Erfolgreich als hochsensible Scanner Persönlichkeit

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Erfolgreich als hochsensible Scanner Persönlichkeit episodes

  • #251 - Ich fühlte mich falsch und musste mich erst selbst verstehen: Interview mit Nicole

    Hast du dich auch schon oft gefragt, warum du irgendwie anders bist? Warum du dich in deinem Umfeld nicht richtig erklären kannst und immer wieder das Gefühl hast, das schwarze Schaf zu sein?

    Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Nicole Molina aus Berlin. Nicole hat drei Fächer gleichzeitig an drei verschiedenen Unis studiert, als erste Akademikerin in ihrer Familie. Alle haben sie für verrückt erklärt. Danach war sie sieben Jahre an der Uni, wurde Mama, musste sich beruflich neu orientieren und ist schließlich in die Selbstständigkeit gegangen.

    Nicole erzählt, wie sie über eine spanischsprachige Freundin zum ersten Mal von Hochsensibilität gehört hat, wie sie sich im Buch von Barbara Sher wiedergefunden hat und warum es für sie eine absolute Erleichterung war, als ihr Gefühl, immer komisch und immer anders zu sein, endlich einen Namen bekam.

    Wir sprechen darüber, warum Pausen für hochsensible Menschen kein Luxus sind, sondern ein produktiver Teil der Arbeit. Warum es völlig okay ist, zwei Dinge parallel zu machen, mit einem Standbein und einem Spielbein. Und wie es sich anfühlt, nach sechs Jahren eine Anstellung zu verlassen, die man eigentlich geliebt hat.

    Nicole spricht sehr offen darüber, wie schwer der Abschied emotional war, obwohl die Entscheidung im Kopf längst klar war. Über die Wellenbewegungen der Selbstständigkeit, über den Zwischenraum, in dem das Alte geht und das Neue noch nicht sichtbar ist, und darüber, warum Selbstbestimmung ihr höchster Wert ist. Und sie erzählt, was sich verändert hat, seit sie versteht, wie sie tickt: Die Blicke und Kommentare der anderen sind dieselben geblieben. Aber sie prallen an ihr ab wie an einer Teflonschicht.

    Diese Folge ist für dich, wenn du dich oft falsch fühlst, wenn du gerade in einer Orientierungsphase steckst oder wenn du mit dem Gedanken spielst, deine Anstellung hinter dir zu lassen. Vielleicht merkst du dabei: Du bist gar kein schwarzes Schaf. Und wenn doch, dann gibt es da draußen eine riesengroße Herde, in der du dich richtig wohlfühlen kannst.

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Hier findest du Nicole:

    Website: https://www.nicole-molina.com/

    Humus Culture: https://www.humus-culture.com/

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nicole-molina-cárdenas-8a092275/

    Wenn du dich in Nicoles Geschichte wiedererkennst und endlich verstehen möchtest, wie du als hochsensible Scannerpersönlichkeit tickst, dann schauen wir gerne gemeinsam drauf.

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    33 min
  • #250 - Wie soll das bloß weitergehen? Über die Möglichkeiten, die du noch nicht siehst

    Kennst du diese Momente im Leben, in denen du einfach nicht mehr weißt, wie es weitergehen soll? Du stehst vor einem riesigen Berg, schaust nach oben und denkst: Wie soll ich da bloß hochkommen? Wo soll ich anfangen? Und wie schaffe ich das überhaupt?

    Ich kenne solche Momente sehr gut. Nach meinem letzten Jobverlust, in einer Krankheitsphase, bei einer Trennung. Das, von dem wir dachten, dass es Bestand hat, ist plötzlich weg oder funktioniert nicht mehr. Und etwas Neues ist noch nicht da. Dazwischen entsteht dieser merkwürdige leere Raum. Das Alte trägt nicht mehr und das Neue können wir noch nicht sehen. Genau dort entstehen unsere Ängste.

