E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft & Energiepolitik

E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft & Energiepolitik

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E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft & Energiepolitik episodes

  • E&M ENERGIEFUNK - Generationenprojekt Kohleausstieg - Podcast für die Energiewirtschaft
    In der aktuellen Folge geht es um den am 3. Juli beschlossenen Ausstieg Deutschlands aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038. Während die einen deshalb um die Sicherheit und Bezahlbarkeit der Stromversorgung fürchten, geht es anderen nicht schnell genug. Tatsache bleibt, dass mit Kohle die Klimaschutzziele nicht zu erreichen sind und dass zugleich alternative Stromerzeugung ausgebaut werden muss.

    Zudem benötigen die heute noch von der Kohlewirtschaft geprägten Regionen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg neue Perspektiven, wie ihre Ministerpräsidenten betonten. Das ebenfalls beschlossenen Strukturstärkungsgesetz soll ihnen mit 40 Mrd. Euro dabei helfen. Doch Geld allein schafft keine zukunftssicheren Arbeitsplätze. So dauert es nicht nur noch mindestens 15 Jahre bis zum Ende der Kohle, es bleibt auch die Aufgabe für mindestens eine Generation, neue Wirtschaftszweige zu etablieren, die möglichst zugleich die nötige Energie erzeugen, die Deutschland weiterhin benötigt.

    Gesprächspartner:

    - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)
    - Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff (CDU)
    - Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer (CDU)
    - Ministerpräsident des Landes NRW Armin Laschet (CDU)
    - Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dietmar Woidke (SPD)

    Immer mittwochs bringt eine neue Folge des „Energiefunks“ Fakten, Meinungen und Skurriles aus der Energiewelt. Neben dem Bericht steht die persönliche Meinung, der Aufruf, Ausbruch oder die plötzlich Einsicht der Energieakteure im Mittelpunkt.

    Dazu gehören Kurzinterviews aus Politik, Verbänden, Unternehmen oder Wissenschaft,
    Schlagzeilen der Woche, Trends, Entwicklungen, Prognosen zu aktuellen Prozessen in der Energiewelt und natürlich Meldungen aus der digitalen Welt. Auch das Kurzporträt eines Unternehmens oder innovativen Projekts wird aus aktuellem Anlass gezeichnet.

    Wir nehmen die Macher der Energiewelt beim Wort. Ganz gleich ob Erfolgsmeldung oder Rückzugsgefecht, bei uns stehen Politiker, Unternehmer oder Forscher Rede und Antwort.
    Zündende Idee oder Schlag in Wasser? Entscheiden Sie selbst beim Zuhören. Oder schicken Sie uns Ihre Meinung zum Thema, reden Sie mit.

    Warum E&M Energiefunk?
    Hören ist manchmal leichter als Lesen. Es geht auch unterwegs oder beim Autofahren oder sogar im Dunkeln. Und Sie bekommen den Originalton. Keine gefilterten Berichte sondern die Aussage pur. Als wären Sie dabei, sozusagen "Ohrenzeuge". Das kann Sie erheitern, aufregen, den Kopf schütteln oder die Ohren spitzen lassen. Die Wahl liegt bei Ihnen - also Reinhören!

    Der Podcast ist hier zu finden:

    https://www.energie-und-management.de/podcast

    Anhören auf iTunes: https://itunes.apple.com/podcast/id1483776163 Anhören auf spotify: https://open.spotify.com/show/4toUBypZuoTTnrHc0nmshN Anhören auf Deezer: https://www.deezer.com/show/604882 Anhören auf Alexa: https://www.amazon.de/dp/B07Z859F7C Anhören auf Google Podcasts: https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9lbmVyZ2llZnVuay5wb2RpZ2VlLmlvL2ZlZWQvbXAz
    9 min
  • E&M ENERGIEFUNK - Schwäbisch Hall auf dem Weg zur Regenerativen Kommune - Podcast für die Energiewirtschaft
    In der aktuellen Folge geht es eine Gemeinde und ein Stadtwerk in Baden-Württemberg, die schon große Fortschritte auf dem Weg zur Dekarbonisierung gemacht haben. Seit 2018 erzeugt Schwäbisch Hall seine gesamte Strommenge aus Sonne und Wind. Schon vor zehn Jahren erarbeiteten die Stadt und ihre Nachbargemeinden gemeinsam mit den Stadtwerken eine Vision, wie der Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien für die Region aussehen könnte.

