
Sign up to save your podcasts
Or


Git nutzen wir jeden Tag. Aber Hand aufs Herz: Wie viel davon verstehen wir wirklich?
Hinter commit, push und pull steckt kein bisschen Magie, sondern ein erstaunlich komplexes System aus Objekten, Referenzen, Protokollen und Designentscheidungen, die bis heute die Softwareentwicklung prägen. Und genau da wird es spannend. Denn Git ist 20 Jahre alt, aber alles andere als fertig entwickelt.
In dieser Episode sprechen wir mit Patrick Steinhardt, Git Maintainer, Contributor zu libgit2 und Staff Engineer im Git Team bei GitLab. Gemeinsam tauchen wir tief in die Git Internals ein und klären, warum Git sich gegen Subversion durchgesetzt hat, was ein bare Repository auf der Server-Seite eigentlich macht, wie Clone, Fetch und Push wirklich funktionieren und warum große Repositories, Millionen Referenzen, Binärdateien und Git LFS bis heute echte Herausforderungen sind. Außerdem geht es um Reftables, Partial Clones, Large Object Promises, pluggable object databases, Git History, Interactive Rebase und die Frage, was Git 3.0 mit SHA-256, besserer Usability und moderner Architektur verändern könnte.
Wenn du Git bisher vor allem als Werkzeug für deinen täglichen Workflow gesehen hast, bekommst du hier einen Blick unter die Haube, der vieles neu sortiert. Vielleicht hörst du diese Folge als Developer:in mit einem leichten Ich benutze Git seit Jahren Gefühl. Vielleicht gehst du raus mit dem Gedanken: Ich kenne bisher gerade mal die Oberfläche. So oder so, diese Episode ist Pflichtprogramm für alle, die Versionskontrolle, Entwickler-Workflows, Open Source und die Zukunft von Git besser verstehen wollen.
Bonus: Danach wirkt selbst git rebase plötzlich fast freundlich.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Git, Subversion und warum verteilte Versionskontrolle gewann
(00:06:12) Info/Werbung
(00:07:12) Git, Subversion und warum verteilte Versionskontrolle gewann
(00:11:21) Git auf der Serverseite: Bare Repositories und Protokolle
(00:17:32) Große Repositories, Packfiles und Skalierung beim Git Hosting
(00:20:19) Clone, Fetch und Partial Clone: Was Git wirklich überträgt
(00:25:12) Dezentrales Git, zentrale Plattformen und Team-Workflows
(00:34:16) Git modernisieren: C, Perl, Rust und der Weg zu Git 3
(00:42:34) Warum Hashes zentral für Git sind: SHA-1 und SHA-256
(00:47:23) Ref Tables: Neue Referenzspeicherung für große Repositories
(00:54:40) Large Files, Git LFS und bessere Binary-Workflows
(01:01:20) Promisor Remotes, Object Databases und neue Git-Architektur
(01:09:37) Git History, Stack Branches und was als Nächstes kommt
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Kann ein Popsong einen Laptop crashen? Und was passiert, wenn ein Ransomware-Angriff nicht nur Fitnessdaten lahmlegt, sondern plötzlich auch Luftfahrt-Workflows und Flight Planning betrifft? Genau mit solchen Fragen steigen wir in dieser Episode ein. Wir schauen auf zwei Security-Fälle, die auf den ersten Blick fast zu verrückt klingen, um wahr zu sein, aber genau deshalb spannend sind. Denn sie zeigen, wie unerwartet Sicherheitsprobleme entstehen und warum Zero Trust, Threat Modeling und Incident Response oft viel breiter gedacht werden müssen, als man zuerst annimmt.
