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Wie schon in den Vorjahren haben die Elektro Beats-Hörer*innen ihre Elektronik-Lieblingsalben 2022 ermittelt. Olaf Zimmermann ist im Urlaub und überlässt dem radioeins-Kollegen Steen Lorenzen die ehrenvolle Aufgabe, die Top 10 des Hörerpolls 2022 im Countdown vorzustellen. Wer hat das Rennen bei den Hörer*innen gemacht? Die Lokalmatadoren Moderat, der im letzten Jahr verstorbene Klaus Schulze oder ist eine Frau die Überraschungssiegerin: Rosa Anschütz zum Beispiel? Spoiler: Pedro Canale ist jedenfalls nicht die Nummer Eins der Hörer*innen. Seine neuen Songs aus dem letzten Jahr werden aber auch in den Elektro Beats zu hören sein. Denn gegen das graue Winterwetter ist seine Musik genau das richtige Mittel: Pedro Canale hat als Dj und als Produzent unter dem Namen Chancha Via Circiuto dem Elektro-Cumbia den Weg geebnet und nebenbei mit seinem Sound einen Beitrag zur Kultserie „Breaking Bad“ beigetragen. Mit jedem Album verfeinert er seinen Mix aus andinen Sounds und elektronischer Produktion. Sein neuestes Werk ist im November beim New Yorker Label Wonderwheel Recordings herausgekommen.
Steen Lorenzen spielt die Songs aus „La Estrella“ und hat mit Pedro Canale gesprochen.
Im zweiten Teil der Interview-Highlights 2022 präsentiert Olaf Zimmermann Parts aus den Sendungen mit Rosa Anschütz, Efdemin, Hold, Mario Schönwälder, Bodi Bill, Alexander von Borsig (Alexander Hacke), Wolfgang Flür und LoYoTo.
Was kann aus einer Freundschaft werden? Musikalische Paarläufe gibt es ja reichlich in der Musikgeschichte. Nicht alle führen zur Veröffentlichung eines Trippel-Album-Projektes, das 30 Tracks, 30 Artefakte, 30 Visualizer und 30 Kurzfilme umfasst. Haben wir etwas vergessen? Kann schon sein… Schier unüberschaubar, aber auch faszinierend ist die neueste Veröffentlichung des norwegischen Duos Röyksopp. Wie hatte doch gleich nochmal alles angefangen? Mit der Freundschaft von Svein Berge and Torbjørn Brundtland, als sie noch Kinder waren und in Tromsø lebten. Irgendwo zwischen ein paar Häusern in der Provinz und der überwältigenden norwegischen Natur. Sie gingen nach Bergen, waren Teil der norwegischen Künstlerwelle, die auch von den Kings of Convenience oder Bjørn Torske geritten wurde, und Röyksopp landeten nicht nur, aber auch bei radioeins ein paar Mega-Hits der frühen 00er Jahre: „Eple“, „Poor Leno“ oder „Remind Me“. Funky, leichtfüßig und doch mit diesem nordisch-melancholischen Schluckauf versehen – das war das Erfolgsrezept. Eigentlich waren sie schon am Ende angelangt vor ein paar Jahren – jedenfalls wollten sie keine herkömmlichen Alben mehr veröffentlichen. Haben sie ja auch nicht, sondern gleich drei Alben mit 30 Songs, 30 Artefakten, 30 Visualizern und 30 Kurzfilmen. Passt nicht alles in eine Elektrobeats Sendung, aber immerhin einiges – und vor allem auch ein Interview mit Svein und Thorbjørn.
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