    Gerade wenn du hochsensibel und eine Scannerpersönlichkeit bist, kennst du das wahrscheinlich besonders gut. Dein Kopf rattert und rattert. Du spielst Szenarien durch, verwirfst sie wieder und überlegst, was alles schiefgehen könnte. Und irgendwann bist du von deinem eigenen Denken so erschöpft, dass du überhaupt keinen Weg mehr siehst.

    In dieser Folge erzähle ich dir von einer Freundin, die gerade genau an diesem Punkt steht, und davon, was ich in meinen Coachings immer wieder erlebe. Denn unser Denken bewegt sich zunächst nur innerhalb dessen, was wir schon kennen. Die Möglichkeiten, von denen wir noch gar nichts wissen, liegen in unserem blinden Fleck. Nur weil du im Moment keinen Weg siehst, bedeutet das nicht, dass es keinen Weg gibt.

    Ich nehme dich mit in einen dunklen Raum, in dem du mit einer Taschenlampe stehst und nur zwei Türen siehst. Und ich zeige dir, warum gerade deine Vielseitigkeit als Scanner in solchen Phasen so wertvoll wird. Vielleicht liegt die neue Möglichkeit nicht in einer deiner Fähigkeiten, sondern in einer Kombination aus mehreren.

    Du musst nicht wissen, wie du auf den Gipfel kommst. Du brauchst nur den nächsten Schritt. Ein Gespräch, eine Recherche, eine Liste mit allem, was du kannst, ohne sofort darüber zu urteilen. Oder die Frage an andere: Was siehst du eigentlich in mir? Denn du kannst dich nicht selbst unter das Mikroskop legen und gleichzeitig oben reinschauen.

    Und statt dich immer wieder zu fragen, wie das bloß weitergehen soll, nimm diese Frage mit: Was könnte noch möglich sein, das ich heute noch gar nicht sehen kann?

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Wenn du gerade an einem Punkt stehst, an dem du nicht weißt, wie es weitergehen soll, und dich vielleicht schon länger im Kreis drehst, dann schauen wir gerne gemeinsam drauf.

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    14 min
  • #249 - Du hast kein Fokusproblem, du hast ein Erlaubnisproblem

    Stell dir einmal vor, niemand würde deinen Lebenslauf sehen. Kein Mensch würde fragen, warum hast du schon wieder gewechselt? Deine Eltern würden nichts sagen, kein Personaler würde die Stirn runzeln und niemand würde fragen, wann willst du denn endlich mal ankommen? Was würdest du dann beruflich wollen?

    Viele hochsensible Scannerpersönlichkeiten glauben, sie bräuchten mehr Fokus und mehr Struktur. In dieser Folge stelle ich eine andere Frage: Was, wenn du gar kein Fokusproblem hast, sondern ein Erlaubnisproblem? Vielleicht weißt du sehr genau, was du willst. Nur eben nicht für die nächsten 30 Jahre.

    Du kennst das vielleicht. Der Job ist okay, die Kollegen sind okay, das Gehalt ist okay. Und genau das ist das Problem. Denn irgendwo in dir sitzt diese eine Frage: War es das jetzt? Und kaum ist der Gedanke zu Ende gedacht, geht es los. Jobwechsel, Weiterbildung, ein ganz anderer Beruf. Im Kopf läuft schon der nächste Film. Und irgendwann fragst du dich, was stimmt eigentlich nicht mit mir?

    Wir haben gelernt, dass ein gutes Berufsleben wie eine gerade Straße aussieht. Bei vielen Scannern gleicht es eher einem Netz aus Abzweigungen, Umwegen und der einen oder anderen Sackgasse. Du begeisterst dich, lernst schnell, tauchst tief ein. Und sobald du etwas durchdrungen hast, zieht die Neugier weiter. Das Problem sind nicht deine vielen Interessen. Das Problem beginnt, wenn du glaubst, dass du sie gar nicht haben dürftest.