In dieser Episode sprechen wir über die legendäre Janet-Jackson-Sicherheitslücke, bei der Resonanz- und Schallwellen bestimmte Festplatten aus dem Takt gebracht haben, bis das Betriebssystem mit Kernel Panic reagierte. Danach geht es um den Garmin-Hack von 2020, inklusive Ransomware, Phishing, Social Engineering, Lateral Movement, Backups, Offline-First-Systemen und der Frage, warum die Trennung kritischer Systeme so wichtig ist. Dabei geht es nicht nur um kuriose Storys, sondern um konkrete Learnings für Softwareentwicklung, Security Engineering und den Umgang mit Legacy-Systemen.
Wenn du dich für Cybersecurity, Ransomware, Zero Trust, Backup-Strategien, Flight Planning, IoT, Legacy-Hardware und ungewöhnliche Denial-of-Service-Fälle interessierst, bekommst du hier reichlich Stoff zum Mitdenken. Oder anders gesagt: Nach dieser Episode hörst du Musik vielleicht mit etwas mehr Respekt. Vor allem in der Nähe von Spinning Disks.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Security Stories mit Lerneffekt: Einstieg in kuriose Angriffe
(00:03:37) Janet Jackson und der akustische Denial of Service
(00:05:56) Info/Werbung
(00:06:56) Janet Jackson und der akustische Denial of Service
(00:08:14) Resonanz, Festplatten und warum Laptops abstürzten
(00:14:27) Der Windows-Fix: Audiofilter statt Hardware-Redesign
(00:21:14) Security Learnings aus dem Janet-Jackson-Fall
(00:26:32) Garmin-Hack 2020: Ransomware mit Folgen für die Luftfahrt
(00:29:30) Garmin Pilot, Flight Planning und kritische Infrastruktur
(00:32:06) WastedLocker, Phishing und Lateral Movement im Netzwerk
(00:37:54) Was wir aus dem Garmin-Vorfall lernen können
(00:39:31) Backups, Infrastructure as Code und Incident Response
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Fortran. Eine Sprache von 1957. Und trotzdem taucht sie im TIOBE Index plötzlich auf Platz 12 auf. Zufall, Messfehler oder ein echtes Comeback in High Performance Computing? Wenn du Fortran bisher in die Schublade Legacy und Lochkarten gesteckt hast, wird diese Episode deine Perspektive ziemlich sicher verschieben.
In dieser Interviewfolge nehmen wir Fortran auseinander, aber fair. Mit dabei ist Martin Diehl, Professor an der KU Leuven, Materialwissenschaftler und Open-Source-Contributor. Wir klären, warum Fortran für wissenschaftliches Rechnen gebaut wurde, warum Performance und Memory Layout bis heute zählen und weshalb du bei NumPy und SciPy oft indirekt Fortran-Code nutzt. Dazu geht es um Modern Fortran, Rückwärtskompatibilität, Module, Typensystem, Tooling, den Fortran Package Manager FPM sowie neue Compiler wie Flang und L Fortran auf LLVM-Basis.
Zum Abschluss wird es HPC konkret. OpenMP für Shared Memory, MPI für Distributed Memory und als Fortran-Spezialität Co Arrays – quasi Shared-Memory-Feelings im Cluster. Wenn du wissen willst, ob Fortran Teil des Problems oder der Lösung im Two-Language-Dilemma ist, dann hör rein.
Bonus: Naming is hard, aber F minus minus war schon eine Ansage.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Fortran heute: TIOBE Index, Nostalgie und Relevanz
(00:06:39) Info/Werbung
(00:07:39) Fortran heute: TIOBE Index, Nostalgie und Relevanz
(00:09:56) Warum Fortran entwickelt wurde und woher die Sprache kommt
(00:14:24) Moderne Fortran Standards und Rückwärtskompatibilität
(00:22:21) Fortran in Python: LAPACK, NumPy, SciPy und Performance
(00:25:52) Typisierung, Speicherverwaltung und moderne Sprachfeatures
(00:30:32) Module, Objektorientierung und Generics in Fortran
(00:33:19) High Performance Computing: OpenMP, MPI und Coarrays
(00:39:37) Python, Julia, C und das Two Language Dilemma
(00:42:39) LLVM, Compilerentwicklung und die Zukunft von Fortran
(01:00:27) Community, Package Manager und Onboarding in Fortran
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Du willst ein Hardware-Side-Project starten, aber schon der Gedanke an Löten, Platinen und CE-Regeln lässt dich nervös am Kaffee nippen? Willkommen im echten Leben zwischen Breadboard-Euphorie und EMV-Labor-Realität. In dieser Episode merkst du schnell, warum Hardware gleichzeitig super zugänglich und gnadenlos ehrlich ist. Und warum ein einziges Niesen ein ganzes ESP-Modul in den Feierabend schicken kann.
