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Maritime Security in European Countries: Enduring or Preventing? From the Law of the Sea to High-Security Maritime Zones (HSMZ)
Vice Admiral Christian Girard discusses here current maritime security in Europe and analyzes the threats posed by hybrid warfare, particularly those related to the Russian ghost fleet and attacks on subsea infrastructure such as cables and pipelines. To actively address these dangers, theEuropean Union, in collaboration with NATO, is focusing on enhanced surveillance, the legal instruments of the law of the sea, and coordinated defense operations. To be truly effective, he proposes a more ambitious strategic measure: the establishment of high-maritime-security zones to better protect critical supply routes and access to ports. Europe’s sovereignty and the security of its supplies are at stake.
Die maritime Sicherheit der europäischen Staaten: erdulden oder vorbeugen? Vom Seerecht zu Zonen hoher maritimer Sicherheit
Zusammenhang mit der russischen Geisterflotte und Angriffen auf Unterwasserinfrastrukturen wie Kabel und Pipelines. Um diesen Gefahren aktiv zu begegnen, setzt die Europäische Union in Zusammenarbeit mit der NATO auf eine verstärkte Überwachung, auf die rechtlichen Instrumente des Seerechts und auf koordinierte Verteidigungsoperationen. Um wirklich wirksam zu sein, schlägt er eine ehrgeizigere strategische Maßnahme vor: die Einrichtung von Zonen mit hoher maritimer Sicherheit, um kritische Versorgungswege und Hafenzugänge besser zu schützen. Es geht um die Souveränität Europas und die Sicherung seiner Versorgung.
Dans sa dernière analyse sur European-Security, l'amiral Christian Girard (2s) traite de la sécurité maritime actuelle en Europe et détaille les menaces liées à la guerre hybride, notamment celles liées à la flotte fantôme russe et aux attaques contre les infrastructures sous-marines telles que les câbles et les pipelines. Afin de faire face activement à ces dangers, l’Union européenne, en collaboration avec l’OTAN, mise sur un renforcement de la surveillance, sur les instruments juridiques du droit de la mer et sur des opérations de défense coordonnées. Une mesure stratégique plus ambitieuse est proposée par l'amiral : la mise en place de zones de haute sécurité maritime afin de mieux protéger les voies d'approvisionnement critiques et les accès aux ports. Un véritable challenge pour l'Europe si elle veut affirmer et défendre sa souveraineté.
Das Frachtschiff als Waffe
Jérôme Denariez untersucht, wie „die Handelsmarine für militärische Zwecke zweckentfremdet wird“, wodurch einfache Frachter und Tanker zu „Trägern hybrider Operationen und nachrichtendienstlicher Aktivitäten“ werden. Er beleuchtet konkrete Fälle, wie beispielsweise die Ermittlungen der deutschen Polizei gegen den Frachter „Scanlark“, der im Verdacht steht, als Startplattform für eine Drohne gedient zu haben. Er zeigt zudem auf, wie die Großmächte, insbesondere „China, Russland und der Iran“, zivile Flotten in ihre Einflussstrategien oder Konfliktvorbereitungen einbinden. Angesichts dieser „taktischen Umkehrbarkeit“, bei der ein ziviles Schiff zwischen kommerziellen und militärischen Einsätzen wechseln kann, „haben das internationale Seerecht und die Verteidigungsinstitutionen Schwierigkeiten, sich an die Geschwindigkeit dieser Veränderungen anzupassen“. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Seemacht nicht mehr allein an traditionellen Kampfschiffen gemessen wird, sondern an der Fähigkeit eines Staates, seine maritime logistische Tiefe schnell zu mobilisieren.
The Cargo Ship as a Weapon
Jérôme Denariez explores how “the merchant marine is diverted for military purposes,” transforming ordinary cargo ships and oil tankers into “vectors for hybrid operations and intelligence.” He highlights specific cases, such as the German police investigation into the cargo ship “Scanlark,” which is suspected of having served as a launch platform for a drone. He also demonstrates how major powers, notably “China, Russia, and Iran,” are integrating civilian fleets into their strategies for influence or their preparations for conflict. Faced with this “tactical reversibility,” in which a civilian vessel can alternate between commercial and military missions, “international maritime law and defense institutions are struggling to adapt” to the pace of these changes. In short, naval power is no longer measured solely by traditional combat vessels, but by a state’s ability to rapidly mobilize its maritime logistical depth.
