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Knapp jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. Viele denken: „Das könnte mich nie treffen.“ Doch Fakt ist: Jede Ehe hat ihre Höhen und Tiefen. Im Trubel des Alltags kann man sich schnell aus den Augen verlieren. Wenn man dann noch Kinder hat, gestaltet es sich umso schwieriger, als Paar alleine Zeit miteinander zu verbringen. Sich mit den eigenen Wünschen und denen des Partners auseinanderzusetzen, kommt oft zu kurz. Am Ende des Tages fällt der Eine vielleicht todmüde ins Bett, während der Andere noch voller Tatendrang ist. Das lässt sich für eine gewisse Zeit nicht vermeiden, aber auf Dauer kann dies eine Ehe stark gefährden.
Wir haben 5 konkrete Tipps für Sie, wie Sie die Liebe zu Ihrem Partner pflegen oder neu finden können.
1. Verbringen Sie gemeinsam Zeit
Ein weiser Mensch hat mir einmal geraten: „Machen Sie mit Ihrem Mann etwas allein - nur zu zweit.“ Zeit miteinander zu verbringen, ist das A und O einer Beziehung. Damit drücken wir dem Anderen aus, dass wir die Gemeinschaft schätzen. Legen Sie bewusst das Smartphone beiseite oder schalten Sie den Fernseher aus. Gönnen Sie sich als Paar Zeiten, in denen Sie sich ungeteilte Aufmerksamkeit schenken.
Seien Sie Ihrem Partner zugewandt und halten Sie Blickkontakt, wenn er mit Ihnen redet. Wenn Ihr Partner den Wunsch geäußert hat, mit Ihnen reden zu wollen, sollten Sie dabei nicht noch irgendwelchen Erledigungen im Haushalt nachgehen. Die Wäsche darf liegen bleiben und auch der Spülberg kann bis morgen warten. Eine erfüllte Zeit zu zweit gelingt sogar in einem Wohnzimmer, das die Kinder chaotisch zurückgelassen haben.
Je nach Vorlieben kann aber auch ein gemeinsamer Filmabend, ein Frühstück im Café oder ein gemeinsamer Spaziergang der Beziehung gut tun. Seien Sie kreativ und reden Sie darüber, wie Sie Ihre gemeinsame Freizeit gestalten wollen.
2. Sprechen Sie offen über Bedürfnisse
Oft denkt man, der Gegenüber müsse die Gefühlswelt durchblicken und auf Anhieb erkennen, was einem wichtig ist. Die Praxis beweist allzu oft das Gegenteil. Das kann frustrierend sein. Man fühlt sich missverstanden oder gar ignoriert. Um dem vorzubeugen, gibt es eine ganz einfache Lösung: Sprechen Sie offen und ehrlich an, was Ihnen in Ihrer Beziehung wichtig ist und was Ihnen eventuell fehlt.
Auch Sorgen und Ängste gehören auf den Tisch. Natürlich sollten Sie bereit sein, auch Ihren Partner zu Wort kommen zu lassen – schließlich geht es um einen Austausch. Ganz wichtig: Der Ton macht die Musik. Seien Sie nicht anklagend. Das kann durchaus schwer fallen, wenn man für lange Zeit Emotionen aufgestaut hat oder Verletzungen vorhanden sind. Bitten Sie Gott vorher, dass er das Gespräch führt und es zu einem besseren Zusammenleben beiträgt.
Wenn Sie doch aneinander vorbei gelebt haben...
Dass man sich voneinander entfremdet, ist schnell passiert. Manchmal beginnt es mit kleineren Streitereien, die man nicht wirklich klärt. Man geht den Ursachen der Gefühlsausbrüche nicht auf den Grund und führt keine ausführlichen Gespräche mehr miteinander. Manchmal fehlt einem das Einfühlungsvermögen des Partners. Man zieht sich beleidigt zurück. Es kann Momente geben, in denen man sich nur noch voneinander genervt fühlt. Es kann sogar so weit kommen, dass man die Nähe des Partners nicht mehr ertragen kann. Innerlich geht man auf Distanz. Folgendes sollte man sich dann bewusst machen: Der Feind lässt keine Möglichkeit aus, die Ehe anzugreifen. Er kommt nur, um „zu stehlen und zu schlachten und zu verderben“, Gott aber möchte uns ein erfülltes …