Angst herrscht um uns, in uns und sie durchflutet die Gesellschaft mit schwarzen Fäden der Unachtsamkeit. Wie in einen dicken Nebel wandeln alle nur so vor sich hin und können kaum die Menschen neben sich sehen. Die Menschen, die einst an ihrer Seite standen und sie gestützt haben werden nicht erkannt. Sie werden geschubst und beschimpft, weil sie die dunklen Fäden nicht mit spinnen wollen. Weil sie sich fernhalten von dieser Macht, die Macht der Angst. Doch was hält uns fest? Was ist es für eine Angst, die uns das Streben nach Freiheit raubt? Die uns zwingt Maßnahmen und Regeln, ja sogar das Grundgesetz – das Grundgesetz – aushebelt und es so stehen lässt, als hätte es nie wirklich Bedeutung gehabt. Was ist es für eine Angst, die uns vergessen lässt, was unsere Werte sind, wer wir sind und ganz besonders was uns guttut? Eins ist sicher, es ist nicht die Angst vor einem Erreger, vor einem Virus und auch nicht die Angst vor der Krankheit.