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Das dritte Gesicht: Martin Schneekloth
Seit 28 Jahren lebt Martin in den USA – und seit mehr als zwei Jahrzehnten in Huntsville, Alabama.
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Wir machen gerade Stopp in Atlanta, Georgia – und damit genau dort, wo Coca-Cola erfunden wurde. Grund genug für eine Extra-Folge „Typisch USA“, denn kaum ein Getränk erzählt so viel über Amerika wie diese schwarze Brause.
Wir schauen auf den jahrzehntelangen Kampf zwischen Coke und Pepsi, auf New Coke, Coke Zero und die Frage, welche Cola heute eigentlich am beliebtesten ist. Natürlich geht es auch um Zucker, große Portionen, Free Refill und die besondere Softdrink-Kultur in den USA.
Und es gibt den Blick nach Deutschland: von Fanta über die Coca-Cola-Weihnachtstrucks bis zu „Holidays Are Coming“ und der Frage, warum Coca-Cola auch bei uns längst viel mehr ist als einfach nur eine schwarze Brause.
In dieser Extra-Folge von „Ein Land, 50 Gesichter“ geht es um Geschichte, Marketing, Mythen, Konsum und darum, warum Coca-Cola bis heute so fest zur amerikanischen Kultur gehört.
Diese Folge nehme ich in Williamson, Georgia auf! Auf der Veranda bei Dirk Steiner.
Für alle Hörer meines Podcasts gibt es die Möglichkeit, noch mehr über alles Spannende vor der Haustür, Schleswig-Holstein und der Welt zu erfahren. Testet exklusiv 4 Wochen kostenlos das SHZ E-Paper: www.shz.de/auswandern
Wir sprechen über Südstaaten-Gastfreundschaft, Pick-ups, College Football, Barbecue, Megachurches, Bürgerrechtsgeschichte und darüber, warum Georgia wirtschaftlich und kulturell deutlich wichtiger ist, als viele in Deutschland denken.
Und wie immer geht es nicht darum, Amerika zu bewerten, sondern darum, es besser zu verstehen – mit vielen Vergleichen zu Deutschland und Schleswig-Holstein und mit dem Blick auf die Frage: Was macht Georgia eigentlich so besonders?
Das zweite Gesicht: Dirk Steiner
Schon der Ort unseres Gesprächs fühlt sich für deutsche Ohren ziemlich amerikanisch an: Wir sitzen auf Dirks Terrasse, schauen auf viel Grün, einen See und ein kleines Flugfeld. Denn Dirk lebt in einer sogenannten Flying Community. Direkt neben den Häusern liegt eine Landebahn, viele Nachbarn haben eigene Hangars – und auch Dirk hat sein Flugzeug direkt vor der Tür.
In dieser Folge von „Ein Land, 50 Gesichter“ sprechen wir darüber, wie er vor rund 14 Jahren beruflich in die USA gekommen ist, warum Georgia für ihn zum Lebensmittelpunkt wurde und wie sich der Alltag dort von Deutschland unterscheidet.
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Es geht um Atlanta als Wirtschaftsstandort, um große Grundstücke, Pick-ups, Nachbarschaft, Südstaaten-Gastfreundschaft und die Frage, warum man auf dem Land ohne Auto praktisch nicht leben kann. Dirk erzählt aber auch von den ernsteren Seiten des amerikanischen Alltags: von Waffen, politischer Spaltung, Krankenversicherung, persönlicher Verantwortung und einem Land, das vieles möglich macht – aber nicht alle gleich gut auffängt.
Eine Folge über Georgia abseits der typischen Klischees. Über einen Norddeutschen, der sich in den USA ein neues Leben aufgebaut hat. Und über die Frage, wo Amerika wirklich freier ist als Deutschland – und wo dieses Freiheitsgefühl seinen Preis hat.
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Unzählige Tankplätze, ein Verkaufsraum fast so groß wie ein Fußballfeld und Toiletten, für die Menschen freiwillig einen Umweg fahren: Buc-ee’s sprengt alles, was wir in Deutschland unter einer Tankstelle verstehen.