Wir nehmen dich mit in die Maker Welt rund um ESP32, ESP8266 und ESPHome, also Open Source Firmware und YAML Konfiguration für IoT Geräte, perfekt für Home Assistant. Andrej Friesen, Smart-Hütte-Podcast-Host und Organizer eines Home-Assistant-Meetups, erzählt die komplette Story hinter PokyPow, einem kleinen Board fürs PC-Frontpanel. Damit kannst du deinen Gaming- oder Home-Server-PC über Home Assistant starten, stoppen, den Power-Button als Sensor nutzen und sogar eine Art Parental Control oder Katzenschutz aktivieren. Dazu gibt es Learnings zu Optokopplern, externer Antenne im PC-Gehäuse, Prototyping mit EasyEDA und JLCPCB sowie Outsourcing über Upwork.
Und dann wird es ernst: CE-Kennzeichnung ist keine Zertifizierung, EMV-Tests können von 1700 bis 35000 Dollar kosten, Distribution ist ein eigenes Projekt und CrowdSupply kann Fulfillment, Retouren und Payment abnehmen. Wenn du Bock auf Open Source, Meetups, Tech Community und Networking hast, ist das hier deine Einladung zum Mitmachen. Am Ende bleibt nur ein Motto: "fuck around and find out."
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) ESP Chips und ESPHome: Hardware mit YAML statt C++
(00:07:15) Info/Werbung
(00:08:15) ESP Chips und ESPHome: Hardware mit YAML statt C++
(00:14:41) Breadboard, Pins, Protokolle: Schnell Sensoren bauen ohne Elektrotechnik Studium
(00:21:51) ESPHome in der Praxis: OTA Flashing, Struktur, Grenzen und Tasmota Vergleich
(00:28:42) pokypow erklärt: PC Front Panel Man in the Middle für Home Assistant
(00:30:49) Use Cases: Wake on LAN Probleme, Parental Control und Katzen als Edge Case
(00:36:42) Vom Prototyp zur PCB: Optokoppler, EasyEDA, Gerber und Bestückung
(00:46:11) Der Bruchpunkt: Externe Antenne, Null Ohm Widerstand und Projekt Abbruch
(00:52:28) Comeback: Nachfrage, Newsletter und warum Leute lieber kaufen als löten
(00:54:08) Hardware auslagern: Requirements schreiben und Prototyping via Upwork
(00:59:55) CE und Regularien: Labor, Testaufbau, Kosten und Antennen Fallstricke
(01:07:26) Fulfillment und Crowd Supply: Produktion, Versand und nächste Schritte
(01:16:34) Learnings: simpel bleiben, Grenzen setzen, Community und Meetups nutzen
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Du denkst, dein IoT-Kram ist harmlos: ein Thermometer, ein Staubsaugerroboter, ein bisschen Smart Home. Aber was, wenn genau diese Geräte der perfekte Tunnel aus deinem Netzwerk sind, weil sie selten sauber segmentiert werden, kaum jemand Egress Traffic prüft und Authentifizierung oft mit Autorisierung verwechselt wird?
In dieser Episode nehmen wir drei Sicherheitsvorfälle auseinander und ziehen konkrete Learnings daraus:
Am Ende bleibt eine unbequeme, aber sehr praktische Checkliste: Segmentierung, Zero Trust, Least Privilege, Monitoring und Logging, Secure Boot und vor allem Egress Traffic als First Class Control.
