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Drei Schulfreunde, eine kleine Hobbywerkstatt und der Traum vom eigenen Unternehmen: Was als gemeinsames Projekt neben dem Vollzeitjob begann, ist heute eine international erfolgreiche Möbelmarke. Die handgefertigten Designertische von DREIKANT stehen mittlerweile von Europa bis nach Übersee. Doch wie haben es drei Freunde geschafft, aus ihrer Leidenschaft ein erfolgreiches Business aufzubauen?
Matthias Lienbacher gründete DREIKANT gemeinsam mit seinen Schulfreunden Stefan Rehrl und Mario Siller. Die erste Idee entstand, als Stefans Eltern einen Couchtisch brauchten. Nach vielen Experimenten, langen Nächten in der Werkstatt und dem ersten Kundenauftrag wurde aus der Idee ein Unternehmen. Anfangs arbeiteten die drei noch nebenberuflich, bis sie schließlich den mutigen Schritt in die vollständige Selbstständigkeit wagten.
Heute steht DREIKANT für hochwertige Möbelunikate aus Holz und Metall, individuelles Design und traditionelle Handwerkskunst. Mit gezieltem Marketing, Social Media und einer klaren Markenidentität gelang der Weg vom kleinen Handwerksbetrieb zur international gefragten Möbelmarke.
Doch Wachstum bringt auch Herausforderungen: gescheiterte Store-Pläne, schwierige Entscheidungen und die Frage, wie eine Freundschaft auch im Geschäftsalltag bestehen bleibt. Für Matthias Lienbacher sind gemeinsame Leidenschaft, gegenseitiges Vertrauen und der Mut zum Ausprobieren entscheidend.
Was zählt beim Gründen mehr: der perfekte Plan oder einfach loszulegen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schreibt es in die Kommentare und abonniert „Einfach machen“ für weitere Gründungsgeschichten!
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18 Jahre Ö3, eine bekannte Stimme, ein sicherer Job – und trotzdem der Entschluss, noch einmal ganz neu anzufangen. Elke Rock hat ihre erfolgreiche Radiokarriere hinter sich gelassen und mit Rockstar Coaching den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Doch woran erkennt man eigentlich, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um zu springen?
Im Gespräch mit Host Christoph Hahn erzählt Elke Rock, warum diese Entscheidung bei ihr nicht über Nacht gefallen ist. Statt alles auf eine Karte zu setzen, entwickelte sich ihr eigenes Business Schritt für Schritt – aus Gesprächen, ersten Anfragen und der Erkenntnis, dass ihr Wissen für andere einen echten Wert hat.
Dabei geht es auch um die weniger glamourösen Seiten der Selbstständigkeit: finanzielle Sicherheit, Preisfindung, Kundengewinnung, lange Arbeitstage und die Frage, wie sich ein Unternehmen skalieren lässt. Für Elke Rock spielen dabei ein realistischer Blick auf den eigenen Wert, gute Sparringpartner und die Bereitschaft, immer wieder Neues auszuprobieren, eine entscheidende Rolle.
Auch beim Personal Branding setzt sie auf einen einfachen Grundsatz: weg vom Ego, hin zum Mehrwert für andere. Sichtbarkeit entsteht nicht dadurch, möglichst viel zu sagen, sondern durch klare Botschaften, Kontinuität und eine glaubwürdige Haltung.
Gerade bei Pitches und Kundengesprächen entscheiden zudem Körpersprache, Stimme und ein klarer Auftritt darüber, welcher Eindruck entsteht. Nervosität muss dabei kein Nachteil sein – richtig genutzt kann sie sogar für mehr Fokus sorgen.
Und die Antwort auf die große Frage nach dem richtigen Zeitpunkt? Nicht erzwingen. Kleine Schritte setzen, ausprobieren, lernen und beobachten, wie aus einer Idee langsam etwas Tragfähiges entsteht. Irgendwann wird aus dem Gedanken eine Entscheidung.
Welche Erfahrung rund ums Gründen habt ihr selbst gemacht? Schreibt es gerne in die Kommentare und abonniert den Kanal für weitere Gespräche rund um Selbstständigkeit und Unternehmertum.
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Über 300.000 Follower, mehrere unternehmerische Standbeine und zehn Jahre Selbstständigkeit: Karin Teigl, vielen auch als Constantly K bekannt, hat sich vom Content Creator zur Unternehmerin entwickelt. Doch hinter Social-Media-Reichweite und erfolgreichem Personal Branding steckt weit mehr Arbeit, als von außen sichtbar ist.
