„Der Bodenrichtwert liegt bei 700 Euro pro Quadratmeter. Also ist mein Grundstück genau so viel wert.“
Eine Aussage, die man häufig hört – und die oft zu Missverständnissen führt.
In dieser Folge von Immowissen sprechen Alissa und Mathias darüber, was der Bodenrichtwert eigentlich ist, wie er entsteht und warum er zwar eine wichtige Orientierung bietet, aber nicht automatisch den tatsächlichen Wert eines Grundstücks bestimmt.
Sie erklären, welche Rolle die Gutachterausschüsse dabei spielen, warum der Bodenrichtwert immer auf einem sogenannten Typengrundstück basiert und welche Faktoren dazu führen können, dass der tatsächliche Marktwert deutlich darüber oder darunter liegt.
Außerdem geht es darum, weshalb Bodenrichtwerte nicht nur für unbebaute Grundstücke relevant sind, sondern auch bei der Bewertung von Häusern und Bestandsimmobilien eine wichtige Rolle spielen. Und sie klären, warum Eigentümer insbesondere in Baden-Württemberg zwischen Bodenrichtwerten für die Verkehrswertermittlung und für die Grundsteuer unterscheiden sollten.
Eine Folge für alle, die verstehen möchten, wie Bodenrichtwerte entstehen, wofür sie genutzt werden und warum sie ein wichtiger Wegweiser auf dem Immobilienmarkt sind – aber kein Ersatz für eine individuelle Wertermittlung.