Und jetzt Hand aufs Herz: Was ist deine beste Ausrede, warum dein Netzwerk noch nicht segmentiert ist?
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Warum IT Security oft erst auffällt, wenn es knallt
(00:04:44) Info/Werbung
(00:05:44) Warum IT Security oft erst auffällt, wenn es knallt
(00:06:14) Hack 1: Aquarium-IoT im Casino und 10 GB Datenabfluss
(00:31:23) Hack 2: Jeep Cherokee, offener Port, D-Bus und CAN-Bus
(00:47:18) Hack 3: DJI Staubsaugerroboter, MQTT und fehlende Autorisierung
(00:52:47) Was du daraus mitnimmst: Authentifizierung, Autorisierung, Segmentierung
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Hochleistungskultur in Teams zu entwickeln und wie viele Führungskräfte diese (unbewusst) sabotieren
Hochleistungskultur klingt nach Sport, Medaillen und noch mehr Output. In der Tech-Realität endet es aber oft in Druck, KPI-Angst und Teams, die lieber schweigen, statt Probleme offen anzusprechen. Genau dann wird es gefährlich, weil wir scheinbar Performance steigern wollen, in Wahrheit aber psychologische Sicherheit abbauen und damit die Organisation in eine Angstzone schieben.
In dieser Interview-Episode holen wir uns dafür Verstärkung von Philip Klasen-Schwidetzki, Coach und Organisationsentwickler sowie Gründer von troodi. Wir nutzen das Modell von Amy Edmondson, psychologische Sicherheit plus Accountability, und übersetzen es in den Alltag von Engineering Teams, Performance Management und Leadership. Du hörst, warum mehr Messen nicht automatisch besser ist, wie du Ziele sauber rahmst, wie Caring und Daring Leadership zusammengehören und welche Sabotagemuster Führungskräfte häufig triggern, zum Beispiel Verantwortung an sich ziehen, Konflikte zu schnell entscheiden oder Teams in eine Komfortzone oder Angstzone kippen lassen.
Zum Mitnehmen gibt es Kontrollfragen für ein Selbstassessment, konkrete Formulierungen für Mandate und Pushback im Middle Management, plus ein paar sehr alltagstaugliche Mikrosituationen, die über Team Performance entscheiden.
Bonus: Am Ende wartet sogar ein kostenloses Lernprogramm rund um Caring und Daring, Link in den Shownotes, aber nur, wenn du bis dahin nicht schon aus der Komfortzone weggedöst bist.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Hochleistungskultur in Tech: Warum mehr Druck nicht mehr Performance ist
(00:06:34) Was ist Hochleistung überhaupt und wie misst man sie sinnvoll
(00:11:15) Amy Edmondson: Psychologische Sicherheit plus Accountability als Modell
(00:15:18) Performance Management ohne Angst: Ziele, Fairness und der richtige Kontext
(00:18:30) Angstkultur in der Praxis, Radical Candor, Caring und Daring
(00:31:43) Checkfragen: So erkennst du psychologische Sicherheit im Team
(00:36:04) Sabotagemuster von Führungskräften: Komfortzone, Angstzone, Micromanagement
(00:41:50) Ownership im Alltag bauen: Verantwortung nicht zurücknehmen
(00:53:23) Selbstausbeutung und Fürsorgepflicht: Ambition ohne Burnout
(00:58:34) Mittelmanagement unter Druck: Pushback, Preisschilder und Multiloyalität
(01:06:57) Tipps für Führungskräfte und Teammitglieder
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Kennst du diese Situation im Team: Jemand sagt "das skaliert nicht", und plötzlich steht der Datenbankwechsel schneller im Raum als die eigentliche Frage nach dem Warum? Genau da packen wir an. Denn in vielen Systemen entscheidet nicht das nächste hippe Tool von Hacker News, sondern etwas viel Grundsätzlicheres: Datenlayout und Zugriffsmuster.
In dieser Episode gehen wir einmal tief runter in den Storage-Stack. Wir schauen uns an, warum Row-Oriented-Datastores der Standard für klassische OLTP-Workloads sind und warum "SELECT id" trotzdem oft fast genauso teuer ist wie "SELECT *". Danach drehen wir die Tabelle um 90 Grad: Column Stores für OLAP, Aggregationen über viele Zeilen, Spalten-Pruning, Kompression, SIMD und warum ClickHouse, BigQuery, Snowflake oder Redshift bei Analytics so absurd schnell werden können.
Und dann wird es file-basiert: CSV bekommt sein verdientes Fett weg, Apache Parquet seinen Hype, inklusive Row Groups, Metadaten im Footer und warum das für Streaming und Object Storage so gut passt. Mit Apache Iceberg setzen wir noch eine Management-Schicht oben drauf: Snapshots, Time Travel, paralleles Schreiben und das ganze Data-Lake-Feeling. Zum Schluss landen wir da, wo es richtig weh tut, beziehungsweise richtig Geld spart: Storage und Compute trennen, Tiered Storage, Kafka Connect bis Prometheus und Observability-Kosten.
Wenn du beim nächsten "das skaliert nicht" nicht direkt die Datenbank tauschen willst, sondern erst mal die richtigen Fragen stellen möchtest, ist das deine Folge.
Bonus: DuckDB als kleines Taschenmesser für CSV, JSON und SQL kann dein nächstes Wochenend-Experiment werden.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Wie böse kann "das skaliert nicht" enden?
(00:05:18) Normalformen, Denormalisierung und typische Skalierungsreflexe
(00:06:30) Info/Werbung
(00:07:30) Normalformen, Denormalisierung und typische Skalierungsreflexe
(00:11:52) Row-Oriented Datastores verstehen
(00:27:01) Column-Oriented Datastores: OLAP, Kompression, Spalten-Pruning und SIMD
(00:36:53) Trade-offs: Warum Column-Stores nicht für jede Produktion passen
(00:41:52) CSV als Dateiformat: simpel, verbreitet, aber messy
(00:44:13) Apache Parquet: Columnar File Format, Row Groups und Metadaten
(00:51:44) Apache Iceberg: Tabellen-Management, Snapshots und Time Travel
(00:56:54) Storage vs. Compute trennen: Cloud-Kosten, Object Storage, Tiering
(01:04:12) Wo es heute genutzt wird: Kafka Tiered Storage, ClickHouse, Prometheus
(01:13:33) Takeaways: pragmatisch starten, DuckDB testen, Hype reflektieren
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Hand aufs Herz: Wie viele Domains hast du gekauft, die heute nur noch als jährliche Renew Mail existieren? Genau mit diesem Reality Check steigen wir ein und biegen dann scharf ab: nicht Webdomains, sondern Domain Driven Design.
In dieser Episode machen wir DDD greifbar, ohne dass du direkt ein 560-Seiten-Buch heiraten musst. Wir klären, welches Problem Domain Driven Design eigentlich löst, warum Teams in großen Systemen so oft in Spaghetti Code, technische Schulden und Kommunikationschaos rutschen und weshalb eine Ubiquitous Language, also eine gemeinsame, allgegenwärtige Sprache, oft der erste echte Hebel ist.
Danach geht es ans strategische Design: Bounded Contexts, Context Mapping, Schnittstellen zwischen Teams und warum das verdächtig nah an Conway's Law, APIs und realen Teamstrukturen ist. Und ja, wir schauen auch auf die taktische Seite: Value Objects, Entities, Aggregates, Repositories, Domain Events, plus der Klassiker aus der Anti-Pattern-Ecke: das anämische Domänenmodell.
Wir sprechen außerdem darüber, wie du pragmatisch startest, auch in bestehenden Codebasen, wer das im Team treiben kann, und warum Konsistenz im Naming gerade mit LLMs und AI Coding Tools plötzlich noch mehr zählt als früher.