    Mit Kommunaler Lenkung steuern Politik, Verwaltung und Stadtwerke der 41.000 Einwohner zählenden Stadt am Kocher seitdem Richtung grüne Zukunft. Schon bis 2035 will die Stadt auch im Wärmesektor klimaneutral sein. Wichtig dafür sind die kommunale Wärmeplanung und ein Fernwärmenetz, das schon heute zum Teil mit regenerativem Biogas betrieben wird. Viele Haushalte der 17 Stadtteile und die meisten kommunalen Arbeitsplätze sind bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen. Auch Elektromobilität fördert die Kommune. Für die bisherigen Erfolge bekam Schwäbisch Hall im Februar 2020 den Europäischen Energiepreis in Gold.

    Gesprächspartner:

    - Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall

    - Alina Berger, Klimaschutzbeauftragte von Schwäbisch Hall
    - Heiner Schwarz-Leuser Energiebeauftragter von Schwäbisch Hall

    - Claire Mouchard, Leiterin der Landesgeschäftsstelle European Energy Award

    - Dr. Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg

    Dazu gehören Kurzinterviews aus Politik, Verbänden, Unternehmen oder Wissenschaft, Schlagzeilen der Woche, Trends, Entwicklungen, Prognosen zu aktuellen Prozessen in der Energiewelt und natürlich Meldungen aus der digitalen Welt. Auch das Kurzporträt eines Unternehmens oder innovativen Projekts wird aus aktuellem Anlass gezeichnet.

    Wir nehmen die Macher der Energiewelt beim Wort. Ganz gleich ob Erfolgsmeldung oder Rückzugsgefecht, bei uns stehen Politiker, Unternehmer oder Forscher Rede und Antwort. Zündende Idee oder Schlag in Wasser? Entscheiden Sie selbst beim Zuhören. Oder schicken Sie uns Ihre Meinung zum Thema, reden Sie mit.

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    Hören ist manchmal leichter als Lesen. Es geht auch unterwegs oder beim Autofahren oder sogar im Dunkeln. Und Sie bekommen den Originalton. Keine gefilterten Berichte sondern die Aussage pur. Als wären Sie dabei, sozusagen "Ohrenzeuge". Das kann Sie erheitern, aufregen, den Kopf schütteln oder die Ohren spitzen lassen. Die Wahl liegt bei Ihnen - also Reinhören!


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    9 min
  • E&M ENERGIEFUNK - Vattenfall eröffnet neues GuD-Kraftwerk in Berlin - Podcast für die Energiewirtschaft
    In der aktuellen Folge geht es um eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage die in der vergangenen Woche in Berlin eröffnet wurde. Das Erdgas-Kraftwerk versorgt im Verbund mit dem Heizkraftwerk Klingenberg 450.000 Haushalte im Osten Berlins mit Wärme. Die Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme, Tanja Wielgoß betonte: „Vattenfall erfüllt ihre 2009 getroffene Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin.“ Darin hatte der Energieversorger versprochen, den CO2-Ausstoß in der Hauptstadt bis 2020 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. Mit dem Start der hochmodernen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage im Berliner Osten habe die Vattenfall Wärme in Berlin nun ihren CO2-Fußabdruck von gut 13 Mio. Tonnen jährlich auf unter 6 Mio. Tonnen reduziert.

