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Eva Reisinger - Wie wird Literatur zur Form des Widerstandes?
Eva Reisinger ist Journalistin und Autorin. Feminismus, Gewalt an Frauen und Fragen der Geschlechtergerechtigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit.
Doch warum hat sie begonnen, Romane zu schreiben?
„Wir alle, die im Feminismus kämpfen, kennen dieses Gefühl: Irgendwie rennen wir seit Jahren gegen eine Wand. Und da habe ich mir gedacht, es muss doch noch einen anderen Weg geben, dieses Thema zu verhandeln – sodass die Leute zumindest anfangen, darüber nachzudenken. Ich glaube, wir sind von diesen Zahlen [Femiziden] schon so abgebrüht und abgehärtet, dass wir sie gar nicht mehr richtig realisieren, wenn wir sie hören. […] Das war für mich die Geburtsstunde des Romans. Ich wollte etwas schreiben, das zum Nachdenken anregt. Dass wir dieses System als etwas erkennen, das wir verändern können. Und Literatur ist einer der schönsten Wege, Dinge auszuprobieren.“
Wir sprechen mit Eva über ihren Roman „Männer töten“ sowie über „Das Pen!smuseum“, das sie gemeinsam mit Mareike Fallwickl im Leykam Verlag veröffentlicht hat, über ihr Aufwachsen am Land, die politischen Diskussionen mit Jugendfreunden – und darüber, wie sie genau das zum Journalismus geführt hat.
Warum es bisher noch nicht ganz aufgegangen ist, dass Eva eigentlich „Männerliteratur“ macht und wie so eine Welt ohne Patriachat eigentlich aussehen könnte.
Viel Freude bei diesem Podcast. Uns war es auf jeden Fall ein Volksfest Eva als Gästin zu haben.
By Christian Bazant-Hegemark und Katharina C. HerzogEva Reisinger - Wie wird Literatur zur Form des Widerstandes?
Eva Reisinger ist Journalistin und Autorin. Feminismus, Gewalt an Frauen und Fragen der Geschlechtergerechtigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit.
Doch warum hat sie begonnen, Romane zu schreiben?
„Wir alle, die im Feminismus kämpfen, kennen dieses Gefühl: Irgendwie rennen wir seit Jahren gegen eine Wand. Und da habe ich mir gedacht, es muss doch noch einen anderen Weg geben, dieses Thema zu verhandeln – sodass die Leute zumindest anfangen, darüber nachzudenken. Ich glaube, wir sind von diesen Zahlen [Femiziden] schon so abgebrüht und abgehärtet, dass wir sie gar nicht mehr richtig realisieren, wenn wir sie hören. […] Das war für mich die Geburtsstunde des Romans. Ich wollte etwas schreiben, das zum Nachdenken anregt. Dass wir dieses System als etwas erkennen, das wir verändern können. Und Literatur ist einer der schönsten Wege, Dinge auszuprobieren.“
Wir sprechen mit Eva über ihren Roman „Männer töten“ sowie über „Das Pen!smuseum“, das sie gemeinsam mit Mareike Fallwickl im Leykam Verlag veröffentlicht hat, über ihr Aufwachsen am Land, die politischen Diskussionen mit Jugendfreunden – und darüber, wie sie genau das zum Journalismus geführt hat.
Warum es bisher noch nicht ganz aufgegangen ist, dass Eva eigentlich „Männerliteratur“ macht und wie so eine Welt ohne Patriachat eigentlich aussehen könnte.
Viel Freude bei diesem Podcast. Uns war es auf jeden Fall ein Volksfest Eva als Gästin zu haben.

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