Wenn du wissen willst, ob DDD wirklich Enterprise Buzzword Bingo ist oder einfach der Name für verdammt gute Softwarearchitektur, dann bleib dran.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Domains kaufen vs. Domain Driven Design
(00:06:01) Info/Werbung
(00:07:01) Domains kaufen vs. Domain Driven Design
(00:10:45) Warum überhaupt Domain Driven Design: Komplexität, Spaghetti Code und Business-IT-Graben
(00:14:16) Strategisches Design: Domain verstehen und Ubiquitous Language aufbauen
(00:24:33) Bounded Contexts und Context Mapping: Grenzen, Sprache, Schnittstellen
(00:32:46) DDD und Teamstrukturen: Conway's Law, APIs und Verantwortlichkeiten
(00:35:57) Taktisches Design: Value Objects, Entities, Aggregates, Repositories
(00:43:32) Wie erkennst du DDD im Code: Kubernetes als Beispiel und Code Lesbarkeit
(00:46:19) Pragmatisch starten: Glossar, Boy Scout Rule und DDD mit bestehenden Codebasen
(00:52:27) Für wen lohnt sich DDD wirklich: Startup vs. Enterprise, Monolith vs. Microservices
(01:00:53) Kritik und Grenzen: Over Engineering und fehlende Domain Experts
(01:01:58) DDD in Plattform- und Infrastruktur-Teams: gemeinsame Sprache für Cloud Automation
(01:04:09) Ressourcen, Links und Community-Feedback
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
Produktmanagement wird dauernd erwähnt, aber selten wirklich erklärt. Und genau da entsteht oft der Frust: Feature Requests prasseln rein, das Jira Backlog wächst wie Unkraut, Stakeholder eskalieren, und am Ende fragt sich jede:r im Team, wer hier eigentlich was entscheidet. Klingt bekannt? Dann ist diese Episode für dich.
In dieser Episode schließen wir eine längst überfällige Lücke und steigen tief in das Thema Produktmanagement ein. Zu Gast ist Michael Gasch, Product Manager bei AWS im Serverless Umfeld. Mit ihm schauen wir uns an, was Produktmanagement wirklich ist, warum es nicht einfach Projektmanagement mit neuem Label ist und wie AWS Rollen wie PMT, SDM und TPM trennt, um Delivery, Priorisierung und Ownership sauber zu verzahnen.
Wir sprechen über Working Backwards und PR/FAQ Dokumente, datengetriebene Priorisierung unter Dauerbeschuss, Paper Cuts vs. große Launches, Disagree and Commit, Bias for Action und wie Erfolg nach einem GA Launch über Metriken, Telemetrie und Kundenfeedback messbar wird. Als Praxisbeispiel nehmen wir ein echtes AWS Feature: Durable Functions in AWS Lambda, von der Idee im Kopf bis zur AWS re:Invent Bühne.
Zum Schluss gibt es noch ein paar Tips:
Wie kannst du proaktiver in Produktentscheidungen werden, bessere Inputs liefern und vielleicht sogar selbst Richtung Produktmanagement wechseln?
Spoiler: Anforderungsanalyse, Ownership und ein bisschen STAR Methode können viel bewegen.
