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Was passiert in einer Mediation, wenn Führungskraft und Mitarbeitende am Tisch sitzen? Können alle Beteiligten offen sprechen, wenn sie im Arbeitsalltag unterschiedlich viel Einfluss haben?
Jörn Valldorf spricht mit Carolin Pierau-Guerrero und Christine Pütz darüber, wie Hierarchie und Macht Konflikte in Organisationen prägen und was das für die Arbeit von Mediator:innen bedeutet. Dabei geht es auch um informelle Macht, um Freiwilligkeit und Eigenverantwortung und um die Frage, wie in der Mediation mit Machtunterschieden umgegangen werden kann.
Wir sprechen auch über Veränderungsprozesse, warum sie Konflikte auslösen bzw. bestehende Konlfikte verschärfen. Dabei geht es oftmals um Sicherheit, Selbstwirksamkeit und um Fragen von Fairness und Gerechtigkeit. Wie können Konflikte in Change Prozessen wirksam begleitet werden und wie lässt sich unterscheiden, was zwischen Personen geklärt werden kann und wo es um Entscheidungen der Organisation geht?
Eine Folge über Mediation in Organisationen und darüber, warum es sich lohnt, neben dem Gespräch am Tisch auch die Strukturen dahinter im Blick zu behalten.
Host: Jörn Valldorf
Warum werden Konflikte mit Eltern oder Geschwistern oft so schnell emotional? Warum fühlen wir uns plötzlich wieder wie das Kind von damals?
Jörn Valldorf spricht mit Swetlana von Bismarck über alte Familienrollen, unterschiedliche Erinnerungen und Konflikte, die wieder aufbrechen, wenn Verantwortung neu verteilt wird.
Für Mediatorinnen und Mediatoren stellt sich dabei eine zentrale Frage: Wie viel Vergangenheit sitzt eigentlich mit am Tisch – und wie lässt sie sich wahrnehmen, ohne die Mediation in eine Aufarbeitung der gesamten Familiengeschichte zu verwandeln?
Es geht um erwachsene Kinder und ihre Eltern, um Geschwisterkonflikte und um die Kunst, hinter aktuellen Positionen alte Muster und Rollen zu erkennen. Und darum, ob Mediation einen Raum schaffen kann, in dem sich Familienmitglieder heute anders begegnen können als damals – auch wenn ihre Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit unterschiedlich bleiben.
Eine Folge über Familie, Konflikt und die Frage, was Mediation möglich machen kann, wenn die Vergangenheit mit am Tisch sitzt.
Host: Jörn Valldorf
Wie kann nach einer Straftat überhaupt ein Dialog zwischen Opfer und Täter entstehen? Was brauchen Betroffene und wie können Verantwortungsübernahme und Wiedergutmachung möglich werden?
Mit Christoph Willms sprechen wir darüber, wie ein Täter-Opfer-Ausgleich zustande kommt, wie er mit Restorative Justice zusammenhängt und warum diese Möglichkeit in Deutschland noch vergleichsweise selten genutzt wird. Und wir fragen, ob nach einer schweren Straftat Allparteilichkeit überhaupt möglich ist und wie Mediator:innen Opfer wie Täter gleichermaßen im Blick behalten können, ohne die Tat zu verharmlosen.
Eine Folge über Mediation in einem besonderen Feld, mit Impulsen, die Mediato:innen für ihre eigene Praxis nutzen können.
Host: Christine Pütz
Warum reagieren Menschen in Konflikten manchmal so heftig, obwohl der Anlass vergleichsweise klein erscheint? Gemeinsam mit Rita Wawrzinek sprechen wir über Trauma, Trigger, Nervensystem und die Frage, warum nachhaltige Konfliktlösung oft mehr braucht als gute Kommunikation und warum es helfen kann, wenn Stofftiere durch den Raum fliegen.