    Mit dem Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Heizkraftwerk in Berlin-Marzahn gehe eines der effizientesten Heizkraftwerke Europas mit einem Wirkungsgrad von 90 % ans Netz, unterstrich für den Anlagenbauer Jochen Eickholt, Mitglied des Vorstands von Siemens Energy. Die neue Anlage verfügt über eine Wärmeleistung von 230 MW und eine elektrische Leistung von 260 MW. Der Neubau ist für Vattenfall der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Investitionsmaßnahmen. So wurden im Herbst 2019 bereits das neue Heizkraftwerk Lichterfelde sowie Europas größte Power-to-Heat-Anlage am Standort Reuter West in Betrieb genommen. Die Stromnetz Berlin schloss das Kraftwerk zugleich mit einem neuen 110-kV-Netzknoten an.

    Gesprächspartner:

    - Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme
    - Jochen Eickholt, Vorstandsmitglied von Siemens Energy
    - Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin
    - Ulrich Nußbaum, Staatssekretär im BMWi
    - Thomas Schäfer, Geschäftsführer Stromnetz Berlin

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    8 min
  • E&M ENERGIEFUNK - Soll der Bund bei Tennet einsteigen? - Podcast für die Energiewirtschaft
    In der aktuellen Folge geht es um Überlegungen des Bundes, Anteile am Übertragungsnetzbetreiber Tennet zu erwerben. Am 19. Mai haben Vertreter der Niederlande und Deutschlands eine Absichtserklärung über die weitere Energiezusammenarbeit im Stromnetzbereich unterzeichnet. Hintergrund sind die hohen anstehenden Investitionen bei dem Netzbetreiber, der bislang zu 100 % dem niederländischen Staat gehört. Da er aber auch die Stromtrassen im Nordwesten der Bundesregierung betreibt und für die Energiewende ausbauen muss, soll sich Deutschland an den Kosten beteiligen.

    Die Fraktion von Bündnis 90 die Grünen hat bereits einen Antrag im Bundestag gestellt, Anteile an Tennet zu erwerben. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte bei der Unterzeichnung der Erklärung, dass die Energiewende sich erheblich auf die Stromübertragung auswirkt. Eine engere Zusammenarbeit mit den niederländischen Nachbarn würde die notwendigen Investitionen in die Netze so kosteneffizient wie möglich gestalten. Kritiker fürchten eine Bevorzugung staatlicher Netzunternehmen gegenüber privatwirtschaftlichen und die Verquickung von Politik und Ökonomie. Eine Entscheidung steht noch aus.

    Gesprächspartner:

    - Ingrid Nestle, energiepolitische Sprecherin Bündnis 90/die Grünen im Dt. Bundestag
    - Tim Meyerjürgens, COO von Tennet
    Immer mittwochs bringt eine neue Folge des „Energiefunks“ Fakten, Meinungen und Skurriles aus der Energiewelt. Neben dem Bericht steht die persönliche Meinung, der Aufruf, Ausbruch oder die plötzlich Einsicht der Energieakteure im Mittelpunkt.

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    7 min
  • E&M ENERGIEFUNK - die Energiewende wieder beschleunigen - Podcast für die Energiewirtschaft
    Die Energieminister von Bund und Ländern und die Verbände der erneuerbaren Erzeuger fordern die Konjunkturmilliarden klimafreundlich einzusetzen.

    Diesmal berichtet Olaf Lies, Niedersachsens Umwelt- und Energieminister exklusiv im E&M Podcast von den Beschlüssen des Energieministertreffens der vergangenen Woche. Er will die EEG-Umlage im Strompreis auf 2 Cent/kWh begrenzen, die höheren Kosten für die Festvergütung von Solar- und Windanlagen soll aus der CO2-Bepreisung oder dem Staatshaushalt kommen. Die Energieminister der Länder fordern über Parteigrenzen hinweg mit der Energiewende die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise anzugehen.

    Sie wollen den PV-Förderdeckel von 52 GW sofort heben und Windkraft an Land und auf See mit verbindlichen Zielen ausbauen. Dafür wollen sie vom Bund starke Anreize für weitreichende Investitionen in erneuerbare Energien, intelligente Stromnetze und Wasserstoffinfrastrukturen. Das Kohleausstiegsgesetz und die Wasserstoffstrategie sollten noch vor der Sommerpause verabschiedet werden und die Stromverbraucher, entlastet werden durch Senkung der Stromsteuer und der EEG-Umlage.