Bonus: Wenn du dachtest, AI macht Produktmanager:innen überflüssig, warten hier ein paar ziemlich gute Gegenargumente auf dich.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) Technisches Produktmanagement mit Michael Gasch
(00:06:05) Info/Werbung
(00:07:05) Technisches Produktmanagement mit Michael Gasch
(00:16:02) Was ist Produktmanagement, was ist es nicht, und die Abgrenzung zu Projektmanagement
(00:24:12) Unterschiede von Produktmanagement je nach Produkt (AWS, BMW, Booking.com)
(00:29:44) Priorisierung und Kultur bei AWS: Eskalation, Disagree and Commit und Entscheidungsfindung
(00:42:30) Metriken und Erfolgsmessung: GA, Adoption, Telemetrie und Feedback-Loops
(00:53:43) AI und Produktmanagement: Warum Anforderungen wichtiger werden
(01:02:28) Zusammenarbeit zwischen Entwickler*innen und Produktmanagement verbessern: Proaktivität, Ownership und Champions
(01:06:41) Wechsel ins Produktmanagement: STAR-Methode, Mentoring und Praxisübungen
(01:10:30) Unbequeme Wahrheiten: Stress, Verantwortung sowie Pricing und PnL
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
4 coole Sprachfeatures von Ada, F#, Go und PHP
Kennst du noch die Zeit, in der du Syntax, Standard Libraries und Edge Cases mühsam zusammengoogelt hast, statt einfach die KI zu fragen? Und wenn die KI heute sowieso Code schreibt, ist es dann überhaupt noch wichtig, mehrere Programmiersprachen zu kennen?
Genau da steigen wir ein. Nicht als Sprachkrieg, sondern als Nerd-Tour durch vier Sprachfeatures, die dir Bugs, Security Incidents und Einheitenchaos ersparen können. Wir starten mit Ada und Type Ranges, also Typen mit eingebauten Wertebereichen, inklusive eines Crashes der Ariane-5-Rakete, eines Integer-Overflow und Compile-Time-Checks. Danach geht es zu F und Units of Measure, wo Meter, Sekunden oder sogar Geldbeträge Teil des Typensystems werden und der Compiler dich vor dem Mars Climate Orbiter Moment bewahrt. Dann schauen wir auf PHP und SensitiveParameters, damit Secrets nicht mehr fröhlich in Stack Traces und Logs auftauchen. Und zum Schluss landen wir bei Go: Secret Mode als Security Feature für Forward Secrecy, damit Schlüssel nach dem Handshake wirklich aus dem Speicher verschwinden. Außerdem gibt es ein GitHub-Repo mit Demos in Docker-Containern, damit du die Features in wenigen Minuten selbst anfassen kannst.
Wenn du auf Open Source, Tech Community-Austausch und praktisches Knowledge Sharing stehst, wirst du hier Spaß haben. Und wenn du nach der Episode denkst, du hast noch ein besseres Sprachfeature, dann schick es rüber; wir sammeln das.
Bonus: Wir schaffen es, von Raketencrash bis hin zu Secret Leaks zu kommen, ohne JavaScript als Gewinner zu küren. Knapp jedenfalls.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partners
Das schnelle Feedback zur Episode:
👍 (top) 👎 (geht so)
Dein Feedback zählt! Erreiche uns über einen der folgenden Kanäle …
Wenn du uns etwas Gutes tun möchtest … Kaffee schmeckt uns immer
(00:00:00) KI, Programmiersprachen und Attribute von guten Programmierer*innen
(00:05:49) Info/Werbung
(00:06:49) KI, Programmiersprachen und Attribute von guten Programmierer*innen
(00:09:18) Ada Type Ranges: Wertebereiche, Compile Time Checks und Ariane 5
(00:21:10) F Units of Measure: Einheiten im Typensystem und Mars Climate Orbiter
(00:32:34) PHP Sensitive Parameters: Secrets in Stack Traces redaction-sicher machen
(00:45:19) Go Secret Mode: Forward Secrecy und Keys nach Handshake aus Memory löschen
(00:56:52) Wrap up: Docker Demos, Links, Community Fragen und FOSDEM Treffen
Diskutiere mit uns und vielen anderen Tech-Spezialist⋅innen in unserer Engineering Kiosk Community unter https://engineeringkiosk.dev/join-discord
From the publisher's feed
Der Engineering Kiosk ist der deutschsprachige Software-Engineering-Podcast mit Wolfgang Gassler und Andy Grunwald rund um die Themen Engineering-Kultur, Open Source, Menschen, Technologie und…