Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht

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Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht episodes

  • Zwei Kinder in zwei Jahren – würden wir es nochmal so machen?
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    „Wenn du sowieso noch Windeln wechselst, kannst du auch gleich weitermachen.“ Dieser Gedanke machte den kurzen Abstand zwischen unseren Kindern fast logisch – bis wir mit zwei sehr kleinen Kindern im Alltag ankamen.Franziska und Dominik erzählen, warum sie sich ein zweites Kind mit kurzem Abstand gewünscht haben und was sie dabei nicht zu Ende gedacht hatten. Eine schwierige Geburt und Dominiks Burnout machten das Ankommen als vierköpfige Familie härter und länger, als beide erwartet hatten.Sie sprechen darüber, wie es ist, sich nicht zerteilen zu können, ob Liebe zu Kindern geteilt werden muss und warum das ältere Kind in seinem eigenen Tempo in die Geschwisterbeziehung hineinwachsen darf. Und sie stellen sich die Frage: Würden sie es noch einmal so machen? Sie bereuen Theo nicht – aber ob sie heute wieder denselben kurzen Abstand wählen würden, ist eine andere Frage.Eltern nach acht – Der Tagesabschlussbericht: Franziska und Dominik sprechen ehrlich, müde und meistens mit Humor über Elternschaft, Paarsein und alles, was nach dem Ins-Bett-Bringen noch übrig bleibt. Neue Folgen immer montags, überall, wo es Podcasts gibt.
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    55 min
  • Wieder arbeiten, wieder wir selbst – Die Kinder sind in der Kita, wir in der Krise
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    Wieder arbeiten, wieder wir selbst?

    Die Kinder sind in der Kita – theoretisch jedenfalls. Praktisch ist einer seit zwei Wochen krank zu Hause. Und trotzdem: Plötzlich ist da wieder Zeit. Zeit, die nach all den Jahren mit kleinen Kindern eigentlich für Arbeit, Pläne und das eigene Leben gedacht war.

    Nur wissen wir gerade beide nicht so richtig, wer dieses eigene Leben eigentlich führen soll.

    Franziska fragt sich, wie sie als Selbstständige arbeiten will, ohne einfach wieder in den alten Modus zu rutschen. Dominik steckt in der Burnout-Genesung und merkt: Arbeiten war lange leichter, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Dazu kommen To-do-Listen, alte Vorstellungen davon, wie man funktionieren müsste – und die unangenehme Frage, ob das, was früher normal war, heute überhaupt noch passt.

    Wir reden über Identitätskrise nach der Kita, über den Druck, die neu gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen, über Hobbys, die man angeblich jetzt wieder haben sollte, und über den Versuch, nicht einfach zur Version von sich zurückzumüssen, die man vor den Kindern war.

    Vielleicht kennt ihr das: Die Kinder werden größer, der Kalender wird voller – und man selbst fragt sich plötzlich, was eigentlich als Nächstes kommt.
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    42 min
  • Abstillen - Wenn Nähe schön ist aber irgendwann manchmal zu viel wird
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    „Dann stillen wir heute ab.“
    Franziska steht auf einem Event zwischen Freundin und Kundin, als Dominiks Nachricht kommt: Er übernimmt die Nacht, dann können wir doch heute abstillen. Gut gemeint. Nur wollte sie nicht mit einem High Heel an und der halben Brust schon in der Tür zum letzten Mal gestillt haben. Zwischen Entlastung und Abschied lagen für uns plötzlich zwei ziemlich unterschiedliche Vorstellungen.
    Stillen: stolz auf den Körper, trotzdem am Limit

    Ein Kind wächst und trinkt dafür nur deine Milch. Für Franziska war das ein unglaubliches Gefühl – und gleichzeitig verbunden mit Schmerzen, einer Brustentzündung und der Angst, nicht genug Milch zu haben. Wir erzählen von den Momenten, in denen sie sich beim Stillen mit Singen beruhigt hat, und von dem Druck, dass es unbedingt funktionieren muss.
    Zwei Kinder, zwei unterschiedliche Abschiede

    Beim ersten Kind saß Franziska weinend am Tisch: zu wenig Schlaf, ständig gebraucht werden, es ging nicht mehr. Trotzdem brauchte die Entscheidung noch Zeit. Beim zweiten Kind wurde das Stillen immer weniger, bis es irgendwann vorbei war. Einmal bewusst Abschied nehmen, einmal erst hinterher merken, dass etwas zu Ende gegangen ist.
    Keine Ausrede mehr – aber auch nicht mehr „nur ich“

    Nach dem Abstillen kann Dominik beim Beruhigen dasselbe tun wie Franziska. Das bringt Freiheit und mehr geteilte Verantwortung. Gleichzeitig verschwindet etwas Exklusives: Diese eine Form von Nähe konnte vorher nur sie geben. Und wenn ein Kind plötzlich nach Papa fragt, kann man sich darüber freuen und trotzdem einen kleinen Pieks im Herzen spüren.
    Nähe wollen und trotzdem keine mehr ertragen