Im Gespräch erzählt Karin offen über ihren Weg in die Selbstständigkeit, über unternehmerischen Druck, Fehlentscheidungen und Projekte, die nicht funktioniert haben. Sie erklärt, warum eine gewisse Naivität beim Gründen sogar hilfreich sein kann – und weshalb sie lieber etwas ausprobiert und scheitert, als sich später zu fragen, was möglich gewesen wäre.
Ein zentrales Thema ist außerdem Social Media: Viele Follower allein machen noch kein erfolgreiches Business. Für Karin zählen Vertrauen, Community und eine langfristige Beziehung zu den Menschen hinter den Zahlen deutlich mehr als reine Reichweite.
Auch die Schattenseiten kommen zur Sprache. Perfekte Leben auf Instagram und TikTok erzeugen Vergleichsdruck – besonders bei jungen Menschen. Gleichzeitig muss, wer öffentlich sichtbar ist, lernen, mit Kritik und negativen Kommentaren umzugehen.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
Karins wichtigste Botschaft
Über Karin Teigl
Wie wichtig sind Mut und Bauchgefühl beim Gründen – und sollte man wirklich warten, bis der perfekte Plan steht? Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und teilt sie gerne mit Menschen, die selbst über eine Gründung oder berufliche Veränderung nachdenken.
Über 30 Jahre erfolgreich mit einer Eventidee – und das in einer Branche, in der Trends, Publikum und Rahmenbedingungen ständig wechseln. Das Techno Café in Wien zeigt, dass langfristiger Erfolg nicht daraus entsteht, jedem Hype hinterherzulaufen. Aber was braucht es wirklich, damit aus einer guten Idee ein wirtschaftlich erfolgreiches Geschäft wird?
Sandra Kendl gründete das Techno Café mit 21 Jahren. Aus einer Veranstaltung am Dienstagabend entwickelte sich über Jahrzehnte eine Wiener Institution mit Stammgästen aus mehreren Generationen.
Entscheidend war von Beginn an ein klares Konzept: früher starten als andere Partys, Raum für Gespräche schaffen und Menschen zusammenbringen. Dabei spielte das persönliche Netzwerk eine wichtige Rolle. Denn eine erfolgreiche Veranstaltung bedeutet weit mehr, als einen DJ zu buchen und Gäste über Social Media einzuladen.
Sandra setzt auf Nähe zu den Gästen, eine klare Haltung und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, ohne die eigenen Werte aufzugeben. Trends werden beobachtet, aber nicht blind übernommen. Entscheidend bleibt die Frage, was zur eigenen Marke und zum eigenen Publikum passt.
Auch wirtschaftlich braucht es Disziplin. Liquidität, realistische Kosten und ein klares Verständnis der eigenen Finanzen sind genauso wichtig wie Kreativität und Leidenschaft. Rückschläge wie mehrere verregnete Saisonen gehören ebenfalls dazu.
Ihr wichtigster Rat für Gründer:innen: klein starten, von erfahrenen Menschen lernen, die eigenen Stärken kennen – und Unternehmertum als langfristigen Prozess verstehen.
Welche dieser Erfahrungen würdest du selbst beim Gründen beherzigen? Schreib es in die Kommentare und abonnier den Kanal für mehr Geschichten aus der Praxis.
Wie wird aus einer Geschäftsidee, die zunächst nicht funktioniert, ein Unternehmen mit über 300 Standorten in sechs Ländern? Johannes Braith, Co-Founder und CEO von Storebox, hat genau diesen Weg hinter sich. Vom Schulabbrecher entwickelte er sich zum Unternehmer und baute gemeinsam mit seinen Co-Foundern eines der am schnellsten wachsenden Franchiseunternehmen Europas auf.
Im Gespräch erzählt Johannes, warum die ursprüngliche Idee einer Lagerplatzbörse scheiterte und weshalb genau dieser Rückschlag die Grundlage für Storebox legte. Statt aufzugeben, nutzte das Gründerteam die bereits gewonnenen Daten, veränderte das Geschäftsmodell grundlegend und eröffnete eigene Lagerstandorte. Für Johannes steht deshalb fest: Die Idee selbst macht nur rund ein Prozent des Erfolgs aus.
Er spricht außerdem offen darüber, welchen persönlichen Preis Unternehmertum haben kann, warum es aus seiner Sicht keine Abkürzungen zum Erfolg gibt und weshalb komplementäre Co-Founder entscheidend sein können. Dabei erklärt er auch, warum Gründer bereit sein sollten, Unternehmensanteile zu teilen und ihre eigenen Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen.
