
Sign up to save your podcasts
Or


Unser jährliches Update mit Philipp Schröder, Gründer und CEO von 1KOMMA5°, und es geht direkt zur Sache. Philipps These ist unbequem für fast alle Lager: Netzbetreiber, Gaskraftwerke, Atomkraft und auch große Solarparks lassen sich ihr Risiko vom Staat abnehmen. Genau deshalb ist Strom in Deutschland so teuer, und nicht wegen der Elektronen.
Überraschend: Beim Ende der Einspeisevergütung ist Philipp einer Meinung mit Katharina Reiche. Die Erneuerbaren müssen erwachsen werden. Er wirft ihr aber vor, den neuen Markt gleich wieder abzuwürgen. Gründe sind die 50-%-Einspeisebegrenzung, fehlende Smart Meter und eine Netzreform, die nicht kommt.
Außerdem sprechen wir über:
a) Den Superzyklus der Elektronen: E-Autos, Wärmepumpen, Klimaanlagen und KI-Rechenzentren. Ein Einfamilienhaus springt von 4.000 auf 15.000 kWh.
Webseite: http://www.energiezone.org
In dieser Folge sprechen wir mit Lennart Wittstock, Gründer und CEO von Green Energy Tools. Das Unternehmen entwickelt eine SaaS-Software, mit der Installationsbetriebe, Energieberater, Stadtwerke und weitere Anbieter Gewerbespeicher planen und ihre Wirtschaftlichkeit berechnen können. Wir sprechen darüber, warum belastbare Berechnungen wichtig sind und welche Herausforderungen entstehen, wenn verschiedene Speichergrößen, Tarife und Einsatzmöglichkeiten berücksichtigt werden.
Lennart erzählt, wie seine Erfahrungen bei Enpal und Alva Energie sowie eine Bachelorarbeit zur Speicherdimensionierung ihn auf die Idee für das Produkt brachten. Green Energy Tools begann mit einem Blog und kostenlosen Online-Rechentools. Aus ersten individuellen Analysen entwickelte sich eine Software, die inzwischen von mehr als 100 Kunden genutzt wird. Das dreiköpfige Team verbindet Kundenkontakt, Produktmanagement und Marketing mit technischer Softwareentwicklung.
Ein Schwerpunkt ist die Komplexität der Auslegung: Neben Eigenverbrauch und Lastspitzenkappung müssen unter anderem dynamische Stromtarife, bestehende PV-Anlagen, Netzentgelte, gesetzliche Vorgaben und individuelle Betriebsbedingungen einbezogen werden. Die Software berechnet verschiedene Szenarien und macht deren Annahmen nachvollziehbar, statt eine einzelne Speicherlösung pauschal zu empfehlen. Lennart erläutert typische Fehler, etwa die Verwendung von Standardlastgängen statt gemessener Viertelstundenwerte oder das Zurechnen von Einsparungen aus einem Tarifwechsel zum Speicher.
Wir sprechen außerdem über neue Funktionen und die weitere Entwicklung des Produkts. Geplant sind eine Berechnung der optimalen PV-Größe sowie mehr Unterstützung für Monitoring und den laufenden Betrieb von Speichern. Auch die Vermarktung kleinerer Gewerbespeicher ist Thema: Lennart beschreibt, dass entsprechende Angebote für Anlagen unter einem Megawatt und für Speicher mit mehreren Aufgaben noch begrenzt sind.
Zum Schluss berichtet Lennart von seinen früheren Gründungsprojekten: einer Video- und Marketingagentur sowie Circlehand, einer Software zur Verwaltung von Secondhand-Kleidung im Kommissionsverkauf. Er erzählt, wie diese Erfahrungen seine Arbeit an Green Energy Tools geprägt haben und worauf sich das Team bei der Weiterentwicklung freut.
00:00:21 Gewerbespeicher: Vom Heimspeicher zum Mittelstand
Webseite: http://www.energiezone.org
