1982 ist Ray Dalio überzeugt: Der Weltwirtschaft steht eine globale Depression bevor. Er äußert sich öffentlich dazu und setzt an der Börse auf dieses Szenario. Er liegt vollständig falsch, verliert das Geld seiner Kunden, muss sein Team entlassen und sich 4.000 Dollar von seinem Vater leihen, um die Miete zu zahlen. Aus dieser Pleite wird, nach eigener Aussage, die wichtigste Erfahrung seines Lebens und der Ausgangspunkt für das, was er selbst den Heiligen Gral des Investierens nennt: eine Strategie, die auf vier ökonomischen Szenarien beruht und sowohl den Crash von 1987 als auch die Finanzkrise 2008 überstand.
Zum Auftakt unserer neuen Rubrik „Feldnotizen. Von Profis lernen“ sprechen wir darüber, wie aus einem gefeuerten Wall-Street-Trader der Gründer eines der größten Hedgefonds (Bridgewatwe) der Welt wurde und warum sein Allwetter-Ansatz gerade jetzt wieder zur Debatte steht, weil Aktien und Anleihen sich nicht mehr an die alten Regeln halten.
Wer tiefer einsteigen will: Dalio hat auf seinem YouTube-Kanal zahlreiche Videos veröffentlicht, in denen er seine Denkweise selbst erklärt. Das ist auch für Finanzeinsteiger gut nachvollziehbar. Den Channel findet ihr hier: (https://youtube.com/@principlesbyraydalio?si=D-h7gStNhD8BlWst))
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Die in diesem Podcast zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Sie dienen ausschließlich zu Informationszwecken und zur Unterhaltung.
Eine Anlage ist mit Risiken verbunden, darunter fällt das Risiko des Kapitalverlustes._