    Franziska möchte Dominik nah sein. Aber nach einem Tag mit ständigem Körperkontakt sagt ihr Körper manchmal einfach Nein. Wir sprechen darüber, wie sie dieses Overtouched-Gefühl erlebt hat und was sich nach dem Abstillen für unsere Intimität verändert. Und darüber, dass Paarzeit erst mal ganz unspektakulär anfangen könnte: Oma anrufen. Ins Kino gehen.
    Themen dieser Episode
    • Stillen als besondere Nähe und körperliche Belastung

    • Der Druck, das eigene Kind versorgen zu können

    • Flasche geben als Dominiks „kleines Stillen“

    • Abstillen aus eigener Entscheidung oder auf Initiative des Kindes

    • Erleichterung und der Verlust exklusiver Nähe

    • Mehr Verantwortung für Papa

    • Overtouched sein und wieder Raum für Paarsein haben

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    1 hr 4 min
  • Paarsein im Eltern-Game – ständig zusammen, aber gemeinsam einsam
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    Wir sind ständig zusammen – und fühlen uns trotzdem oft allein.

    Zwei kleine Kinder, Arbeit, Haushalt, Babyfon, Müdigkeit: Franziska und Dominik sprechen darüber, wie schnell aus einem Paar ein ziemlich gut funktionierendes Elternteam werden kann. Und wie einsam es sich anfühlen kann, wenn beide viel geben, aber im Alltag zu selten merken, was der andere gerade trägt.

    Es geht um fehlende Paarzeit, kleine Berührungen, die plötzlich viel bedeuten, ums gemeinsame Lachen, das fehlt – und um diesen Gedanken: Warum fragst du eigentlich nicht, wie es mir geht?
    Keine Lösung, kein Beziehungsplan. Nur zwei Menschen nach 20 Uhr, die versuchen zu verstehen, was ihnen gerade fehlt.
    Themen dieser Folge:
    • Zusammen zu Hause, aber nicht wirklich zusammen

    • Wenn beide erschöpft sind und sich trotzdem nicht gesehen fühlen

    • Warum Wertschätzung manchmal nach zusätzlicher Arbeit aussieht

    • Kleine Umarmungen, Händchenhalten und gemeinsame Momente

    • Was passiert, wenn Paarsein immer auf später verschoben wird?

    • Wie lange kann man schwierige Phasen eigentlich einfach aussitzen?
    Link für mehr Informationen und unsere aktuellen Werbepartner in den Shownotes.
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    59 min
  • 18-Monatsregression – Willkommen zurück in der Schlafhölle
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    Um 22 Uhr möchte Theo noch einmal lesen, herumlaufen und im Wohnzimmer sein. Während Franziska und Dominik innerlich schon auf dem Sofa sitzen, fängt für ihn der Abend plötzlich wieder von vorn an.
    In dieser Episode geht es um eine Phase, in der alles gleichzeitig kommt: schlechter Schlaf, häufiges Aufwachen, ein Kleinkind mit sehr klaren Wünschen, aber noch ohne Worte, starke Anhänglichkeit an Mama und ein Papa, der übernehmen möchte, aber nicht immer übernehmen darf.
    Franziska und Dominik sprechen darüber, wie es sich anfühlt, wenn Nähe nicht mehr dosierbar ist. Wenn jede Übergabe scheitert. Wenn ein Kind laut wird, weil etwas nicht klappt oder weil niemand versteht, was es gerade meint. Und was diese Wochen mit dem Rest der Familie machen: mit dem großen Bruder, mit dem Lautstärkelevel zu Hause, mit der Paarzeit und mit zwei Erwachsenen, die durch Schlafmangel, Streit und Krankheitswelle eher funktionieren als miteinander leben.

    Das ist keine Folge darüber, was die 18-Monatsregression fachlich genau ist oder wie man sie löst. Es ist ein Gespräch aus einer Phase, in der man bei jedem Aufwachen versucht herauszufinden, was gerade los ist — Zähne, Schlaf, Nähe, Frust, Entwicklung oder einfach alles auf einmal.
    Eltern nach acht – der Tagesabschlussbericht: Für alle, die nach 20 Uhr endlich wieder durchatmen und dabei hören wollen, dass es anderen genauso geht. Kein Ratgeber-Podcast.
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    53 min
  • Unser Alltag auf Wish bestellt – statt Kita-Entlastung Magen-Darm & dauerkrank
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    Kita-Entlastung klingt super – bis nach der Eingewöhnung direkt die Magen-Darm-Hölle losgeht. Theo ist gerade offiziell in der Kita angekommen, und schon betreuen Franziska und Dominik wieder im Wechsel zu Hause. Erst Husten, dann Magen-Darm, dann die Frage, wann eigentlich wieder alle gesund sein sollen.

