Der Skandal in der Hard-Techno-Szene erreicht die nächste Eskalationsstufe. Johannah und Clara sprechen über die schweren Vorwürfe und die zahlreichen Artists, die inzwischen ihre eigenen Erfahrungen geteilt haben. Viele üben deutliche Kritik an der Szene und nehmen vor allem Veranstalter in die Verantwortung. Die Forderung ist klar: Es braucht strukturelle Veränderungen.
Am vergangenen Wochenende fanden außerdem die Brit Awards statt – und es wurde Geschichte geschrieben: PinkPantheress gewinnt als erste Frau den Preis als Producer of the Year. Mit 24 Jahren ist sie zudem die jüngste Gewinnerin in dieser Kategorie. Sie selbst bezeichnet den Moment als bittersüß: Natürlich freue sie sich über die Auszeichnung, aber dass erst jetzt eine Frau gewinnt, zeige auch, wie ungleich die Musikbranche noch immer ist.
Eine andere Produzentin, die Musikgeschichte geschrieben hat, ist im Alter von 95 Jahren verstorben: Éliane Radigue. Johannah und Clara sprechen darüber, wie prägend Radigue und andere Pionierinnen für die elektronische Musik waren – und darüber, wie sehr sie sich in einer männerdominierten Szene behaupten musste. Dass sie früher „lieber gerochen als gehört“ wurde, sorgt bei den beiden nur für Kopfschütteln.
Weitere News kommen von Cosmic Gate: Nach 27 Jahren geht das DJ-Duo getrennte Wege. DJ Bossi zieht sich aus dem Tourleben zurück – nach all den Jahren auf Reisen ein nachvollziehbarer Schritt.
Wie jede Woche gibt es ein Update aus der Clubwelt: Das Hive in Zürich feiert 20-jähriges Jubiläum, das Bootshaus startet einen DJ-Contest zur Förderung des Nachwuchses, und in Berlin spitzt sich der Streit um das RAW-Gelände weiter zu.
Und zum Ende senden Johannah und Clara noch Glückwünsche an den Guetta-Clan: David Guetta ist nach geheimer Schwangerschaft seiner Frau zum vierten Mal Vater geworden.