Mehr als das Hinauf, hinauf, in dieser finstren Nacht,durch Sturm und Blitz den Berg hinauf,treibst du dein Pferd. In diesem Laufverfolgt dich eine grausam finstre Macht. Hinauf, hinauf, durch Nebel und Morast,dort oben, wo der Himmel sichder Erde naht. Dort packt es dich,du schreist hinaus den Schmerz und all die Last. Ist da nicht mehr als das?Ist da nicht mehr als das? Mehr als das, was in dem dunklen Wald geschieht,auch mehr als das, was man im Licht des Tages sieht?Ist da nicht mehr als alles, das vergeht?Wo ist ein Herz, das deine Qual versteht? Hinab, hinab, ins Nichts, das dich verschlingt,dort unten, wo des Lebens Liedin ew‘ger Düsternis verklingt.Wo ist die Hand, die deine Seele trägt? Hinab, hinab, tief bis zum finstren Grund,dort unten, wo der Hoffnung Lichtverlöscht – und in der Hölle Schlunddie Gegenwehr zu Staub zerbricht. Ist da nicht mehr als das?Ist da nicht mehr als das? Mehr als das, was durch den Tod zur Nichtigkeit verbrennt,auch mehr als das, was jeder Mensch sein Schicksal nennt?Ist da nicht mehr als alles, das vergeht?Wo ist ein Herz, das deine Qual versteht? Hinauf, hinauf, schau dem Leben ins Gesicht,da gibt es Licht! Da gibt es Licht! Ja, da ist mehr als das!Ja, da ist mehr als das! Mehr als das, was der Tod aus deinen Händen reißt,Auch mehr als das, wohin der Weg der Welt dich weist.Ja, da ist mehr als alles, was vergeht!Da ist ein Herz, das deine Qual verstehtund eine Hand, die deine Seele trägt. Bild oben: KELLEPICS auf Pixabay