In dieser Folge sprechen wir mit Lennart Wittstock, Gründer und CEO von Green Energy Tools. Das Unternehmen entwickelt eine SaaS-Software, mit der Installationsbetriebe, Energieberater, Stadtwerke und weitere Anbieter Gewerbespeicher planen und ihre Wirtschaftlichkeit berechnen können. Wir sprechen darüber, warum belastbare Berechnungen wichtig sind und welche Herausforderungen entstehen, wenn verschiedene Speichergrößen, Tarife und Einsatzmöglichkeiten berücksichtigt werden.Lennart erzählt, wie seine Erfahrungen bei Enpal und Alva Energie sowie eine Bachelorarbeit zur Speicherdimensionierung ihn auf die Idee für das Produkt brachten. Green Energy Tools begann mit einem Blog und kostenlosen Online-Rechentools. Aus ersten individuellen Analysen entwickelte sich eine Software, die inzwischen von mehr als 100 Kunden genutzt wird. Das dreiköpfige Team verbindet Kundenkontakt, Produktmanagement und Marketing mit technischer Softwareentwicklung.Ein Schwerpunkt ist die Komplexität der Auslegung: Neben Eigenverbrauch und Lastspitzenkappung müssen unter anderem dynamische Stromtarife, bestehende PV-Anlagen, Netzentgelte, gesetzliche Vorgaben und individuelle Betriebsbedingungen einbezogen werden. Die Software berechnet verschiedene Szenarien und macht deren Annahmen nachvollziehbar, statt eine einzelne Speicherlösung pauschal zu empfehlen. Lennart erläutert typische Fehler, etwa die Verwendung von Standardlastgängen statt gemessener Viertelstundenwerte oder das Zurechnen von Einsparungen aus einem Tarifwechsel zum Speicher.Wir sprechen außerdem über neue Funktionen und die weitere Entwicklung des Produkts. Geplant sind eine Berechnung der optimalen PV-Größe sowie mehr Unterstützung für Monitoring und den laufenden Betrieb von Speichern. Auch die Vermarktung kleinerer Gewerbespeicher ist Thema: Lennart beschreibt, dass entsprechende Angebote für Anlagen unter einem Megawatt und für Speicher mit mehreren Aufgaben noch begrenzt sind.Zum Schluss berichtet Lennart von seinen früheren Gründungsprojekten: einer Video- und Marketingagentur sowie Circlehand, einer Software zur Verwaltung von Secondhand-Kleidung im Kommissionsverkauf. Er erzählt, wie diese Erfahrungen seine Arbeit an Green Energy Tools geprägt haben und worauf sich das Team bei der Weiterentwicklung freut.
http://green-energy-tools.de/
Die Sommerpause ist vorbei, und wir starten mit jemandem, der bewiesen hat, dass deutsche Ideen tatsächlich auf die Straße kommen: Prof. Achim Kampker, Mitgründer von StreetScooter. Gestartet ohne Kunden und auf eigenes Risiko, auf der IAA von der Deutschen Post entdeckt, am Ende über 30.000 elektrische Lieferfahrzeuge für die letzte Meile.
Seine Diagnose zur Batterie ist unbequem. China hat seine Wertschöpfungskette über viele Jahre aufgebaut, Europa wollte in wenigen Jahren vom Prototyp direkt in die Großserie springen, mit mehreren Werken und Technologien gleichzeitig und ohne Erfahrungswissen. Northvolt ist das Lehrstück. Aufgeben will Kampker trotzdem nicht, denn anders als die Solarzelle ist die Batterie keine Commodity: In Nischen wie Defense, Medizintechnik, stationären Speichern oder Humanoiden sind noch große Leistungssprünge drin.
Wir sprechen darüber, warum Marokko Zellen zu chinesischen Kosten fertigen könnte, warum Europa chinesische Ansiedlungen als Lernchance statt als Bedrohung sehen sollte und warum Innovationszonen in Braunkohlerevieren endlich Tempo bringen könnten. Außerdem geht es darum, warum Wasserstoff und Speicher vor allem an zu viel Regulierung hängen. Und Kampker erzählt, was in seinem Buch „Zukunftsfrust und Zukunftsmut" gegen den deutschen Stillstand helfen soll.
Webseite: http://www.energiezone.org
In dieser Folge sprechen wir über solarthermische Systeme von Soliterm und darüber, wie wir damit Wärme, Kälte und Prozessdampf bereitstellen. Dr. Lukurlu stellt das Unternehmen vor und erklärt, dass wir seit den frühen 2000er-Jahren Anlagen entwickelt und in mehreren Ländern installiert haben.
Wir besprechen die technische Funktionsweise von Parabolrinnenkollektoren, die Sonnenstrahlung bündeln und Temperaturen bis etwa 400 Grad Celsius erreichen können. Je nach Anwendung nutzen wir Wasser oder Thermoöl im Absorber und können daraus direkt Dampf erzeugen oder thermische Energie speichern.Ein Schwerpunkt ist der Vergleich mit Photovoltaik.
Wir erklären, dass der entscheidende Punkt der tatsächliche Energiebedarf ist: Für Wärme und Prozesswärme sei Solarthermie oft deutlich geeigneter, weil sie auf derselben Fläche höhere nutzbare Erträge liefern kann. Auch die Kombination mit bestehenden konventionellen Anlagen wird erläutert: Wenn die Sonne scheint, nutzen wir Solarenergie, bei Bedarf springt das konventionelle System wieder an.Ein weiteres Thema ist die Kühlung.
Wir sprechen darüber, wie mit Absorptionskältemaschinen aus Wärme Kälte erzeugt wird. Dabei geht es auch um typische Einsatzfelder wie Industrie, Lebensmittelverarbeitung, Hotels, Krankenhäuser und andere Betriebe mit Bedarf an Wärme, Dampf und Kälte.Zum Schluss geht es um Wirtschaftlichkeit, Standorte und Betrieb. Wir sprechen über die Bedeutung von Sonnenstrahlung, Energiepreisen, Förderungen und Amortisationszeiten sowie über CO2-Einsparungen. Außerdem wird erklärt, wie die Anlagen bei Wind in eine Schlafstellung gehen, wie sich Verschmutzung begrenzt und dass es bereits Beispiele für kombinierte Systeme mit Geothermie und saisonaler Wärmespeicherung gibt.
Webseite: http://www.energiezone.org
Fusionsenergie soll eines Tages sichere, CO₂-arme und grundlastfähige Energie liefern. Bis dahin müssen jedoch noch zahlreiche technologische, industrielle und regulatorische Fragen gelöst werden.
Sophia Spritzer arbeitet bei Marvel Fusion im Business Development und in der Market Strategy. Im Gespräch erklärt sie, warum Marvel Fusion auf Laserfusion setzt und welche Schritte auf dem Weg von einzelnen Experimenten zu einem kommerziellen Fusionskraftwerk notwendig sind.
Wir sprechen unter anderem über:
Im zweiten Teil berichtet Ilan von seinem Besuch an der Colorado State University in Fort Collins. Er beschreibt die entstehende ATLAS-Anlage, die dort eingesetzte Lasertechnik und die technischen Herausforderungen bei Hochleistungslasern, Targets und kontinuierlicher Wiederholung.
Sophia Spritzer
00:00 Intro
Die Folge gibt den Gesprächs- und Entwicklungsstand zum Zeitpunkt der Aufnahme wieder. Aussagen zu Technologie, Finanzierung, Zeitplänen und Regulierung sind als Einschätzungen und Unternehmenspositionen einzuordnen und stellen keine unabhängige technische oder finanzielle Due Diligence dar.
