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Vergangene Woche fand der erste No Border Summit in Wien statt. Dieser stellte sich der Vienna Migration Conference entgegen, die bereits zum zehnten Mal vom „International Centre for Migration Policy Development“ (ICMPD) ausgerichtet wurde. Das ICMPD ist ein Wiener Think-Tank mit Vorsitz von ÖVP-Politiker Michael Spindelegger, der europäische Grenzpolitik maßgeblich mitbestimmt.
Auf einer Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Abolish ICMPD: Resisting EU Border Externalisation“ berichteten Journalist*innen und Aktivist*innen von den Verflechtungen der europäischen Grenzregimes und ihrem Kampf dagegen. Einen Schwerpunkt dabei bildete das Verhältnis von Aktivismus in EU-Mitgliedsstaaten und in jenen Ländern, die vom Grenzregime der Europäischen Union betroffen sind. Die ganze Podiumsdiskussion könnt ihr in dieser mosaik-Podcast-Folge nachhören, lediglich der Frage- und Antwort-Teil bleibt für die Privatsphäre der Anwesenden vertraulich.
Ein grundlegende Analyse zum ICMPD und ein Interview mit Nidžara Ahmetašević, die auch gleich auf dem Podium zu hören ist, findet ihr ebenfalls bereits auf mosaik.
Foto: Gred Bulla
Der Beitrag Podiumsdiskussion: Resisting EU Border Externalisation erschien zuerst auf mosaik.
Ein Mitschnitt der Jour Fixe-Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ vom 10. September 2025.
Neoliberale Konzepte und Strategien sind keineswegs verschwunden. Zugleich ist aber nicht zu übersehen, dass in der „neuen globalen Geoökonomie“ staatsinterventionistische Überlegungen und Praktiken an Bedeutung gewinnen. Dies gilt auch für die Europäische Union. Sie lenkt ihre Aktivitäten verstärkt darauf, wichtige transnationale Wertschöpfungsketten zu kontrollieren. Vor allem industrie- und infrastrukturpolitische Initiativen verweisen auf einen neuen – krisengetriebenen – Staatsinterventionismus. Dessen spezifischer Charakter bleibt europapolitisch umkämpft.
Zu diesem Thema hört ihr in der heutigen Folge des mosaik-Podcast einen Beitrag von Hans-Jürgen Bieling, der im Rahmen der Jour Fixe-Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ seinen Artikel „Die EU in der globalen Geoökonomie. Zum Charakter des neuen europäischen Staatsinterventionismus“ vorstellt. Hans-Jürgen Bieling ist Professor für Politik und Wirtschaft an der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkt liegen im Bereich der Internationalen Politischen Ökonomie und Europäischen Integration und umfassen gesellschafts-, staats- und politiktheoretische Fragestellungen.
Titelbild: privat
Der Beitrag Die EU in der globalen Geoökonomie erschien zuerst auf mosaik.
Ein Mitschnitt der digitalen Jour fixe-Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 11. Dezember 2024. Seit rund vier…
Den ganzen Beitrag lesen: Grenzen und Bewegungsfreiheit
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