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Was einst als kleiner Laden in Texas begann, ist heute eine der faszinierendsten Kultmarken der USA. Buc-ee’s verbindet Tankstelle, Supermarkt, Barbecue-Küche und Souvenirwelt zu einem riesigen Erlebnis – inklusive Brisket-Sandwiches, Beaver Nuggets und einem grinsenden Biber, der längst zum Star geworden ist.
In dieser Rubrik meines Podcasts möchte ich euch nach und nach alle 50 Staaten der USA vorstellen — mit meinen eigenen Erfahrungen vor Ort, vielen Recherchen und dem Blick eines Deutschen, der dieses Land nicht nur aus Schlagzeilen verstehen möchte.
Den Anfang macht South Carolina. Ein Staat, den viele in Deutschland vermutlich kaum auf dem Zettel haben. New York, Florida, Kalifornien — klar. Aber South Carolina? Dabei erzählt dieser kleine Südstaat erstaunlich viel über Amerika.
Ich nehme diese Folge in Charleston auf, einer Stadt, die auf den ersten Blick fast zu schön wirkt: Palmen, alte Häuser, Veranden, warme Luft, Kopfsteinpflaster und diese besondere Südstaaten-Atmosphäre. Aber Charleston ist eben nicht nur Postkarte. Hinter den schönen Fassaden steckt auch schwere Geschichte: Sklaverei, Bürgerkrieg, Fort Sumter und die Frage, wie viel Vergangenheit bis heute in Amerika steckt.
In dieser Folge geht es um Zahlen, Daten und Fakten zu South Carolina — aber so, dass man sie sich auch aus deutscher Sicht vorstellen kann. Wie groß ist der Staat eigentlich? Wie viele Menschen leben dort? Warum ist South Carolina ungefähr Bayern-Größe, aber deutlich leerer? Was bedeutet „Bible Belt“? Warum ist der Staat politisch so konservativ? Und wieso steht ausgerechnet in South Carolina das größte BMW-Werk der Welt?
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Das ist sie: die erste Folge von „Ein Land, 50 Gesichter“.
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Ive hat in Deutschland eigentlich alles gehabt: Heimat, Beruf, Kinder, ein Leben in Nordfriesland. Aber da war immer dieser USA-Traum. Schon als Kind – mit Knight Rider, David Hasselhoff und einer USA-Flagge im Zimmer. Irgendwann wurde aus „wäre schon geil“ dann Ernst: Bewerbung raus, Jobangebot bekommen, Haus verkauft, Kinder eingepackt – und ab nach South Carolina.
Heute arbeitet Ive als deutsche Steuerberaterin in den USA. Und das Verrückte: In Greenville kommt sie teilweise mit erstaunlich wenig Englisch durch, weil es dort rund um BMW, Zulieferer und deutsche Unternehmen eine ziemlich große deutsche Community gibt.
In dieser Folge sprechen wir über das echte Auswandern. Nicht die Instagram-Version davon, sondern die ehrliche: Wie ist es, mit Kindern neu anzufangen? Wie fühlt sich Freiheit in Amerika wirklich an? Was ist besser als in Deutschland – und was nervt? Wie teuer ist das Leben? Wie läuft das mit Krankenversicherung, Schule, Hauskauf, Creditscore und Job? Und warum kann eine Corvette auf einem Aldi-Parkplatz in South Carolina manchmal mehr über Amerika erzählen als jede Nachrichtensendung?
Es geht um Mut, Heimweh, Neid, Freundlichkeit, teure Teewurst, günstiges Benzin, volle Einkaufswagen, Religion, Politik, Trump, deutsche Sorgen über Amerika – und darum, warum dieses Land viel mehr ist als die Schlagzeilen, die wir bei uns oft sehen.
Ein Land, 50 Gesichter soll genau das zeigen: nicht nur New York, Los Angeles oder Florida. Sondern echte Menschen, echte Geschichten und echte Einblicke in ein Land, das man nicht in eine Schublade stecken kann.
Ive ist das erste Gesicht und South Carolina ist der erste Staat.
Ein Land, 50 Gesichter ist mehr als ein Podcast über Deutsche in den USA. Es ist eine Reise durch ein Land, das viele Gesichter hat.
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