Webseite: http://www.energiezone.org
Diese Folge erschien zuerst im Kassenzone.de Podcast
In dieser Folge sprechen wir mit Janik Nolden , dem Gründer von Solarhandel24 und Solago, über den Aufbau eines Onlinehandels für Solarkomponenten. Wir erklären, wie S24 die Kunden möglichst günstig zur eigenen Solaranlage bringt, indem sie Komplettsets und Einzelkomponenten direkt über den eigenen Shop verkaufen.
Wir ordnen den Solarmarkt in Deutschland ein und sprechen darüber, wie stark Nachfrage und Umsätze von politischen Rahmenbedingungen und Krisen beeinflusst werden. Besonders 2022 und in späteren Hitzewellen habe sich gezeigt, wie schnell die Nachfrage anziehen kann und wie direkt sich das im Onlinehandel bemerkbar macht.
Ein Schwerpunkt ist die Gründungsgeschichte. Sie starten 2022 mit Balkonkraftwerken, zunächst sehr schlank über eBay Kleinanzeigen, und bauen das Geschäft ohne klassische Startup-Strukturen auf. Ein Freund aus der Schulzeit handelt damals bereits erfolgreich mit Solarkomponenten, kauft Ware in Polen und verkauft sie mit Marge in Deutschland weiter. Daraus entsteht unser Einstieg in den Markt.
Wir sprechen ausführlich über die Herausforderungen in der Logistik und Beschaffung. Am Anfang fehlen Kapital, Lager und Prozesse, später kaufen wir teilweise direkt beim Hersteller ein. Gleichzeitig erklären wir, warum der Markt durch den klassischen Vertrieb über Großhändler und Installateure weiterhin Vergleichbarkeit und Preisdruck erzeugt.
Außerdem gehen wir auf Erweiterungen ein: eigene nicht-technische Komponenten, eine White-Label-App für Energiemanagement, Klimaanlagen und Wärmepumpen. Besonders die Midea Porta Split hat sich für uns zu einem wichtigen Produkt entwickelt, das wir für die heiße Jahreszeit früh eingelagert haben.
Zum Schluss sprechen wir über DIY-Märkte, internationale Unterschiede und die Frage, welche Produkte für Balkonkraftwerke, Klimaanlagen und Wärmepumpen künftig relevant bleiben. Wir betonen, dass wir weiter profitabel und eigenständig wachsen wollen und aktuell nicht auf einen Verkauf ausgerichtet sind.
00:06:23 Markt, Umsätze und Nachfrage
Webseite: http://www.energiezone.org
In dieser Folge sprechen wir mit Martin Lass über die aktuelle Energiepolitik, das neue Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz und die Frage, wie Versorgungssicherheit im Strommarkt organisiert werden soll. Wir ordnen ein, warum das Gesetz auf Gaskraftwerke setzt, wie die Ausschreibungen und Kapazitätsprämien funktionieren und welche Rolle Wasserstoff dabei offiziell spielen soll.
Wir erklären außerdem, warum Biogasanlagen aus unserer Sicht bei diesem Gesetz zu wenig berücksichtigt werden. Dabei geht es um Flexibilität, Speicher und die Möglichkeit, Strom dann zu erzeugen, wenn Sonne und Wind wenig liefern. Wir sprechen über die Größe und Kosten solcher Anlagen, über Ausschreibungsbedingungen, Netzanschlüsse und darüber, dass kleinere und mittlere Betreiber nach diesen Regeln kaum teilnehmen dürften.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die wirtschaftliche Seite. Wir diskutieren die Kosten des Gesetzes, die von den Stromverbrauchern getragen werden, und stellen sie den Kosten und der Wirkung flexibilisierter Biogasanlagen gegenüber. Dazu kommen Hinweise auf volkswirtschaftliche Effekte, regionale Wertschöpfung und die Frage, wie stark staatliche Förderung neue Kraftwerksprojekte überhaupt steuern kann.
