Mit David Siegenthaler, Inma Vidal & Martin Bachmann
Es ist selten, dass sich die sexuelle Lust in einer Beziehung bei beiden Partner*innen immer gleich und gleichzeitig zeigt. Wenn das Bedürfnis nach Nähe und Sexualität unterschiedlich ausgeprägt ist, wirkt es für viele Paare zunächst wie eine kaum lösbare Herausforderung, einen ausgewogenen Umgang damit zu finden. Nicht selten entstehen daraus Gefühle von Hilflosigkeit, Zurückweisung, Unattraktivität oder Druck.
Doch eine unterschiedliche Lustverteilung bedeutet noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Welche Möglichkeiten Paare haben, diesem Thema gemeinsam zu begegnen, und wie daraus sogar neue Formen von Nähe entstehen können, zeigen die Paarberater*innen in dieser Episode.
Studien und Modelle aus dieser Folge
Sexual desire discrepancy in relationships
https://experts.umn.edu/en/publications/the-relative-impact-of-individual-sexual-desire-and-couple-desire
Meaning making and sexual desire discrepancy in romantic relationships
https://link.springer.com/article/10.1007/s10508-023-02633-4
Responsive Sexual Desire Model
https://www.issm.info/sexual-health-qa/what-is-responsive-sexual-desire
Kontext und sexuelles Verlangen
https://www.sarivananders.com/publications
Sexual Desire in long term relationships
https://www.amymuise.com/research
Optimal Sexuality und Druck in der Sexualitaet
https://www.optimalsexualexperiences.com