    Ich spreche darüber, wie du unterscheidest, ob du gerade weg willst, weil du Angst hast, oder weiter, weil du gewachsen bist. Und warum es manchmal gar keine Kündigung braucht, sondern eine neue Aufgabe, ein neues Projekt oder mehr Verantwortung, an der sich dein Scannergehirn wieder entzünden kann.

    Vielleicht bedeutet Ankommen für dich nicht, den einen Ort gefunden zu haben, an dem du für immer bleibst. Sondern endlich zu verstehen, wie du funktionierst. Deine Werte, deine Bedürfnisse, deine Talente und deine Sehnsüchte. Daraus entsteht dein roter Faden. Und der braucht keine Berufsbezeichnung, sondern eine Art, wie du wirken möchtest.

    Ich gebe dir drei Fragen für deine berufliche Orientierung mit und zum Schluss diese eine: Wenn du niemandem mehr beweisen müsstest, dass dein Berufsweg logisch ist, welchen nächsten Schritt würdest du dir erlauben?

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Wenn du immer wieder an deinem Job zweifelst und dich fragst, warum du nicht einfach ankommen kannst, dann unterstütze ich dich gerne dabei, deine persönliche Blaupause herauszuarbeiten und deinen roten Faden zu finden.

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    Gemeinsam schauen wir auf deine Möglichkeiten und auf einen beruflichen Weg, der wirklich zu dir passt.

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    18 min
  • #248 - Entwicklung aus Neugier statt aus Mangel

    Wann bin ich eigentlich mal fertig damit, mich permanent verbessern zu müssen? Diese Frage habe ich mir über den Sommer selbst gestellt, und vielleicht kennst du sie auch. Du hast schon so viele Bücher gelesen, Persönlichkeitsentwicklung gemacht, Podcasts gehört, vielleicht auch schon gecoacht. Du kennst deine Glaubenssätze, deine Muster und deine Trigger. Und trotzdem glaubst du, da gibt es immer noch irgendetwas zu optimieren.

    Noch einen Glaubenssatz auflösen, noch eine Blockade finden, noch ein bisschen selbstsicherer werden. Und irgendwann hatte ich diesen Gedanken: Ich will nicht mehr an mir arbeiten. Nicht, weil mir persönliche Entwicklung egal wäre, im Gegenteil, ich liebe sie. Sondern weil ich gemerkt habe, wie leicht sie zu etwas werden kann, das sie eigentlich nicht sein sollte. Nämlich zu einem weiteren Grund, warum ich glaube, noch nicht richtig zu sein.

    Gerade wir hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten sind dafür besonders anfällig. Wir nehmen viel wahr, wir reflektieren viel, und so können wir aus jedem Gefühl eine Baustelle machen. Bist du heute unsicher? Dann muss da doch ein Glaubenssatz dahinterstecken. Hast du keine Lust auf dein Business? Dann sabotierst du dich bestimmt selbst. Dabei bist du vielleicht einfach müde. Und vielleicht passt ein Projekt einfach nicht mehr zu dir.

    Ich spreche in dieser Folge auch über den Sonderfall bei uns Scannern. Muss ich endlich lernen, etwas durchzuziehen und bei einer Sache zu bleiben? Oft versuchen wir dabei gar nicht, uns weiterzuentwickeln, sondern uns kompatibel zu machen mit einer Vorstellung davon, wie man angeblich sein sollte. Und das macht einen großen Unterschied.

    Ich habe dir drei Fragen mitgebracht, die ich mir inzwischen selbst häufiger stelle. Statt zu fragen, was stimmt mit mir nicht, lieber: Was brauche ich gerade? Statt zu fragen, welche Blockade muss ich lösen, lieber: Ist das überhaupt noch mein Weg? Und statt zu fragen, wie werde ich endlich die Version, die ich sein sollte, lieber: Was wäre, wenn ich mit der Person, die ich heute schon bin, einfach anfangen dürfte zu leben?