Im zweiten Teil geht es um das QX-Konzept für Quartierswärme in Gettorf-Osdorf. Wir beschreiben, wie wir Strom und Wärme in einem lokalen Netz verbinden, mit Biogas, Wärmespeichern und Großwärmepumpen arbeiten und so Gebäude ohne einzelne Heizungsumstellungen versorgen können. Wir sprechen über Investitionsvolumen, kommunale Wärmeplanung, Beteiligung von Kommunen und Bürgern sowie darüber, wie solche Projekte vor Ort organisiert und umgesetzt werden können.
QX: https://digital-cv.de/ueber-uns/
Webseite: http://www.energiezone.org
Worum geht's?
Schmierstoffe gelten in den meisten Industrieunternehmen als C-Artikel – notwendig, aber unauffällig. Dabei zeigt diese Folge: Der Wechsel auf einen energieeffizienten Schmierstoff kann in Getrieben, Kompressoren und Wälzlagern 3 bis 6 % Energiekosten einsparen, ganz ohne neue Anlage und ohne lange Amortisationszeit. Marcel Liss, Energy Efficiency Ambassador bei Klüber Lubrication, erklärt, wie sein Unternehmen das mit einer TÜV-zertifizierten Messmethodik nachweist, warum ein Getriebeöl-Wechsel bei einer Zementmühle über 107.000 € pro Jahr einsparen kann und wieso Schmierstoffe in Energieaudits bislang kaum eine Rolle spielen.
Das erwartet euch
Warum ein Schmierstoffwechsel "so sicher wie das Amen in der Kirche" kommt – und warum das eine Chance ist
Ein Case aus der Zementindustrie: 4 % Energieersparnis, über 107.000 € und rund 300 Tonnen CO2 pro Jahr an einer einzigen Kugelmühle
Wie Klüber Lubrication die Wirkung eines Schmierstoffwechsels TÜV-zertifiziert misst (nach dem internationalen Standard IPMVP)
Der Unterschied zwischen Standard- und Spezialschmierstoffen – und wann sich vollsynthetische Produkte lohnen
Ein Bahn-Case: Wechselintervall von 250.000 km auf knapp eine Million Kilometer gestreckt
Warum Schmierstoffe kaum in ISO-50001-Energieaudits vorkommen, obwohl sie dort hingehören
Nachhaltigkeit bei Klüber Lubrication: EcoVadis Gold, 82 % weniger CO2-Emissionen seit 2019, Klimaneutralität bis 2045
Ausblick: Rechenzentren als neues Einsatzfeld und die Rolle von KI beim Schmierstoff-Monitoring
Zeitmarken
00:08 – Intro: Worum geht's in dieser Folge?
02:06 – Begrüßung von Marcel Liss
02:44 – Wer ist Marcel Liss? Vom Tribologie-Studium zu Klüber Lubrication
06:24 – Was macht ein "Energy Efficiency Ambassador"?
08:55 – Wie Klüber Energieeffizienz zum eigenen Thema gemacht hat
10:15 – Case Zementindustrie: 107.000 € und ~300 t CO2 Ersparnis pro Jahr
11:32 – Wo überall Schmierstoffe zum Einsatz kommen: Getriebe, Kompressoren, Wälzlager
12:55 – Klüber Lubrication in Zahlen: fast 100 Jahre, 990 Mio. € Umsatz, 2.500 Produkte
16:19 – Standardschmierstoff vs. Spezialschmierstoff: Wann lohnt sich der Wechsel?
18:39 – Wie wird Energieeffizienz valide gemessen? TÜV-Zertifizierung und IPMVP-Standard
23:07 – Wie reagieren Kunden auf die ersten Einsparzahlen?
26:04 – Schmierstoffe im Alltag: Wo sie überall stecken, ohne dass man es merkt
28:03 – Lieblingskunden: Zement, Lebensmittelindustrie, Bahn
29:29 – Case Bahnbetreiber: Wechselintervall vervierfacht auf fast 1 Mio. km
30:34 – Ausblick: Der Bahn-Case wird im September auf der InnoTrans in Berlin vorgestellt
31:07 – Endkunden vs. OEM-Partnerschaften