Le cargo comme arme
Jérôme denariez explore la manière dont "la marine marchande est détournée à des fins militaires", transformant de simples cargos et pétroliers en "vecteurs d'opérations hybrides et de renseignement". Il met en lumière des affaires concrètes, telles que l'enquête menée par la police allemande sur le cargo "Scanlark", soupçonné d'avoir servi de base de lancement à un drone. Il démontre également comment les grandes puissances, notamment "la Chine, la Russie et l'Iran", intègrent des flottes civiles dans leurs stratégies d'influence ou leurs préparatifs de conflit. Face à cette "réversibilité tactique", où un navire civil peut alterner entre missions commerciales et militaires, "le droit international de la mer et les institutions de défense peinent à s'adapter" à la vitesse de ces mutations. En somme, la puissance navale ne se mesure plus uniquement aux bâtiments de combat traditionnels, mais à la capacité d'un État à mobiliser rapidement sa profondeur logistique maritime.
Jérôme Denariez analyse une compétition britannique permettant à des entreprises technologiques d'entraîner des modèles d'intelligence artificielle sur la plateforme ukrainienne "Avengers Labs", qui rassemble des millions de données de combat réelles. Bien que les firmes conservent leurs logiciels originaux, le règlement stipule que "l'Ukraine reste propriétaire des poids issus de cet apprentissage", marquant un tournant juridique. Cette disposition illustre une "stratégie de souveraineté inédite", où Kiev ne monnaye plus seulement des équipements, mais le capital immatériel généré par son expérience militaire en temps réel. Face à cette évolution, Jérôme souligne que "la puissance militaire moderne" exigera des nations européennes qu'elles définissent clairement à qui appartiennent les connaissances acquises par les machines sur le champ de bataille.
Der von Donald Trump initiierte umstrittene Tauschhandel, der darin besteht, die Sanktionen gegen russischen Diesel vorübergehend aufzuheben und gleichzeitig starken politischen und militärischen Druck auf die Ukraine auszuüben, empört die meisten Länder der freien Welt.
Diese einseitige Entscheidung, die ohne Rücksprache mit Kiew getroffen wurde, zielt offiziell darauf ab, die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten im Vorfeld der Zwischenwahlen zu senken. Im Gegenzug soll Washington den Informationsaustausch eingestellt und den Zugang zu den Starlink-Terminals gesperrt haben, um die Ukrainer dazu zu zwingen, ihre Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Dieser Pakt löst eine Welle der Empörung unter amerikanischen Gesetzgebern und europäischen Verbündeten aus, die darin einen schwerwiegenden geopolitischen Verrat sehen, der indirekt Moskaus Kriegsanstrengungen finanziert. Gleichzeitig werfen Ermittlungen Fragen zu potenziellen finanziellen Interessenkonflikten auf, bei denen es um Transaktionen mit ausländischen Vermögenswerten des Ölriesen Lukoil und um massive Gewinne aus Kryptowährungen geht.
Nach dem Diesel der Informationskrieg
Russischer Diesel ist wieder erlaubt, Kiew wurde nicht konsultiert, und der amerikanische Verbraucher gewinnt fast nichts: Das ist erwiesen. Der Rest, die Drohung bei den Geheimdienstinformationen, die Drosselung von Starlink, die Geschäfte rund um Lukoil, gehört noch zum Verdacht. Er ist legitim; er ist nicht bewiesen.
Die kommenden Tage werden zeigen, was folgt. Am 18. Oktober wird das Weiße Haus sagen, ob es das Graham-Gesetz anwendet oder davon absieht.[01] Am 29. läuft die Verlängerung der Beschränkungen für die Lukoil-Vermögen aus.[13] Zwischen diesen Terminen bleibt die von Eric Ciaramella aufgeworfene Frage offen: Eine Energie-Waffenruhe ergibt nur Sinn, wenn Kiew im Gegenzug russische Militärziele bedrohen kann, was Washington bislang nicht erlaubt hat.[47] Am 3. November werden die amerikanischen Wähler sagen, was sie von diesem Tauschhandel halten.
Eine Front bleibt, die dieser Text nur gestreift hat: die Information. London hat ein National Centre for Information Defence angekündigt,[40] und Ed Miliband warnte in Warschau vor russischen hybriden Angriffen auf dem gesamten Kontinent.[39] Kiew seinerseits reklamiert seine Angriffe auf die Rechenzentren von Yandex für sich, obwohl die befragten Fachleute derzeit keinen nachgewiesenen Rückgang der russischen Einflussoperationen sehen.[43][44] Was wissen wir über russische Einmischung, was lässt sich beweisen, und was hat die Ukraine Europa in diesem Krieg zu bieten? Unserem nächsten Beitrag widmen wir uns diesem Thema.
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