    Denn oft verschieben wir so viel Leben, bis wir endlich die Version sind, von der wir glauben, dass wir sie sein müssten. Selbstbewusster, klarer, fokussierter. Aber was, wenn diese perfekte Version gar nie kommt? Darf dein Leben dann jetzt trotzdem anfangen? Ich will nicht mehr an mir arbeiten heißt nicht stehen bleiben. Es heißt, nicht mehr aus dem Gefühl heraus zu wachsen, dass etwas mit mir nicht stimmt, sondern aus Neugier.

    Statt ich muss endlich anders werden, sage ich lieber: Ich darf immer mehr ich selbst werden. Und deshalb gebe ich dir eine Frage mit. Wenn du ab heute nichts mehr an dir reparieren müsstest, was würdest du mit der ganzen frei gewordenen Energie und Zeit anfangen? Möglicherweise wartet genau dort etwas, das schon ziemlich lange auf dich wartet.

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Wenn du dich seit Längerem selbst optimierst und trotzdem das Gefühl hast, nie richtig anzukommen, dann unterstütze ich dich gerne dabei, aus dem Mangel auszusteigen und wieder aus Neugier zu wachsen.

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    Gemeinsam schauen wir, was du wirklich brauchst und wie du mit deiner Art ein gutes Leben gestalten kannst.

    Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann gib mir ein Like, abonniere den Podcast und teile die Folge mit einem Menschen, der auch gerade keine Lust mehr hat, an sich herumzuoptimieren. Thanks 😘

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    14 min
  • #247 - Overthinking hilft nicht: warum du manchmal eine fremde Frage brauchst

    Komme ich wirklich weiter oder produziere ich nur immer neue Varianten derselben Gedanken? Diese Frage steht am Anfang der heutigen Folge, und vielleicht kennst du sie auch. Du drehst dich seit Wochen, Monaten, manchmal Jahren mit einem Thema im Kreis, denkst nach, analysierst, betrachtest es aus zehn Richtungen und kommst trotzdem nicht weiter. Und dann kommt dieser leise Vorwurf an dich selbst. Warum bekomme ich das nicht hin?

    Ich erzähle dir dazu die Geschichte vom toten Winkel. Du sitzt im Auto, schaust in den Rückspiegel, in den Seitenspiegel, setzt den Blinker, willst die Spur wechseln, und plötzlich hupt es. Da war ein Auto, das du nicht gesehen hast. Nicht, weil du unaufmerksam warst oder dich nicht angestrengt hast, sondern weil es in deinem toten Winkel war. Und egal wie oft und wie konzentriert du in denselben Spiegel schaust, es gibt einen Bereich, den du von deiner Position aus nicht sehen kannst. Genauso ist es mit unseren blinden Flecken im Leben.

    Ich spreche darüber, warum gerade wir hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten uns so hervorragend im Kreis drehen können. Wir denken schnell, nehmen viel wahr, stellen Zusammenhänge her, reflektieren aus fünf, zehn, zwanzig Perspektiven. Das ist eine riesige Stärke, und genau die kann uns täuschen. Denn wenn die Annahme, die dich festhält, außerhalb dessen liegt, was du gerade hinterfragst, findest du sie mit noch mehr Denken nicht. Du stellst hunderte kluge Fragen, nur eben nicht die eine, auf die du selbst nicht kommst.

    Und genau da kann ein anderer Mensch wertvoll sein. Nicht, weil er dein Leben besser kennt als du oder dir sagt, was du tun sollst. Sondern weil er dich von außen betrachten kann, eine Frage stellt, auf die du selbst nie gekommen wärst, oder bemerkt, dass du einem bestimmten Punkt jedes Mal ausweichst. Ich rede auch darüber, warum alleine überhaupt nicht der Maßstab sein muss. Beim Sport holen wir uns einen Trainer, beim Instrument nehmen wir Unterricht, beim Unternehmensaufbau eine Expertise. Nur bei unserer inneren Entwicklung entsteht plötzlich diese merkwürdige Erwartung, das müsse man mit sich selbst ausmachen.