32:02 – Wer sitzt beim Kunden im "Buying Center"?
35:03 – Die größte Hürde: "Never change a running system"
37:41 – Warum Schmierstoffe in Energieaudits bisher kaum vorkommen
40:01 – Nachhaltigkeit bei Klüber: EcoVadis Gold, CO2-Reduktion, Klimaziel 2045
42:44 – Ausblick: Wo steht das Thema Schmierstoff-Energieeffizienz in 5 Jahren?
44:01 – Rechenzentren als neues Anwendungsfeld
45:04 – KI und kontinuierliches Monitoring: Wohin geht die Entwicklung?
47:12 – Der eine Ratschlag an Energiemanager
48:15 – Zahlen aus dem Forschungslabor: bis zu 60 % weniger Reibung, 20 % weniger Leistungsverlust
Über den Gast
Marcel Liss ist Energy Efficiency Ambassador bei Klüber Lubrication, einem Unternehmen der Freudenberg-Gruppe. Klüber Lubrication ist mit fast 100 Jahren Geschichte, rund 2.500 Spezialschmierstoffen und knapp 1 Milliarde Euro Umsatz einer der Weltmarktführer für Spezialschmierstoffe. Das Unternehmen ist EcoVadis-Gold-zertifiziert und hat seine CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) seit 2019 um 82 % reduziert.
Über Energiezone
Energiezone ist der Podcast für Energiestrategien und Energiegeschäftsmodelle von Ilan Momber, Mitgründer von onu.energy. onu.energy baut das Energy Operating System für den industriellen Energieeinkauf – datenbasierte Software für Beschaffung, Budgetierung, Hedging und Reporting rund um Strom und Gas.
In dieser Folge sprechen wir mit Ove Petersen von GP Joule über die Entwicklung der Energiewende seit unserem letzten Gespräch vor vier Jahren. Wir ordnen ein, wie sich die Stimmung im Markt verändert hat und warum die anfängliche Wasserstoff-Euphorie inzwischen deutlich zurückgegangen ist. Trotzdem sehen wir weiterhin Potenzial für erneuerbare Energien und für Wasserstoff in bestimmten Bereichen.
Wir beschreiben, was GP Joule heute macht: Entwicklung, Bau und Betrieb von Solar- und Windprojekten sowie Aktivitäten in Wärme, E-Mobilität, Speichern und Beratung. Außerdem sprechen wir über unsere Aktivitäten in Deutschland, Italien, Frankreich und Irland. Dabei geht es auch um Rechenzentren, die zunehmend mit erneuerbaren Energien versorgt werden sollen, oft in Kombination mit Batterien und Backup-Lösungen.
Ein großer Teil der Folge dreht sich um Wasserstoff. Wir erklären, warum der Hochlauf bisher nicht so gekommen ist wie erwartet: vor allem wegen komplizierter Regulierung, fehlender Investitionen in Infrastruktur und der Unsicherheit für Investoren. Gleichzeitig halten wir Wasserstoff in Industrie, Landwirtschaft und bei bestimmten Kraftstoffen weiter für wichtig, besonders dort, wo Elektrifizierung nicht gut funktioniert.
Wir sprechen auch über Batterien, Elektrolyseure und die Rolle von flexiblen Stromsystemen. Dabei wird klar, dass Batterien inzwischen günstiger geworden sind und viele Anwendungen übernommen haben, während Wasserstoff eher für andere Aufgaben gebraucht wird. Am Ende geht es noch um Netze, Netzausbau und um die Frage, welche politischen Entscheidungen die Energiewende eher bremsen oder beschleunigen.
Webseite: http://www.energiezone.org
Kapitel:
From the publisher's feed

35 Listeners

46 Listeners

35 Listeners

9 Listeners

15 Listeners

71 Listeners

12 Listeners

8 Listeners

32 Listeners

8 Listeners

14 Listeners

44 Listeners

6 Listeners

22 Listeners

2 Listeners