Porzellan ist nicht einfach besonders feiner Ton. Erst Rohstoffaufbereitung, sehr hohe Brenntemperaturen, Sintern, glasige Phasen und eine passende Glasur verwandeln einen brüchigen Rohling in einen harten, dichten und manchmal durchscheinenden Werkstoff.Die Folge führt durch chinesische Hochbrandtraditionen und Jingdezhen, erklärt Porzellanstein, Kaolin und Ofenführung und verfolgt, wie Korea, Japan und später europäische Werkstätten eigene technische Wege entwickelten. Statt eines „Erfinders“ steht ein jahrhundertelanger Materialprozess im Mittelpunkt.