Eine neue Studie der Empa zeigt Überraschendes: Die wenigsten Biotreibstoffe sind «grün». Sie produzieren zwar tatsächlich weniger Treibhausgase, verursachen aber andere Umweltschäden.
Italien verschleiert den Ausstoss grosser Mengen Treibhausgase. Das haben Messungen der Empa auf dem Jungfraujoch ergeben. Gemäss Kyoto-Protokoll müssen die Länder ihren Treibhausgas-Ausstoss per Selbstdeklaration ausweisen. Dieses Prinzip hat offensichtlich Schwächen.
Dioxinverseuchte Lebensmittel sorgten in Deutschland für einen Skandal. Das Gift gelangte über Mischfette ins Tierfutter. Empa-Chemiker Markus Zennegg zeigt, wie sich Dioxin im Labor nachweisen lässt.
Die Energieforschung im ETH-Bereich liefert die wissenschaftlichen Grundlagen, damit Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Entscheidungen treffen können. Etwa, ob die Atomenergie in absehbarer Zeit durch andere Energiequellen ersetzt werden kann. Empa-Forscher arbeiten u.a. an neuen Solarzellen: Lichtempfindliche Nanomaterialien sollen die Produktion vereinfachen und damit Kosten senken.
An der Empa beschäftigen sich ForscherInnen schon seit vielen Jahren mit Dieselabgasen. Vor allem mit der Frage, wie wirksam die Partikelfilter Feinstaub-Emissionen reduzieren können. In den chemisch-analytischen Tests schneiden geschlossene Filter am besten ab und entfernen heute 99,9% der Partikelmasse.
Viele Zeitschriften sind in Plastikfolie eingepackt. Wer lesen will, muss sie erst mühsam aufreissen. Das sei unnötig und eine Belastung für die Umwelt, meinen viele Leser. Empa-Oekobilanzforscher sagen, welche Verpackung wirklich umweltschädlich ist.
Brennt eine Kerze, produziert sie Feinstaub, der die Luft in Innenräumen belastet. Wissenschaftler der Empa und der Universität Bern zeigen, wie während der Verbrennung Rauchpartikel entstehen. Diese gelangen nicht nur tief in die Lunge, sondern können sogar in Zellen und Blutgefässe eindringen.
Am Anfang stand eine Maturarbeit zum Thema Solarenergie. Herausgekommen ist ein Sonnensimulator, den Aargauer Maturandinnen gemeinsam mit Empa-Forschern entwickelt und gebaut haben. Er wurde mit einem Sonderpreis von «Schweizer Jugend forscht» gewürdigt und wird heute im Labor für Messungen der Quanteneffizienz an Solarzellen verwendet.
Rund 1,2 Millionen Menschen sind in der Schweiz tagsüber schädlichem Strassenverkehrslärm ausgesetzt. Doch was macht den Strassenlärm eigentlich so laut? Die Empa zeigt, dass nicht nur der Motorenlärm, sondern auch das Abrollgeräusch der Pneus ins Gewicht fallen.
Wenn bei frostigen Temperaturen auch noch der Wind bläst, fühlt sich dies viel kälter an als es effektiv ist. «Einstein» untersucht das Phänomen «Windchill» mit Windmaschine und Infrarotkameras im Empa-Kältelabor. Die Forscher zeigen dabei, wie unterschiedlich Mensch und Husky auf Kälte reagieren.
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Als interdisziplinäres Forschungsinstitut für Materialwissenschaften und Technologie fördert die Empa die Entwicklung einer Gesellschaft, die weniger Ressourcen verbraucht und weniger Schadstoffe…
produziert. Die Empa analysiert etwa die Ausbreitung von Schadstoffen und erforscht neue Wege, um Abgase zu reinigen und dadurch die Umweltbelastung zu verringern.