Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Evolutionäre Qualität - Markus Harrer


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Die Evolution der Software Entwicklung

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„Man muss auch zugeben, ab und zu braucht man auch ein bisschen Zurückhaltung." - Markus Harrer

Die evolutionäre Qualität bezieht sich auf die Anpassung von Softwarequalitäten durch verschiedene Evolutionsphasen: Entstehung, Einzelanfertigung, Produkt und Gebrauchsgut. In jeder Phase sind bestimmte Qualitäten wichtig, um die Software weiterzuentwickeln und auf Marktbedürfnisse zu reagieren. So steht in der Entstehungsphase die funktionale Eignung im Vordergrund, während in der Produktphase Sicherheit und Wartbarkeit wichtiger werden. Die evolutionäre Qualität hilft Entwicklern zu verstehen, welche Qualitätsaspekte in welcher Phase priorisiert werden sollten, um den Erfolg des Softwareprodukts zu gewährleisten.

Markus Harrer arbeitet seit mehreren Jahren in der Softwareentwicklung und ist vor allem in konservativen Branchen tätig. Als Senior Consultant hilft er, Software nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll zu entwickeln und zu verbessern. Er ist aktiver Mitgestalter in Communities zu den Themen Software Analytics, Softwarearchitektur, Softwaresanierung und Wardley Maps. Zudem ist er akkreditierter Trainer für den iSAQB Foundation Level und dem Advanced-Level-Modul IMPROVE.

Highlights:

  • Softwarequalitätsziele sind nicht statisch: Welche ISO-25000-Qualitätsmerkmale relevant sind, hängt davon ab, in welcher Evolutionsphase sich ein Softwaresystem gerade befindet.
  • In der frühen Experimentierphase sind funktionale Eignung und Zuverlässigkeit entscheidend, weil ein System beweisen muss, dass es funktioniert, bevor Investoren oder erste Kunden einsteigen.
  • Wartbarkeit wird erst dann kritisch, wenn schnelles Wachstum das Onboarding neuer Entwicklerinnen und Entwickler erfordert und Feature-Requests in akzeptabler Zeit geliefert werden müssen.
  • Geschäftsführer, Nutzende und Entwickler priorisieren Softwarequalitäten systematisch unterschiedlich: Benutzbarkeit steht bei Nutzenden ganz oben, Wartbarkeit bei Entwicklern ganz oben und bei Nutzenden ganz unten.
  • Wer intern für technische Qualitätsthemen wie Wartbarkeit wirbt, braucht andere Argumente als für nutzerseitige Qualitäten: Metriken zu Entwicklungsgeschwindigkeit oder konkrete Onboarding-Kosten überzeugen dort, wo abstrakte Qualitätsbegriffe scheitern.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung