Der stärkste Arbeitsmarktbericht seit über einem Jahr — und die Aktien fallen. Warum halten Anleger gute Nachrichten für schlechte?
162.000 neue Stellen in den USA, Arbeitslosenquote 4,1 Prozent, Lohnwachstum 3,1 Prozent: Die Wirtschaft ist gesund, doch die Kurse gaben nach, weil die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 59 Prozent stieg. Michael Arpe und Tobias Gabriel erklären in Folge 23, warum knapp fünf Prozent Zins keine Krise sind, sondern die Normalität vor der Nullzinszeit — und warum der Zins gerade aus Stärke steigt. Dann die Frage der Folge: Zahlt sich die KI endlich aus? Dell meldet plus 58 Prozent Umsatz, die US-Wirtschaft wächst mit 4,8 Prozent bei kaum neuen Stellen. Und doch verspätet sich jede große Technik: Solow 1987, Boom 1995; Elektromotor 1900, Fließband zwanzig Jahre später.
Mit dabei: der Landwirt, der pflanzt und im Herbst erntet; drei Fragen, die eine Investition von einer Wette trennen; 223 Milliarden Dollar Tech-Anleihen und die Frage, was davon in der eigenen Lebensversicherung steckt; und Michael Arpes Satz: „Geduld ist die Anlageklasse, die nichts kostet — und die trotzdem kaum jemand hat."
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Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.