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Welche Literatur entsteht, wenn man die Trennung von Kunst und Arbeiterklasse überwindet? „Der geteilte Himmel" erschien 1963 und ist die erste umfangreiche Erzählung von Christa Wolf. In der DDR wurde der Roman positiv aufgenommen, weil er den Sozialismus grundsätzlich bejahte, gleichzeitig aber auch Probleme und Widersprüche offen ansprach. In der westdeutschen BRD konzentrierte sich die Kritik auf die psychologische Tiefe und den Stil, sodass man westlich der Elbe vom Inhalt abstrahierte. Heute wird der Roman fälschlicherweise auf den Bau der Berliner Mauer 1961 verkürzt.
In dieser Folge spreche ich mit der Sozialwissenschaftlerin und Redakteurin von kritisch-lesen Johanna Bröse über die Stärken einer Literatur im sozialistischen Aufbau. Inwiefern existierten die Klassen in der DDR fort? Wie geht Rita mit der Flucht ihres Geliebten um? Steht die Figur Manfred für Kritik am Sozialismus? Woher kommt die Sehnsucht der Intellektuellen, ein Atom sein zu wollen? Und wie hat der Bitterfelder Weg zur Demokratisierung der Kunst beigetragen?
Das Projekt wird ausschließlich mit Eigenmitteln bestritten, auch um dem bürgerlichen Kommerz ein klassenbewusstes Kulturverständnis von unten entgegenzusetzen. Es lebt von eurer Unterstützung und Solidarität. Teilt und kommentiert die Episode und folgt dem Instagram-Kanal: @klasseliteratur
Wenn ihr das Projekt mit ein paar Euros unterstützen wollt, findet ihr hier einen Spendenlink via Paypal
Anfragen per Mail an: [email protected]
By Mesut BayraktarWelche Literatur entsteht, wenn man die Trennung von Kunst und Arbeiterklasse überwindet? „Der geteilte Himmel" erschien 1963 und ist die erste umfangreiche Erzählung von Christa Wolf. In der DDR wurde der Roman positiv aufgenommen, weil er den Sozialismus grundsätzlich bejahte, gleichzeitig aber auch Probleme und Widersprüche offen ansprach. In der westdeutschen BRD konzentrierte sich die Kritik auf die psychologische Tiefe und den Stil, sodass man westlich der Elbe vom Inhalt abstrahierte. Heute wird der Roman fälschlicherweise auf den Bau der Berliner Mauer 1961 verkürzt.
In dieser Folge spreche ich mit der Sozialwissenschaftlerin und Redakteurin von kritisch-lesen Johanna Bröse über die Stärken einer Literatur im sozialistischen Aufbau. Inwiefern existierten die Klassen in der DDR fort? Wie geht Rita mit der Flucht ihres Geliebten um? Steht die Figur Manfred für Kritik am Sozialismus? Woher kommt die Sehnsucht der Intellektuellen, ein Atom sein zu wollen? Und wie hat der Bitterfelder Weg zur Demokratisierung der Kunst beigetragen?
Das Projekt wird ausschließlich mit Eigenmitteln bestritten, auch um dem bürgerlichen Kommerz ein klassenbewusstes Kulturverständnis von unten entgegenzusetzen. Es lebt von eurer Unterstützung und Solidarität. Teilt und kommentiert die Episode und folgt dem Instagram-Kanal: @klasseliteratur
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