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Ach, die ewige Leier: Wir sind nie zufrieden. Ernsthaft? Während sich die Welt dreht und wir im Überfluss schwelgen, den unsere Vorfahren nicht mal im Fiebertraum erahnt hätten, verfallen wir in dieses charmante, allgegenwärtige Gejammer. Eine Ode an die Unzufriedenheit, die uns so viel besser steht als plumpe Dankbarkeit. Warum sollten wir auch glücklich sein? Das ist doch was für die Einfältigen, die sich mit dem Offensichtlichen begnügen. Wir sind für Höheres bestimmt, für das ständige Streben nach dem, was uns noch fehlt. Und ja, ich sprebe mich da selbst nicht frei.
Es muss dieses oder jenes sein, und es muss sofort passieren, sonst bricht hier der Weltuntergang aus. Bla bla bla. Ich kenne das nur zu gut. Ich hatte eine Phase – oder nennen wir es lieber eine Ära –, in der ich auch von dieser wunderbaren Unzufriedenheit geplagt wurde. Ich habe ehrlich gesagt darauf gewartet, dass mich jemand aus diesem Zustand der erhabenen Melancholie befreit, dass mir endlich jemand die Zufriedenheit auf dem Silbertablett serviert. Welch' naive Vorstellung! Natürlich musste ich selbst Hand anlegen. Ein kleiner Wink in die richtige Richtung genügte, und schon ging's bergauf. Manchmal braucht es eben die richtigen Impulse, aber das eigentliche Spiel müssen wir schon selbst spielen. Das berühmte Silbertablett? Ein Mythos für die Massen, die sich nicht selbst zu helfen wissen.
Wer sich in Ausreden flüchtet, anstatt aktiv gegen die eigene Unzufriedenheit vorzugehen, wird niemals die wahre Form des Glücks erreichen. Und nein, ich spreche nicht von Geld oder Besitz – das ist doch nur ein billiger Abklatsch. Wahres Glück offenbart sich in den richtigen Menschen, den wenigen Auserwählten, mit denen alles so bemerkenswert mühelos erscheint. Mit denen die Synergie stimmt und die eigenen Brillanz noch strahlender hervorhebt. Ob das nach außen hin Sinn ergibt oder erklärbar ist? Absolut irrelevant. Es ist unser Leben, unser Streben, unsere Definition von Erfüllung. Der Rest ist bloß Hintergrundrauschen für die, die es nicht verstehen.
Ein klares Ziel vor Augen? Das verlieren wir doch nicht aus den Augen, selbst wenn uns mal ein trivialer Stein in den Weg fällt. Im Gegenteil, wir sollten solche Hindernisse fast schon begrüßen – auf unsere eigene, exzentrische Art. Jedes dieser kleinen Ärgernisse hat seinen tieferen Sinn, formt uns und zeigt uns, wie unnachgiebig wir in unserem Streben sind. Ich bin, um ehrlich zu sein, zutiefst dankbar für all die Dinge, die geschehen sind, selbst für die jüngste Katastrophe. Sie hat mir nicht nur meine unerschütterliche Entschlossenheit vor Augen geführt, sondern auch meine Fähigkeit, für das, was mir wahrhaftig wichtig ist, ins Feuer zu gehen. Und die Erkenntnisse, die ich daraus gezogen habe? Nun, die sind für euch wahrscheinlich zu komplex, um sie vollends zu erfassen
By 3B Veritas & PartnerAch, die ewige Leier: Wir sind nie zufrieden. Ernsthaft? Während sich die Welt dreht und wir im Überfluss schwelgen, den unsere Vorfahren nicht mal im Fiebertraum erahnt hätten, verfallen wir in dieses charmante, allgegenwärtige Gejammer. Eine Ode an die Unzufriedenheit, die uns so viel besser steht als plumpe Dankbarkeit. Warum sollten wir auch glücklich sein? Das ist doch was für die Einfältigen, die sich mit dem Offensichtlichen begnügen. Wir sind für Höheres bestimmt, für das ständige Streben nach dem, was uns noch fehlt. Und ja, ich sprebe mich da selbst nicht frei.
Es muss dieses oder jenes sein, und es muss sofort passieren, sonst bricht hier der Weltuntergang aus. Bla bla bla. Ich kenne das nur zu gut. Ich hatte eine Phase – oder nennen wir es lieber eine Ära –, in der ich auch von dieser wunderbaren Unzufriedenheit geplagt wurde. Ich habe ehrlich gesagt darauf gewartet, dass mich jemand aus diesem Zustand der erhabenen Melancholie befreit, dass mir endlich jemand die Zufriedenheit auf dem Silbertablett serviert. Welch' naive Vorstellung! Natürlich musste ich selbst Hand anlegen. Ein kleiner Wink in die richtige Richtung genügte, und schon ging's bergauf. Manchmal braucht es eben die richtigen Impulse, aber das eigentliche Spiel müssen wir schon selbst spielen. Das berühmte Silbertablett? Ein Mythos für die Massen, die sich nicht selbst zu helfen wissen.
Wer sich in Ausreden flüchtet, anstatt aktiv gegen die eigene Unzufriedenheit vorzugehen, wird niemals die wahre Form des Glücks erreichen. Und nein, ich spreche nicht von Geld oder Besitz – das ist doch nur ein billiger Abklatsch. Wahres Glück offenbart sich in den richtigen Menschen, den wenigen Auserwählten, mit denen alles so bemerkenswert mühelos erscheint. Mit denen die Synergie stimmt und die eigenen Brillanz noch strahlender hervorhebt. Ob das nach außen hin Sinn ergibt oder erklärbar ist? Absolut irrelevant. Es ist unser Leben, unser Streben, unsere Definition von Erfüllung. Der Rest ist bloß Hintergrundrauschen für die, die es nicht verstehen.
Ein klares Ziel vor Augen? Das verlieren wir doch nicht aus den Augen, selbst wenn uns mal ein trivialer Stein in den Weg fällt. Im Gegenteil, wir sollten solche Hindernisse fast schon begrüßen – auf unsere eigene, exzentrische Art. Jedes dieser kleinen Ärgernisse hat seinen tieferen Sinn, formt uns und zeigt uns, wie unnachgiebig wir in unserem Streben sind. Ich bin, um ehrlich zu sein, zutiefst dankbar für all die Dinge, die geschehen sind, selbst für die jüngste Katastrophe. Sie hat mir nicht nur meine unerschütterliche Entschlossenheit vor Augen geführt, sondern auch meine Fähigkeit, für das, was mir wahrhaftig wichtig ist, ins Feuer zu gehen. Und die Erkenntnisse, die ich daraus gezogen habe? Nun, die sind für euch wahrscheinlich zu komplex, um sie vollends zu erfassen