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Was ist ein antifaschistischer Roman? Im Werk von Anna Seghers nimmt „Transit" eine besondere Stellung ein. Der Exilroman spielt während des Zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte eines namenlosen deutschen Flüchtlings in Frankreich. Seghers schrieb den Text 1942 im mexikanischen Exil. Er erschien 1944 zunächst auf Englisch und Spanisch, die deutsche Ausgabe folgte 1948. Der Roman wurde vielfach für das Theater adaptiert und von anderen Schriftstellerinnen und Schriftstellern aufgegriffen. Zuletzt kam 2018 die gleichnamige Verfilmung mit Franz Rogowski in der Hauptrolle in die Kinos.
In dieser Folge spreche ich mit der Publizistin und Philosophin Günseli Yilmaz über die Kunst des antifaschistischen Schreibens bei Anna Seghers. Wie erzählt man den Alltag von Flucht und Verfolgung als Geschichte des Widerstands? Ist Identität eine Herrschaftskategorie der Bürokratie? Welche Rolle spielen die Komödien Shakespeares für den strukturellen Rollentausch des Erzählers? Und warum flieht er am Ende doch nicht nach Mexiko?
Das Projekt wird ausschließlich mit Eigenmitteln bestritten, auch um dem bürgerlichen Kommerz ein klassenbewusstes Kulturverständnis von unten entgegenzusetzen. Es lebt von eurer Unterstützung und Solidarität. Teilt und kommentiert die Episode und folgt dem Instagram-Kanal: @klasseliteratur
Wenn ihr das Projekt mit ein paar Euros unterstützen wollt, findet ihr hier einen Spendenlink via Paypal
Anfragen per Mail an: [email protected]
By Mesut BayraktarWas ist ein antifaschistischer Roman? Im Werk von Anna Seghers nimmt „Transit" eine besondere Stellung ein. Der Exilroman spielt während des Zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte eines namenlosen deutschen Flüchtlings in Frankreich. Seghers schrieb den Text 1942 im mexikanischen Exil. Er erschien 1944 zunächst auf Englisch und Spanisch, die deutsche Ausgabe folgte 1948. Der Roman wurde vielfach für das Theater adaptiert und von anderen Schriftstellerinnen und Schriftstellern aufgegriffen. Zuletzt kam 2018 die gleichnamige Verfilmung mit Franz Rogowski in der Hauptrolle in die Kinos.
In dieser Folge spreche ich mit der Publizistin und Philosophin Günseli Yilmaz über die Kunst des antifaschistischen Schreibens bei Anna Seghers. Wie erzählt man den Alltag von Flucht und Verfolgung als Geschichte des Widerstands? Ist Identität eine Herrschaftskategorie der Bürokratie? Welche Rolle spielen die Komödien Shakespeares für den strukturellen Rollentausch des Erzählers? Und warum flieht er am Ende doch nicht nach Mexiko?
Das Projekt wird ausschließlich mit Eigenmitteln bestritten, auch um dem bürgerlichen Kommerz ein klassenbewusstes Kulturverständnis von unten entgegenzusetzen. Es lebt von eurer Unterstützung und Solidarität. Teilt und kommentiert die Episode und folgt dem Instagram-Kanal: @klasseliteratur
Wenn ihr das Projekt mit ein paar Euros unterstützen wollt, findet ihr hier einen Spendenlink via Paypal
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