Die Personen, die in dieser Folge genannt werden sind:
Host: Jörn Valldorf
Berlin war jahrzehntelang für seine vielfältige Clubkultur bekannt. Doch fehlende Räume, finanzielle Engpässe und politische Veränderungen setzen die Szene zunehmend unter Spannung. Welche Rolle Mediation dabei spielen kann und was Brandschutzverordnungen mit Mediation zu tun haben, darüber spricht Marcel Weber – Mediator und Vorsitzender der Clubkommission Berlin. Eine Folge über Konflikte, Kultur und die Zukunft des Berliner Nachtlebens.
Host: Jörn Valldorf
Dies ist die zweite Folge unserer Spezialreihe “Mein Weg in die Mediation”. Zu Gast ist Anna Braun. Sie erzählt, wie sie nach einem Kunst- und Musikstudium zur Mediation gefunden hat und was ihr Bedürfnis nach Authentizität damit zu tun hat. Auch warum sie die Japanische Kunst des Kintsugi als Metapher für Mediation benutzt, erfahrt ihr in dieser Folge.
Host: Christine Pütz
Deep Democracy ist eine Methode zur Konfliktlösung mit speziellen Fokus auf große Gruppen. In dieser Folge erzählt Marcel Rasche, wie sie in Südafrika nach Ende der Apartheit entstanden ist und wie sie es schafft, dass auch unbequeme Positionen und Widerstände geäußert werden können. Im Gegensatz zu klassischer Mediation setzt sie auf kontrollierte Eskalation und kann auch von Personen angewendet werden, die selbst Teil des Konfliktes sind.
Dies ist die erste Folge aus der Reihe “Mein Weg in die Mediation". Anne Quirin spricht darüber wie sie in der Corona Zeit den Entschluss getroffen hat Mediatorin zu werden und wie sie seitdem anders mit Konflikten umgeht. Sie arbeitet hauptberuflich beim Radio und erzählt, was sie aus ihrem Beruf für die Mediation mitgebracht hat, aber auch welche Gewohnheiten dabei weniger förderlich waren.
Host: Laura Giesen
Gefühle sind in der Mediation oft der schwierigste und zugleich der wichtigste Teil des Prozesses. In unserer neuen Folge spricht Christine Pütz mit der Mediatorin und Ausbilderin Imke Trainer darüber,
Imke teilt wertvolle Erfahrungen aus ihrer Mediationspraxis und konkrete Erfahrungen aus herausfordernden Situationen.
Wie baut man ein Konfliktmanagementsystem in einer großen Organisation auf? Wie wird Mediation als alternative Konfliktklärung Teil der organisationalen Alltagskultur? Aus welchen Säulen besteht ein Konfliktmanagementsystem und was braucht es dafür an Ressourcen? Und was sind mögliche Fallstricke und Stolpersteine?
Über diese und weitere Fragen spricht Christine Pütz mit Tatjana Petersen, die das Konfliktmanagementsystem an der Technischen Universität Berlin aufgebaut hat. An dem Praxisbeispiel wird deutlich, wie wichtig es ist, dass die Impulse von ganz oben gesetzt und die Führungskräfte dabei mitgenommen werden, um einen wirklichen Kulturwandel zu erreichen.
Host: Christine Pütz
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Einfach mal was klären – der Praxis-Podcast von klären & lösen rund um Mediation und Konfliktklärung.
Wie kann Verständigung auch dann gelingen kann, wenn Konflikte festgefahren sind? Wie geht Zuhören in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung?
Der Podcast teilt Erfahrungswissen aus Organisationen, Familie und Gesellschaft, zeigt unterschiedliche Wege in die Mediation und beschäftigt sich mit dem, was in der Mediationspraxis zählt: Haltung, Prozessklarheit und Veränderungsbereitschaft. Wir sprechen mit spannenden Gästen über herausfordernde Fälle. unvergessliche Lernmomente und besondere Ansätze der Mediation.
Wir, die Hosts - das sind Christine Pütz, Jörn Valldorf und Laura Giesen.
Mehr Infos zu klären & lösen, dem Büro für Mediation, Coaching und Beratung in Berlin, findet Ihr hier:
www.klaeren-und-loesen.de
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