PaarImpuls

Eifersucht - Natürliches Alarmzeichen oder Beziehungskiller?


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Mit David Siegenthaler, Inma Vidal & Anne Ehret

In dieser Folge sprechen die Paarberater*innen darüber, wie Eifersucht entsteht, welche Unsicherheiten und Ängste oft dahinterliegen und weshalb Kontrolle selten zu mehr Sicherheit führt. Sie beleuchten, wie unterschiedliche Wahrnehmungen von Grenzen, Loyalität und Freiheit in Beziehungen zu Konflikten führen können – und wie Paare lernen, zwischen berechtigten Bedürfnissen und kontrollierendem Verhalten zu unterscheiden.

Artikel:

Die Resonanzfreude der Berliner Morgenpost
https://www.morgenpost.de/ratgeber-wissen/article411676308/beziehung-gegenteil-von-eifersucht-diesen-begriff-sollten-alle-paare-kennen.html#

Buch:

David Schnarch, Die Psychologie sexueller Leidenschaft

Anmerkung: Bei 10:31 Spricht Inma von unsicher und vermeidend gebundenen Menschen - eigentlich sind beide Bindungsstile unsicher gebunden, nur einer ängstlich und der andere vermeidend.

Hier die Übersicht
Sicher - Menschen mit sicherer Bindung vertrauen darauf, dass sie liebenswert sind und dass wichtige Bezugspersonen für sie da sind.

Vermeidend - Menschen mit vermeidender Bindung fürchten oft, durch zu viel Nähe ihre Unabhängigkeit oder Autonomie zu verlieren.

Ängstlich (ängstlich-ambivalent) - Menschen mit ängstlicher Bindung haben häufig Angst, nicht genug geliebt zu werden oder verlassen zu werden.

Desorganisiert (ängstlich-vermeidend) - Menschen mit desorganisierter Bindung sehnen sich nach Nähe und Sicherheit, erleben diese aber gleichzeitig als bedrohlich oder beängstigend.

Die Bindungsstile hängen nicht nur von der Person ab. Je nach Beziehungsdynamik, können auch unterschiedliche Bindungsstile wischen dem Paar entstehen.

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PaarImpulsBy Mit David Siegenthaler, Inma Vidal & Kolleg:innen