    Wichtig ist mir dabei: Unterstützung nimmt dir deine Eigenverantwortung nicht ab. Du bleibst die Person, die entscheidet, ausprobiert, Grenzen setzt und ihren Weg geht. Und Unterstützung heißt nicht immer Coaching. Manchmal reicht ein Gespräch mit einer Freundin, ein gutes Buch, eine gute Frage oder ein langer Spaziergang. Bei ernsthaften psychischen Belastungen ist unbedingt eine Psychotherapie oder medizinische Unterstützung der richtige Weg.

    Nimm diese Folge als Einladung, dir eine Frage zu stellen. Muss ich wirklich alles alleine schaffen, oder darf es auch leichter gehen?

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Wenn du selbst gerade an so einem Punkt hängst und mit einem Thema seit Längerem nicht weiterkommst, dann unterstütze ich dich gerne dabei, deinen toten Winkel sichtbar zu machen.

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    Gemeinsam schauen wir, wo dein blinder Fleck liegt und was du tun kannst, um ihn klarer zu sehen.

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    17 min
  • #246 - Sei die Freude, such sie nicht im Außen

    Manchmal fühlt es sich an, als kämen zu viele Informationen auf einmal. Zu viele Reize, zu viele Gefühle, zu viele Gedanken. Und statt eine Pause zu machen, drehst du erst richtig auf. Genau darüber spreche ich in dieser Folge.

    Zu Gast ist Patricia Häberle, Coach für Lebensfreude. Ursprünglich war sie über 22 Jahre Heilpraktikerin, bis sie erkannt hat, was wirklich heilt: die wahre Freude. Patricia ist selbst hochsensibel und feinfühlig, und sie erzählt sehr offen, wie sie früher als Pleaser alles perfekt machen wollte, keine Pausen kannte und dabei immer weiter in den Overload geraten ist.

    Wir sprechen darüber, wie Hochsensible wirklich ticken. Warum uns die Filter im Gehirn fehlen, warum wir so viel wahrnehmen, dass es überfordernd wird, und was in unserem Nervensystem passiert, wenn wir nicht mehr abschalten können. Patricia teilt ihren stärksten Wendepunkt und wie sie über zwanzig Jahre Meditation gelernt hat, bei sich zu bleiben und das Außen loszulassen.

    Du erfährst, warum Perfektionismus uns in die Paralyse durch Analyse führt, wie dir bewusstes Atmen und Dankbarkeit beim Loslassen helfen und was Patricia mit dem Freudenkörperbewusstsein meint. Das Gefühl, ich bin bereits vollkommen, ich muss nichts erreichen, ich darf erschaffen.

    Zum Abschluss gibt Patricia drei Tipps mit auf den Weg: Dankbarkeit für die Gabe der Hochsensibilität, mit dieser Gabe anderen zu helfen, und der schönste Satz der Folge. Du bist die Freude. Such sie nicht im Außen. Sei die Freude, dann kommt sie von außen zurück.

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Erkennst du dich wieder? Dann unterstütze ich dich gerne bei deinen Themen.

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    Coach für Lebensfreude

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    23 min
  • #245 - Hochbegabung ist kein Schachgenie, sondern ein fehlendes Puzzleteil

    Es gibt ein Thema, das viele Menschen tief bewegt und gleichzeitig mit unzähligen Mythen behaftet ist. Sobald das Wort Hochbegabung fällt, entstehen Bilder von Wunderkindern, Schachgenies oder Nobelpreisträgern. Und genau diese Klischees führen dazu, dass so viele Menschen jahrzehntelang nicht erkennen, was mit ihnen eigentlich los ist.

    In dieser Folge räume ich mit diesen Mythen auf. Ich habe im letzten Jahr rund 40 bis 50 Prozent hochsensible Hochbegabte im Coaching gehabt, nebst den hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten. Und eines vorweg: Scannerpersönlichkeit ist eine Teilform der Hochbegabung. Offiziell gilt man ab einem IQ von etwa 130 als hochbegabt, das betrifft ungefähr zwei Prozent der Bevölkerung. Aber ein hoher IQ allein sagt noch nichts darüber aus, wie jemand lebt, arbeitet oder sich fühlt. Intelligenz ist Potenzial, keine Garantie für Erfolg oder Zufriedenheit.

