#14: Von aussen sieht es ganz einfach aus. Du fährst die Kinder ins Training. Aber das Fahren ist das Kleinste an der ganzen Sache.
In dieser Folge zähle ich mal auf, was du als Spieler-Mama jeden Tag wirklich leistest. Die Wäsche, die immer rechtzeitig trocken sein muss. Das Organisieren im Hintergrund, wer fährt, wer holt ab, geht das mit dem nächsten Termin zusammen. Die Snacks für zwischendurch. Die Helfereinsätze, die du auch dann noch koordinierst, wenn dein Kind sie längst selber übernimmt. Lauter winzige Dinge, die jeden Tag zusammenkommen und die keiner sieht, du selber am wenigsten.
Es geht mir nicht ums Klagen. Es geht darum, einmal beim Namen zu nennen, was du jeden Tag tust und für völlig normal hältst, obwohl es das nicht ist. Das gewaschene Trikot am Morgen, der Anruf wegen der Fahrt, der Snack, den du nebenbei einpackst, während du schon an den nächsten Termin denkst. Eine amerikanische Auswertung gibt dem Ganzen sogar eine Zahl, bis zu 15 Stunden pro Woche, und auch wenn das US-Daten sind, zeigen sie eines klar: Du bildest dir das nicht ein.
Du musst nichts ändern und nichts besser organisieren. Es würde schon reichen, wenn du es einmal selber siehst und beim Namen nennst. Das, was du machst, ist eine echte Leistung. Und sie gehört dir.
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Quelle (US-Daten): Aspen Institute, Project Play, National Youth Sports Parent Survey
https://projectplay.org/news/project-play-survey-parents-spend-3-hours-on-sports-every-day-their-child-plays
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Andrea