    Ein Kind nach dem anderen, aber nie mal alle gleichzeitig fit: Warum der erste Huster sofort die komplette Wochenplanung verändert, warum man die Kinder voneinander fernhalten will und sich dann doch fragt, ob gleichzeitig krank nicht irgendwann einfacher wäre. Dazu: Wer bleibt zu Hause, wann weckt man nachts den anderen – und wie entscheidet man, ob ein Kind zu fit für zu Hause, aber noch zu krank für die Kita ist?
    Kein Urteil über andere Eltern:
    Wir sprechen auch darüber, warum man sich durch ein hustendes Kind beim Kita-Bringen schnell bedroht fühlt, obwohl man die eigene Entscheidung immer viel besser erklären kann. Keine perfekten Antworten, kein Ratgeber – nur zwei Eltern, die gerade versuchen, zwischen Fürsorge, Erschöpfung und Kalenderchaos nicht komplett den Verstand zu verlieren.
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    1 hr 2 min
  • „Bäh, das esse ich nicht!“ – Nervenzusammenbruch am Familien-Esstisch
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    „Bäh, das esse ich nicht!“ — und innerhalb von drei Minuten ist das Abendessen kalt, ein Kind will Musik anmachen, das andere schreit, jemand kippt Wasser auf den Teller und eine:r von uns möchte einfach nur gehen.

    Franziska und Dominik sprechen über ein Thema, das sie bisher erstaunlicherweise noch nicht ausführlich besprochen haben: Essen am Familientisch.

    Dominik kocht seit seiner Jugend und verbindet mit Essen eigentlich Vorfreude, Selbstkochen, Zusammensitzen und Zeit miteinander. Franziskas Ideal wäre ein Tisch, an dem alle länger als anderthalb Minuten sitzen, essen und sich über den Tag austauschen. Die Realität mit zwei kleinen Kindern sieht im Moment allerdings anders aus.
    In dieser Folge geht es um:
    • Warum das Abendessen bei uns gerade so oft zum Ausnahmezustand wird

    • Was passiert, wenn ein Kind wenig isst und das andere scheinbar immer Hunger hat

    • Warum „Bäh, das esse ich nicht“ am Ende selten nur um das Essen auf dem Teller geht

    • Weshalb Dominik zwischenzeitlich nicht mehr am Abendessen teilnehmen sollte & wollte

    • Warum Franziskas einziger Fokus manchmal nur noch ist, dass beide Kinder etwas im Bauch haben

    • Was Safe Food, Würstchen, liegen gelassene Beilagen und nächtliche Hunger- oder Durstfolgen mit dem Abend machen

    • Wie schwer es ist, keinen Druck beim Essen machen zu wollen, wenn man gleichzeitig den nächsten Hungercrash schon kommen sieht

    • Was zwischen uns passiert, wenn eine:r Struktur möchte und die andere Person einfach nur verhindern will, dass der ganze Abend kippt
    Das hier ist keine Folge darüber, wie Familienessen „richtig“ geht. Es ist ein Gespräch darüber, dass Eltern auch Menschen sind: Menschen, die vielleicht einmal gern gekocht, in Ruhe gegessen und sich auf einen gemeinsamen Abend gefreut haben — und jetzt manchmal völlig fremdgesteuert an einem Esstisch sitzen.
    Wie sieht Essen bei euch gerade wirklich aus?
    Sitzt ihr zusammen am Tisch oder ist es auch eher ein Kommen, Gehen, Rufen, Spielen und schnelles Essen zwischen zwei Unterbrechungen? Erzählt uns gern eure wildesten Abendessen-Geschichten als Kommentar oder per DM.
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    54 min
  • Selfcare für Eltern: Wenn Selfcare nicht nach Entspannung, sondern nach To-do klingt
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    Ein freier Tag für dich ist für mich erst mal ein zusätzlicher Care-Arbeitstag.

    Franziska meint damit: endlich mal Ruhe, Sauna, Massage, lesen, schlafen, kein Handy, keine Aufgaben. Dominik hört erst mal: ein halber Tag mehr Kinder, Organisation und alles, was sonst irgendwie parallel mitläuft.
    In dieser Folge reden wir darüber, warum Selfcare mit Kindern so kompliziert werden kann. Warum ein freier Tag für eine Person nicht automatisch entspannt ist, wenn die andere Person ihn auffangen muss. Warum manche Menschen Ruhe brauchen, andere Menschen soziale Kontakte – und warum man sich dabei trotzdem komplett missverstehen kann.
    Für Dominik ist Selfcare inzwischen oft ein geplanter 10- oder 20-Minuten-Block: lesen, meditieren, Kraftsport, Ukulele oder einfach kurz raus aus dem Funktionsmodus. Das Problem: Wenn man sich etwas davon wie eine Pflicht in die To-do-Liste schreibt, kann genau das neuen Stress erzeugen. Dann sitzt man mit einem Buch da, denkt an zehn andere Dinge und erledigt die vermeintliche Entspannung wie eine Aufgabe.
    Außerdem geht es um Arbeit ohne klare Grenze: Freelance, Homeoffice, das Handy als Arbeitsgerät und die Schwierigkeit, wirklich Feierabend zu machen, wenn der Kopf noch in E-Mails, Freigaben und offenen Aufgaben hängt.