Außerdem geht es um das Geschäftsmodell von Storebox, Self Storage und Last Mile Logistik, die Expansion über ein Franchise-System sowie die Frage, wie datengetrieben neue Standorte ausgewählt werden. Johannes erklärt, welche Veränderungen Urbanisierung, E-Commerce, Digitalisierung und KI für Handel und Logistik bringen und warum schwer kopierbare Wettbewerbsvorteile für wachsende Unternehmen entscheidend sind.
Zum Abschluss gibt Johannes konkrete Tipps für angehende Gründer:innen: Ideen früh mit echten potenziellen Kund:innen testen, offen darüber sprechen, den Markt realistisch prüfen, mit kleinen Budgets starten und möglichst schnell ins Tun kommen.
In dieser Episode erfährst du:
Wie Johannes Braith vom Schulabbrecher zum Storebox-CEO wurde
Wie baut man aus regionalen Kräutern eine der bekanntesten Biomarken Österreichs auf? Johannes Gutmann hat genau das geschafft. 1988 gründete er Sonnentor und begann mit einem kleinen Marktstand in Zwettl. Heute beschäftigt das Unternehmen fast 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und exportiert seine Produkte in rund 60 Länder.
Im Gespräch erzählt Johannes, warum gerade in Ideen, von denen andere abraten, oft die größten Chancen stecken, weshalb eine klare Vision wichtiger ist als viel Startkapital und wie aus seiner Begeisterung für Kräuter eine unverwechselbare Marke entstand. Er spricht über seine Anfänge als Ein-Personen-Unternehmen, die ersten Mitarbeitenden und erklärt, warum Unternehmerinnen und Unternehmer immer einmal öfter aufstehen müssen, als sie hinfallen.
Außerdem geht es um den Aufbau des Sonnentor-Franchisesystems, die Bedeutung von Werten und Wiedererkennung sowie die Frage, warum Umsatz allein noch keinen wirtschaftlichen Erfolg bedeutet. Johannes gibt ehrliche Einblicke in Fehlentscheidungen, die Entwicklung neuer Produkte und erklärt, weshalb Kundengespräche oft die beste und günstigste Marktforschung sind.
In dieser Episode erfährst du:
Wie Johannes Gutmann mit einem kleinen Marktstand Sonnentor gründete
Wie baut man aus einer einfachen Idee ein Unternehmen auf, das schließlich für Millionen verkauft wird? Mathias Muther hat genau das geschafft. Vom gelernten Installateur entwickelte er mit AeroCompact eine innovative Lösung für die Photovoltaikbranche und baute daraus eines der erfolgreichsten Unternehmen seines Marktes auf.
Im Gespräch erzählt Mathias, warum der entscheidende Wendepunkt auf einer Solarmesse in den USA stattfand, weshalb Risiko und schlaflose Nächte zum Unternehmertum dazugehören und wie sich der Verkauf eines Unternehmens mit einem dreistelligen Millionenbetrag tatsächlich anfühlt. Er gibt ehrliche Einblicke in den Exit-Prozess, spricht über die Herausforderungen schnellen Wachstums und erklärt, warum viele Gründer an den falschen Dingen arbeiten.
Außerdem geht es um Investitionen in Startups, die Rolle von Venture Capital, den Unterschied zwischen B2B und B2C sowie die Frage, worauf Mathias heute als Investor und Juror bei 2 Minuten 2 Millionen wirklich achtet.
In dieser Episode erfährst du:
Was braucht es, um mitten in einer der größten Finanzkrisen ein Unternehmen zu gründen, an das zunächst kaum jemand glaubt? Andreas Kern hat genau das getan. Mit Wikifolio hat er eine Plattform geschaffen, die heute zu den erfolgreichsten Fintech-Unternehmen im deutschsprachigen Raum zählt.
Im Gespräch erzählt Andreas, wie die Idee zu Wikifolio entstand, warum er sich trotz der Bankenkrise 2008 nicht von seinem Vorhaben abbringen ließ und welche Hürden er auf dem Weg überwinden musste. Er spricht offen über Unternehmertum, den Umgang mit Risiko, die Bedeutung von Feedback und warum Umsetzung wichtiger ist als jede noch so gute Idee.
Außerdem geht es um Venture Capital, den Aufbau eines skalierbaren Unternehmens, Finanzbildung und die Frage, weshalb langfristiges Denken beim Investieren genauso entscheidend ist wie beim Gründen.