    Gesprächspartner:
    Olaf Lies, Umwelt- und Energieminister von Niedersachsen

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    8 min
  • E&M ENERGIEFUNK - Grundsteinlegung für neue KWK-Anlage in Dresden - Podcast für den Energiemarkt
    Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage soll 2021 ans Netz gehen und klimafreundlich Wärme und Strom aus Erdgas für die sächsische Landeshauptstadt erzeugen. Den Grundstein für das neue Kraftwerk legten Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dirk Hilbert und Drewag-Geschäftsführer Frank Brinkmann.

    Trotz Corona-Krise hält das kommunale Unternehmen an seinen Plänen fest. Geschäftsführer Frank Brinkmann kündigte an, dass die neue KWK-Anlage sowohl eine Antwort auf erneuerbare Energien wie auf Versorgungssicherheit sei, weil sie hohe Einsatzflexibilität und Schwarzstartfähigkeit bringe.

    Die Anlage soll minutengenau Strom produzieren, wenn er am wertvollsten ist und so einen perfekten Ausgleich zu den fluktuierenden erneuerbaren Energien leisten. Die acht Motoren liefert der Anlagenherstellers Wärtsilä aus Finnland.

    Sie haben eine Gesamtspitzenleistung von 90 Megawatt Strom und 84 Megawatt Wärme, die in das zentrale Fernheiznetz Dresdens eingespeist wird. Der Hochbau für das Kraftwerk wird im Mai beginnen. Bis Oktober 2020 soll die Gebäudehülle soweit fertig gestellt sein, so dass die Aggregate und die umfangreichen Ausrüstungen für die Wärmeerzeugung eingebracht werden können.

    Gesprächspartner:
    Dirk Hilbert, Oberbürgermeister von Dresden und Aufsichtsratsvorsitzender der Drewag
    Frank Brinkmann, Drewag-Geschäftsführer
    Thomas Doltze, Projektleiter der Drewag

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    7 min
  • E&M ENERGIEFUNK - das Dena-Webinar zur Zukunft der Wirtschaft nach Corona - Podcast für den Energiemarkt
    Diesmal berichtet der Energiefunk von einem digitalen Kolloquium, das die Dena, die deutsche Energieagentur, am 8. April veranstaltet hat. Thema war aus aktuellem Anlass die Wirtschaftsentwicklung in Corona Zeiten.

    Was muss getan werden, damit die Unternehmen möglichst gut durch die Stillstandszeit kommen und welche Maßnahmen brauchen wir für die Konjunktur danach? Als Experte fasste der Vorsitzende des Rats der Wirtschaftsweisen, Professor Christoph M. Schmidt zusammen, was seine Kollegen und er vom Sachverständigenrat bisher empfehlen können.

    Vertreter der Unternehmen wie Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2 Grad und Kerstin Andreae vom BDEW unterstützten die Forderung, beim Konjunkturprogramm keinesfalls den Rahmen der Energiewende und Klimaschutzziele aus dem Auge zu verlieren. Das hieße in eine „fossile Falle“ zu tappen, warnten sie.

    Professor Kai Niebert Präsident des Deutschen Naturschutzringes appellierte, gerade die dezentrale und resiliente Struktur der erneuerbaren Energieversorgung weiter zu verstärken. Schmidt sagte, die Bundesregierung sollte ihre Ratspräsidentschaft in der EU ab der zweiten Jahreshälfte 2020 nutzen, den gemeinsamen Binnenmarkt und die Solidarität in Europa zu stärken.


    Gesprächspartner:
    Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW
    Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2 Grad
    Professor Christoph M. Schmidt, Sachverständigenrat für Wirtschaft der Bundesregierung
    Professor Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes

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    10 min

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Der ein regelmäßiger Podcast zu aktuellen Themen aus Energiewirtschaft und Energie-Politik mit Gesprächen und Diskussionen rund um den…