Epigramme in Sri Aurobindos Savitri

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Epigramme in Sri Aurobindos Savitri episodes

  • Eine makellose Schönheit
    Folge 11 aus der Reihe EPIGRAMME IN SRI AUROBINDOS SAVITRI
    Makellose Schönheit
    Eine makellose Schönheit kommt durch Gunst der Natur;
    II.2.363
    In diesem holden feinartigen Reiche hinter unserem
    Ist die Form alles, und physische Götter sind Könige.
    Das inspirierende Licht spielt in feinen Grenzen;
    Eine makellose Schönheit kommt durch Gunst der Natur;
    Freiheit ist dort Garant für Vollkommenheit:
    Obwohl das absolute Bild fehlt, das inkarnierte Wort,
    Die schiere spirituelle Ekstase,
    Ist doch alles ein Wunder von symmetrischer Anmut,
    Eine Fantasie von perfekter Linie und Regel.
    Dort fühlen sich alle in sich selbst und als Ganzes zufrieden,
    Eine reiche Vollständigkeit wird durch Limitierung ermöglicht,
    Wundersames in winziger Kleinheit gibt es zuhauf,
    Ein verzweigtes Entzücken tobt auf einem engen Raum:
    Ein jeder Rhythmus ist mit dem verwandt, was ihn umgibt,
    Jede Linie ist perfekt und unvermeidlich,
    Jedes Objekt einwandfrei gebaut zum Bezaubern und Gebrauch.
    Alles ist in die eigene Freude verliebt.
    II.2.360-76
    5 min
  • Ein beiläufiger Satz kann das Leben verändern
    Ein beiläufig gesprochener Satz kann unser Leben verändern.
    IV.3.173
    ...die verborgenen Souffleure unserer Rede
    Verwenden manchmal die Formeln einer momentanen Stimmung,
    Um unbewusste Lippen mit Schicksalsworten zu befrachten:
    Ein beiläufig gesprochener Satz kann unser Leben verändern.
    IV.3.170-73
    4 min
  • Physisches Mental (1)
    Eine unergründliche Gleichheit bestimmt die Rhythmen des Lebens Schritt;
    II.10.321
    Ein Lächeln vom Bewahrer der Welten
    Hat einst dies Hüter-Mental zur Erde gesandt,
    Damit alle in ihrer festen unveränderlichen Art verbleiben
    Und nie abrücken von ihrer gewohnten Stellung.
    Man sieht es kreisen, seiner Aufgabe treu,
    Unermüdlich in den Runden einer auferlegten Tradition;
    In verfallenen und zerbröckelnden Ämtern der Zeit
    Hält es strenge Aufsicht vor der Mauer des Gewohnheitsrechts
    Oder es döst in düsterer Umgebung uralter Nacht
    Auf Steinen eines kleinen Hinterhofs
    Und bellt bei jedem unvertrauten Licht
    Als wäre es ein Feind, der einbrechen wollte in sein Heim,
    Ein Wachhund vor dem Sinn-vergitterten Haus des Geistes
    Zur Abwehr der Eindringlinge von dem Unsichtbaren,
    Sich nährend von Abfällen des Lebens und den Knochen der Materie
    In seinem Zwinger objektiver Gewissheit.
    Und doch steht hinter ihm eine kosmische Macht:
    Eine gemessene Größe hält fest an ihrem weiteren Plan,
    Eine unergründliche Gleichheit bestimmt die Rhythmen des Lebens Schritt;
    Die unveränderlichen Bahnen der Sterne durchfurchen den trägen Raum,
    Millionen Arten befolgen ein einziges stummes Gesetz.
    II.10.303-23
    5 min
  • Eine göttliche Kraft soll strömen
    Eine göttliche Kraft soll durch Gewebe und Zelle strömen
    XI.1.1416
    Eine göttliche Kraft soll durch Gewebe und Zelle strömen
    Und die Führung von Atem und Sprechen und Handeln übernehmen,
    Alles Denken soll ein Glühen von Sonnen sein
    Und jedes Gefühl ein himmlischer Schauer.
    XI.1.1416-19
    3 min
  • Unselige Dualität
    Eine unselige Dualität ist unsere Art zu sein.
    II.3.461
    Kaum, denn zu sehr bedrängt von der Sorge der Welt,
    Vermag die dichte Form, aus der wir bestehen,
    Der Freude schiere Freude zurückzugeben, pures Licht dem Licht.
    Denn ihr gequälter Wille zu denken und zu leben,
    Zu einem Gemisch von Schmerz und Lust zuerst erwacht,
    Hält noch fest an der Angewohnheit ihrer Geburt:
    Eine unselige Dualität ist unsere Art zu sein.
    II.3.455-61
    3 min
  • Unsere vergessenen Weiten (1)
    Eine an den Tod gebundene Winzigkeit ist nicht alles, was wir sind:
    I.4.14
    Eine an den Tod gebundene Winzigkeit ist nicht alles, was wir sind:
    Unsterblich warten unsere vergessenen Weiten darauf,
    In unserem obersten Selbst entdeckt zu werden;
    Unermessliche Breiten und Tiefen des Seins sind uns zu eigen.
    I.4.14-17
    2 min

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Ein Epigramm ist eine kurze, interessante, einprägsame und manchmal überraschende Aussage.