    Warum wird Hochbegabung so oft übersehen? Weil viele glauben, Hochbegabte seien automatisch die Klassenbesten. Dabei langweilen sich gerade Kinder im Unterricht, träumen vor sich hin oder verstecken ihre Fähigkeiten bewusst, um nicht aufzufallen. Besonders Mädchen und Frauen lernen früh, ihre Begabungen sozial anzupassen. Das Ergebnis: Niemand vermutet eine Hochbegabung, die Betroffenen selbst am allerwenigsten. Fast alle spät diagnostizierten Hochbegabten berichten vom selben Gefühl. Ich war immer irgendwie anders. Ich fühlte mich falsch. Ich war das schwarze Schaf.

    Spätestens im Beruf wird dieses Anderssein zum Thema. Wer dauerhaft geistig unterfordert ist, bekommt Probleme. Denn chronische Unterforderung macht krank, ähnlich wie chronische Überforderung. Über Burnout wird viel gesprochen, über Boreout deutlich weniger. Dabei fühlt sich die innere Leere, die Antriebslosigkeit und die Gereiztheit für Betroffene genauso belastend an. Nicht, weil man zu wenig arbeitet, sondern weil man zu wenig denken kann.

    Wir schauen uns an, warum hochbegabte Menschen so häufig anecken, obwohl selten etwas Böses dahintersteckt. Warum sie trotz Professur, Promotion oder Führungsposition bei mir im Coaching sitzen und sagen: Bettina, ich kann nichts. Warum die Suche nach Sinn ihr ständiger Begleiter ist. Und warum gerade die Selbstständigkeit für viele die Spielwiese ist, auf der sie sich endlich zum Ausdruck bringen können, trotz oder gerade wegen ihres ausgeprägten Sicherheitsbedürfnisses.

    Am Ende geht es um den wichtigsten Schritt: das Selbstverständnis. Erkennen, verstehen, integrieren. Denn dein Erfolg beginnt da, wo du aufhörst, gegen deine Persönlichkeit zu arbeiten. Hochbegabung ist keine Überlegenheit und auch kein Garant für Erfolg. Aber sie kann ein fehlendes Puzzleteil sein, das dir hilft, deinen Lebensweg besser zu verstehen und bewusster zu gestalten.

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Fragst du dich, ob du hochsensibel, Scannerpersönlichkeit oder vielleicht sogar hochbegabt bist? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, das zu erkennen und für dich und dein Business nutzbar zu machen.

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    28 min
  • #244 - War es das schon: kein Krisenpunkt, sondern ein Signal

    Es gibt eine Frage, die in fast jeder Selbstständigkeit irgendwann auftaucht. Und im Angestelltenverhältnis genauso. Sie kommt leise, meistens mitten in der Routine, und sie lautet: War es das schon?

    Ich kenne diese Frage sehr gut, weil ich sie mir selbst gestellt habe. 2024 gab es bei mir eine einschneidende private Veränderung. Und wer glaubt, dass sich so etwas nicht auf das eigene Business auswirkt, täuscht sich. Bis dahin lief mein Business richtig gut, ich habe irgendwann gar nicht mehr hinterfragt, ob ich noch auf Kurs bin.

    Eine Freundin, viele Jahre selbstständig als professionelle Tänzerin, hat es damals auf den Punkt gebracht. Sie sagte: Bettina, du bist schlicht und ergreifend aus deinem Business rausgewachsen. Du machst seit fünf Jahren dasselbe. In Coaching eins erzählst du dasselbe wie in Coaching zwei.

    Das sass. Und dann kam die eigentliche Frage: Was mache ich jetzt mit dieser Erkenntnis?