    Und es geht um die andere Seite: Franziska findet Selfcare manchmal auch mitten mit den Kindern – auf der Terrasse, beim Gärtnern, Bauen, Puzzeln oder im Tierpark. Nicht immer weg von den Kindern. Aber auch nicht ständig in Verantwortung.
    Wir haben keine Lösung. Aber wir reden darüber, was uns gerade hilft, was uns stresst und warum es vielleicht schon ein Anfang ist, sich selbst überhaupt wieder auf dem Schirm zu haben.
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    56 min
  • Das große Ausfaden – wie Elternschaft deinen Freundeskreis neu sortiert.
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    Früher war Freundschaft oft einfach da: Man hat sich geschrieben, ist essen gegangen, in den Club oder auf einen Kaffee. Mit Kindern wird daraus schnell ein logistisches Großprojekt – oder es passiert gar nicht mehr.
    In dieser Folge sprechen wir über das große Ausfaden: über alte Freundschaften, die nicht mit einem Knall enden, sondern still verschwinden. Über die Frage, wer eigentlich Kontakt halten muss. Über die Leute, die einem nicht entgegenkommen – und über die unangenehme Erkenntnis, dass man selbst früher vielleicht genauso war.

    Wir reden außerdem über:
    • Freundschaftsschwund nach dem ersten und zweiten Kind
    • Dinner, Partys und Verabredungsformate, die plötzlich nicht mehr funktionieren
    • Die Zeit nach Wochen mit Kinderwagen, wenig Außenwelt und ohne Gesprächsstoff
    • Eltern-Tinder, Kita-Kontakte und neue Freundschaften im Familienmodus
    • Den Unterschied zwischen Bekanntschaft, Freundschaft und dem „gebliebenen Freund“
    • Die Frage, ob Freundschaften gerettet werden müssen – oder ob manche einfach ausfaden dürfen
    Keine Anleitung, kein „So pflegst du Freundschaften trotz Kindern“-Programm. Nur zwei unterschiedliche Perspektiven auf dieses seltsame Gefühl, dass das eigene Leben plötzlich kleiner wirkt, obwohl es eigentlich voller geworden ist.
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    58 min
  • So schlimm kann Geburt sein – unsere zweite Geburt. (Teil 2 von 2)
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    Als plötzlich alles zu früh kam. Ein Blasensprung. Einen guten Monat vor dem errechneten Termin. Keine gepackte Tasche, kein aufgebautes Bett, kein Gefühl von „wir sind bereit“ – nur der Satz: „Sie verlassen das Krankenhaus jetzt nicht mehr.“

    Die zweite Geburt unserer Kinder wurde keine Wiederholung der ersten. Sie war schnell, laut, schmerzhaft und für Franziska ein kompletter Kontrollverlust. Dominik erzählt, wie es sich angefühlt hat, auf dem Krankenhausflur zu stehen, Hilfe zu suchen – und später zu glauben, dass ihr Baby vielleicht sterben könnte.

    Zwischen zwei Kindern
    Während Franziska im Krankenhaus bleibt, ist Dominik zu Hause beim großen Kind: Kita, Telefonate, 40 Grad Fieber, Schlafmangel und die ständige Frage, wo man gerade eigentlich gebraucht wird. Denn plötzlich ist da nicht mehr nur ein Baby im Bauch, das geschützt werden muss. Da ist auch ein kleines Kind zu Hause, das seine Mutter vermisst.

    Start auf der Neo
    Nach der Geburt muss das Baby auf die Neonatologie. Hinter Glas, an Geräten, unter Beobachtung. Franziska beschreibt die Leere, wenn das eigene Baby nach der Geburt nicht bei einem bleiben kann. Dominik erzählt, warum er sich emotional erst einmal nicht an das Neugeborene herangelassen hat – nicht, weil es ihm egal war, sondern weil er dachte, er müsse funktionieren, falls etwas schiefgeht.
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    47 min

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Wir sind Franziska und Dominik aus Berlin, Eltern von zwei kleinen Jungs – und mittendrin im echten Familienalltag. Bei anderen läuft es auch nicht besser. Sie reden nur nicht darüber.