In dieser Episode erfährst du:
Die Inhalte der Folge dienen der Information und Weiterbildung. Es handelt sich hierbei um die Meinung von Andreas Kern und es werden keine allgemeinen Finanztipps gegeben. Jedes Investment in Wertpapiere und andere Anlageformen ist mit diversen Risiken behaftet.
Wie wird aus einer ungewöhnlichen Schokolade mit Schweinshirn eine der bekanntesten Marken Österreichs? Und was kann Unternehmertum von einer Schokolade lernen, die bewusst mit Vorurteilen spielt?
Julia Zotter führt heute eines der erfolgreichsten Familienunternehmen des Landes. Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie die Marke Zotter zu einem Synonym für Kreativität, Nachhaltigkeit und Mut gemacht. Im Gespräch erzählt sie, warum manche der verrücktesten Ideen die wertvollsten Lektionen liefern, weshalb Fehler ein wichtiger Teil jeder Unternehmenskultur sind und wie der Übergang von der Tochter zur Geschäftsführerin gelungen ist.
Außerdem spricht Julia über ihre Zeit in Shanghai, den Aufbau eines Zotter-Schokoladentheaters in China, die Herausforderungen einer Unternehmensnachfolge und darüber, warum Familienunternehmen oft langfristiger denken als viele andere Organisationen. Dabei wird deutlich, dass Erfolg selten durch perfekte Entscheidungen entsteht, sondern durch die Bereitschaft, Neues auszuprobieren und aus Rückschlägen zu lernen.
Eine inspirierende Unternehmergeschichte über Kreativität, Verantwortung, Fehlerkultur und die Frage, warum man manchmal einfach den Mut haben muss, ungewöhnliche Wege zu gehen.
Themen dieser Episode
Die Geschichte hinter Zotter Schokolade
Zitat der Episode
„Wenn 100 Prozent richtige Entscheidungen machst, dann hast du es wohl nicht genug probiert.“
Über den Gast
Julia Zotter ist Geschäftsführerin von Zotter Schokolade. Das steirische Familienunternehmen zählt zu den bekanntesten Schokoladenherstellern Europas und ist für außergewöhnliche Kreationen, nachhaltige Produktion sowie seine Innovationskraft bekannt. Gemeinsam mit ihrer Familie entwickelt sie das Unternehmen kontinuierlich weiter und verbindet dabei Kreativität mit sozialer und ökologischer Verantwortung.
Links
🌐 Zotter Schokolade: https://www.zotter.at
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Kann man mit Anfang 20 ein Unternehmen gründen, obwohl Experten, Professoren und Förderstellen sagen, dass die Idee nicht funktionieren wird?
Johannes Franner hat genau das getan. Gemeinsam mit seinen Mitgründern entwickelte er Nightsaver, eine Testkarte, mit der Getränke innerhalb weniger Sekunden auf K.O.-Tropfen überprüft werden können. Die Idee entstand nach einem Vorfall im Freundeskreis und entwickelte sich von einem Schulprojekt zu einem Startup mit einer klaren Mission: mehr Sicherheit im Nachtleben.
Im Gespräch erzählt Johannes, warum ihn Rückschläge nie vom Weitermachen abgehalten haben, weshalb junges Gründen oft ein Vorteil sein kann und wie aus einer scheinbar unmöglichen Idee ein marktreifes Produkt wurde. Außerdem spricht er über gescheiterte Förderanträge, einen Betrüger, der das Projekt beinahe zum Scheitern brachte, und den Moment, als der erste funktionierende Prototyp endlich die erhoffte Farbveränderung zeigte.
Eine inspirierende Gründerstory über Mut, Durchhaltevermögen und die Frage, warum man Chancen lieber nutzt, als sich später über verpasste Möglichkeiten zu ärgern.
Themen dieser Episode
„Es muss immer jemanden geben, der etwas macht, was noch niemand vorher gemacht hat.“
Über den Gast
Johannes Franner ist Mitgründer von Nightsaver, einem österreichischen Startup, das Testkarten zur Erkennung von K.O.-Tropfen entwickelt. Gemeinsam mit seinem Team verfolgt er das Ziel, Menschen im Nachtleben mehr Sicherheit zu bieten und gleichzeitig das Bewusstsein für die Gefahr von K.O.-Tropfen zu erhöhen.
Links
🌐 Nightsaver: https://nightsaver.at
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