    In dieser Folge nehme ich dich mit durch genau diesen Prozess. Ich erzähle offen, dass ich mir selbst einen Business Coach genommen habe und trotzdem nicht weiterkam, dass 2025 noch ein zweiter dazukam, und wie lange solche Neuorientierungen wirklich dauern können. Bei mir hat es sich bis Ende des letzten Jahres hingezogen.

    Wir schauen uns an, wo du ansetzen kannst: beim eigenen Wertesystem, das man ohnehin alle ein bis zwei Jahre neu prüfen sollte. Welche Erwartungen habe ich? Welche Erfahrungen möchte ich in Zukunft machen? Welchen Impact möchte ich setzen? Welche Talente möchte ich endlich leben?

    Ich spreche auch eine provokante Frage an, die ich meinen Kundinnen gerne stelle: Was möchtest du mit deinen ganzen Ideen eigentlich kompensieren? Denn wer sich in vielen Ideen verzettelt, hat im eigenen Hauptbusiness meist den Fokus verloren. Man muss nicht wie eine Biene auf jede Blume springen.

    Und ich erzähle, was bei mir konkret daraus geworden ist: der Schwerpunkt weg von der reinen Karriereberatung, hin zu Gründung und zu bereits Selbstständigen, die sich neu ausrichten wollen. Und die Hochbegabung viel stärker integriert.

    Das Wichtigste zum Schluss: Die Frage „war es das schon" ist keine Katastrophe. Sie ist der Hinweis auf eine innere Sehnsucht, dass es weitergehen darf. Sie zeigt dir, dass du bereit bist für das nächste Level.

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Stehst du gerade an genau diesem Punkt und weisst nicht, wie es weitergehen soll? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, deine Neuausrichtung zu finden und richtig gut zu planen.

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    17 min
  • #243 - Kein Marketing-Problem, ein Erlaubnisproblem

    Wann hast du das letzte Mal einen Beitrag geschrieben und ihn dreimal umformuliert? Ein Wort abgeschwächt, einen Satz gelöscht, und am Ende gedacht: So ist es sicher besser, damit stösst sich wenigstens niemand daran.

    Oder du hast einen Preis genannt und sofort hinterhergeschoben: Ja, aber nur, wenn der für dich passt.

    Wenn da gerade ein inneres Nicken kommt, ist diese Folge für dich. Denn es geht um People Pleasing, den Wunsch, gemocht zu werden. Dahinter steht die Angst vor Ablehnung. Und genau die zerhaut uns in der Selbstständigkeit das Marketing.

    Je länger ich Unternehmerin bin und je länger ich Unternehmerinnen begleite, desto weniger glaube ich, dass fehlender Erfolg an fehlendem Wissen liegt. Schon gar nicht bei hochsensiblen Scanner-Persönlichkeiten. Die meisten wissen sehr genau, wie Marketing funktioniert. Sie kennen Content-Strategien, Positionierung, Storytelling, Verkaufspsychologie. Und trotzdem passiert nichts. Nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie sich ständig selbst ausbremsen.

    In dieser Folge schauen wir uns an, warum das kein Marketing-Problem ist, sondern ein Erlaubnisproblem. Woher das Muster kommt, denn People Pleasing beginnt selten erst mit dem Business, sondern meist schon mit Sätzen wie „sei lieb, fall nicht auf, mach keinen Ärger". Und warum Marketing genau das braucht, was People Pleasing verhindert: Persönlichkeit, Haltung, Ecken und Kanten.

    Ich teile eine Geschichte, die ich nie vergesse. Eine Unternehmerin sagte mir, sie bekomme so viele Komplimente für ihre Beiträge. Alle fänden sie wunderschön geschrieben. Meine Frage war: Und wie viele Kunden gewinnst du dadurch? Sie überlegte lange und sagte: Eigentlich kaum welche. Die Beiträge waren tatsächlich schön. Aber sie hatten keine Richtung, keine Einladung, keine Haltung.

