Andreas Reichstädter ist ehemaliger Arzt, Lichtenergetiker und Autor — und jemand, der lange zwischen zwei Welten unterwegs war. Die Schulmedizin gab ihm das Wissen um den Körper; seine eigene Wahrnehmung führte ihn jedoch schon früh zu Fragen, für die er dort keine Antworten fand.
Als Kind hatte Andreas Angst vor der Dunkelheit. Er erzählt von Schatten, die er wahrnahm, von Nächten, in denen er kaum schlafen konnte, und von einer Sensibilität, die lange keinen Platz hatte. Erst viele Jahre später lernte er, diese Erfahrungen nicht mehr nur als Bedrohung zu sehen, sondern als Teil seines Weges.
Der Wendepunkt kam während seiner Zeit als Arzt: Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds ließ ihn nach zusätzlichen Wegen suchen. Nicht, um die Schulmedizin abzulehnen, sondern um sie aus seiner Sicht um eine weitere Perspektive zu ergänzen. Der Übergang dauerte Jahre — und verlangte ihm ab, sich von alten Erwartungen, Ängsten und einem klar definierten Berufsbild zu lösen.
In dieser Folge sprechen Eva und Andreas über Lichtenergetik, den freien Willen, die Grenzen des Helfens und die Frage, warum Heilung für ihn mehr bedeutet als Symptomfreiheit. Sie sprechen über die Reaktionen von Freunden und Familie, über die Arbeit am eigenen Ego, über Verlust und den Tod seiner Mutter — und über den inneren Frieden, den Andreas heute inmitten von Zweifel, Angst und Veränderung findet.
Außerdem erzählt Andreas, warum sein Buch „Lebe, was du wirklich bist“ heißt, was es für ihn bedeutet, keine Identität mit einem „Ich bin“ zu verwechseln, wie er mit Atemarbeit und Schutzritualen umgeht und weshalb er in der Auseinandersetzung mit Vorleben und Ahnen eine Form von Selbstverantwortung sieht.
Die Kapitel
0:00 Intro – Der Arzt, der sich für einen neuen Weg entschied
0:49 Willkommen: Andreas Reichstätter im Studio
1:00 Was ist Lichtenergetik?
2:45 Zwischen Schulmedizin und Spiritualität
5:54 Der Wunsch zu helfen – und der Weg ins Medizinstudium
7:20 Kindheit: Angst, Schatten und feinstoffliche Wahrnehmung
10:10 Was Andreas heute wahrnimmt
13:50 Eine Zeit des Wandels – und die Sensibilität der Kinder
18:21 „Ich bin Lichtenergetiker“ – der Übergang in drei Etappen
20:40 Medizinisches Wissen und energetische Arbeit verbinden
24:50 Wenn Menschen glauben, Andreas sei ihre letzte Hoffnung
27:47 Liebe-Licht, kaltes Licht und die Bedeutung klarer Bitten
33:00 Schutz, Dualität und Spiritualität statt Religion
36:20 Wie Freunde und Familie auf seinen Wandel reagierten
40:48 Partnerschaft, Familie und der Wunsch nach Kindern
42:49 Fehler auf dem Weg: Grenzen, Helfenwollen und Ego
49:06 Zweifel, Vertrauen und der innere Frieden
53:20 Heilung und freier Wille – was, wenn jemand nicht weiter will?
56:53 Der Tod: Wie der Verlust seiner Mutter Andreas’ Sicht veränderte
59:09 „Lebe, was du wirklich bist“ – die Geschichte hinter dem Buchtitel
62:44 Wer bin ich ohne Rollen? Das bewusste „Ich bin“
65:42 Bei sich bleiben – in der Natur, im Alltag und an der Billa-Kassa
67:56 Die wichtigste Botschaft: Annahme statt Opferrolle
70:12 Eine prägende Heilerfahrung im Waldviertel
73:25 Was Andreas’ Weg ihn gekostet hat
77:22 Was ihn an der Arbeit mit Klientinnen und Klienten wirklich berührt
80:09 Selbstverantwortung: Die Frage, die kaum jemand stellt
82:33 Menschenmengen, feine Wahrnehmung und energetische Grenzen
85:34 Lichtatmung: Angst loslassen, Zuversicht einladen
87:40 Vorleben: Die Erfahrung, durch die Andreas seinen Weg fand
93:21 Ahnenlinien, Generationenthemen und Heilung
100:17 Seelenverwandtschaft und familiäre Verbindungen
102:51 Was Andreas seinem jüngeren Ich sagen würde
104:03 Evas Fazit und das Buch „Lebe, was du wirklich bist“
Gast: Dr. Andreas Reichstätter, ehemaliger Arzt, Lichtenergetiker und Autor von „Lebe, was
du wirklich bist“ (Novum Verlag)
Format: Eva schreibt mit