksamer machen können. Dabei geht es nicht darum, “Influencer” zu werden, sondern als Verein auffindbar, verständlich und einladend zu sein.


    In dieser Folge erfährst du:

    - warum Vereine heute selbst Inhalte produzieren und platzieren können und was das für die eigene Sichtbarkeit bedeutet

    - welche Kanäle wirklich zählen: Website, Newsletter, Social Media und Messenger, und warum eine Website allein noch keine Reichweite bringt

    - wie du Content effizienter erstellst, zum Beispiel mit Canva, Vorlagen und einem Markenkit

    - wie KI dich beim Texten und Ideenfinden unterstützt, zum Beispiel über Rollen, dialogisches Brainstorming und gezielte Rückfragen

    - wie Planung funktioniert, ohne dass es dich auffrisst, zum Beispiel über einen Contentplan und Planungstools wie die Meta Business Suite oder later


    Abonniert den Podcast, damit ihr die nächste Folge nicht verpasst. Dort geht’s um Organisationsentwicklung und darum, wie ihr euch intern besser strukturiert.

    38 min
  • So wird’s digital im Verein: 4 Blockaden verstehen, Lösungen finden und starten!

    „Wir sind zu klein dafür.“ – „Unsere Mitglieder machen das eh nicht mit.“ – „Datenschutz verhindert alles.“ – „Wir haben keine Zeit.“


    Kommt dir bekannt vor? In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 nehmen Fabio und Isi vier typische Glaubenssätze auseinander, die in vielen Vereinen den Einsatz digitaler Tools blockieren, obwohl sie im Alltag längst helfen könnten, Arbeit leichter, klarer und konfliktfreier zu machen.


    Ausgehend von den Ergebnissen unserer Studie sprechen wir darüber, warum Digitalisierung keine Frage der Vereinsgröße ist, wie du Mitglieder wirklich mitnimmst (statt sie zu überfordern) und warum Datenschutz kein Stoppschild sein muss, wenn man die passenden, europäischen Alternativen kennt.


    In dieser Folge erfährst du:

    • warum digitale Tools schon ab kleinen Teams helfen
    • wie du Widerstand im Verein als Prozess-Thema verstehst, und mit One-on-One Coaching, Einführungsterminen & klaren Ansprechpersonen abfederst
    • warum „Datenschutz“ oft ein vorgeschobenes Argument ist, und welche Alternativen wir empfehlen (z. B. WeChange & CryptPad)
    • weshalb „keine Zeit“ meist teurer ist als die Umstellung, weil gute digitale Abläufe Meetings & Feedbackschleifen reduzieren

    Wenn du gerade überlegst, ob ihr im Verein „endlich mal digital“ werden solltet: Diese Folge hilft dir, die häufigsten Blockaden zu erkennen und pragmatisch aufzulösen.

    29 min
  • Digital gedacht, KI gemacht: Warum wir digitaler sind, als wir glauben

    „Wir sind viel digitaler, als wir denken.“ – Mit dieser These startet Isi in die neue Serie von Ehrenamt 2.0.

    Nach unserer Serie zum jungen Engagement schauen Fabio und Isi unter dem Motto „Digital gedacht, KI gemacht“ jetzt darauf, wie digitale Tools und Künstliche Intelligenz die Vereinsarbeit leichter und wirksamer machen können. Basis ist unsere vorletzte Studie von Ehrenamt 2.0 (gefördert vom Land NRW), für die wir 64 Vereine aus NRW quantitativ und qualitativ befragt haben.

    In dieser Auftaktfolge ordnen wir ein, wo Vereine bei der Digitalisierung stehen, welche Tools längst Alltag sind und warum KI zwar als großes Potenzial gesehen, aber kaum aktiv genutzt wird.

    In dieser Folge erfährst du:

    • Warum Digitalisierung längst Alltag ist: 60 % der Vereine nutzen Messenger, 60 % digitale Grafik-Tools, 50 % verwalten ihre Webseite selbst.
    • Weshalb Tools nur dann angenommen werden, wenn sie eine spürbare Erleichterung im Vereinsalltag liefern (Stichwort: Mitgliederverwaltung & Beitragsabgleich).
    • Wieso die größte Hürde nicht die Technik ist, sondern die fehlende strukturierte Einführung neuer Tools im Verein.
    • Was es heißt, Digitalisierung als Shift vom analogen zum digitalen Arbeiten zu verstehen – und warum das Vereinen wieder Kapazitäten für ihren eigentlichen Zweck schenkt.

    Euer Verein will digitaler arbeiten, weiß aber nicht, wo anfangen? Dann ist diese Folge euer Startpunkt!

    Hör rein und erfahre, wie ihr Digitalisierung und KI im Verein endlich strategisch denkt – statt nur nebenbei mitlaufen zu lassen.

    Abonniert den Podcast, um keine Folge der neuen Serie „Digital gedacht, KI gemacht" zu verpassen!

    35 min

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Ehrenamt 2.0 nimmt euch mit auf eine Reise quer durch Themen wie Engagement, Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsentwicklung und vieles mehr! Gemeinsam finden wir mit Gründer Fabio…