    Ausserdem geht es um einen Satz, der viele überrascht: Erfolgreiche Unternehmerinnen haben nicht mehr Selbstbewusstsein. Sie haben gelernt, Ablehnung auszuhalten. Und um die Erkenntnis, dass Perfektionismus oft nur eine elegante Form von Angst ist.

    Am Ende bekommst du eine konkrete Übung mit: Schreib einen Beitrag. Und bevor du ihn veröffentlichst, frag dich, welche Stelle du gerade abgeschwächt hast, welchen Satz du gelöscht hast, obwohl er wahr war, und welche Meinung du dich noch nicht traust auszusprechen. Und dann veröffentlichst du genau diesen Satz.

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Hältst du dich gerade selbst klein, weil du niemanden vor den Kopf stossen möchtest? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, sichtbar zu werden und dein Angebot klar zu vertreten.

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    21 min
  • #242 - Sogwirkung statt Druck: So verkaufen hochsensible Scanner

    Sehr viele Frauen haben Angst vorm Verkaufen. Angst davor, sich zu zeigen, das eigene Angebot zu benennen, einen Preis auszusprechen. Dabei bringen gerade Frauen und ganz besonders hochsensible Scanner-Persönlichkeiten genau die Fähigkeiten mit, die guten Vertrieb ausmachen.

    In dieser Folge spreche ich mit meiner Kollegin Bianca. Sie hat in München studiert und ist danach direkt in den Vertrieb gerutscht: erst als Pilot Managerin, dann im Key Account, viele Jahre im Business Development. Heute ist sie seit sechs Jahren im Fundraising für eine grosse Naturschutzorganisation tätig. Und sie ist, genau wie ich, hochsensible Scanner-Persönlichkeit. Wir beide haben nie eine Vertriebsschulung gebraucht.

    Wir sprechen darüber, warum Hochsensibilität im Verkauf kein Nachteil ist, sondern das eigentliche Werkzeug. Denn der wichtigste Skill im Vertrieb ist Zuhören. Nicht warten, bis der andere seinen Satz beendet hat, sondern wirklich verstehen, was dieser Mensch gerade braucht. Bianca nennt es, alle Antennen aufzumachen und mit zwanzig Ohren zu hören. Genau das kostet danach viel Kraft, und genau das ist der Unterschied.

    Wir räumen mit dem Bild vom pushy Verkäufer auf. Bianca beschreibt stattdessen die Sogwirkung: Ein gutes Verkaufsgespräch endet damit, dass beide ein gutes Gefühl haben, auch wenn heute nichts zustande kommt. Wer jemandem etwas hineinredet, hört nie wieder von dieser Person. Wer eine Verbindung herstellt, wird angerufen, sobald der Bedarf da ist.

    Und wir zeigen, dass es keinen Unterschied macht, ob du einen Grosskunden gewinnst oder ein einzelnes Coaching verkaufst. Es geht immer um dieselben zwei Fragen: Wer ist meine Zielgruppe und was braucht sie wirklich? Auch beim Grosskunden sitzt am Ende ein einzelner Mensch gegenüber.

    Zum Schluss geht es um Haltung. Wenn du von deinem Angebot überzeugt bist, ist es beinahe unterlassene Hilfeleistung, es nicht anzubieten. Und: Wir Frauen sollten nicht versuchen, der bessere Mann zu sein. Sondern genau das nutzen, was uns ausmacht.

    🎧 Reinhören lohnt sich!

    Traust du dich gerade nicht, dein Angebot sichtbar zu machen und einen Preis dafür zu nennen? Dann unterstütze ich dich gerne dabei, mit deiner eigenen Art zu verkaufen, ohne dich dabei zu verbiegen.

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    38 min

About Erfolgreich als hochsensible Scanner Persönlichkeit

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Dieser Podcast ist für alle, die sich „anders“ fühlen und öfters über- oder unterfordert sind. Du kannst viel, interessierst dich für vieles und hast beruflich schon einiges geschafft aber weißt nicht, wie dein Weg aussehen soll?

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