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ETF kennt fast jeder. Aber was sind eigentlich ETNs, ETCs und Krypto-ETPs? Birte und Martin nehmen die Kürzel auseinander, die so ähnlich klingen und doch ganz anders funktionieren. Ein ETN ist im Grunde ein Schuldschein: Du leihst einer Bank Geld, und die zahlt entsprechend eines Index zurück. Was passiert, wenn die Bank pleitegeht, und wofür sich ETNs trotzdem eignen können?
ETCs sind die Rohstoff-Spezialisten. Sie bilden Gold, Öl oder Weizen ab, ohne dass du ein Fass im Keller brauchst. Was unterscheidet physische, synthetische, gehebelte und Short-Varianten, und was sind Rollkosten? Und warum gibt es in der EU keine Krypto-ETFs, sondern nur Krypto-ETPs? Was sie praktisch macht, wo die Risiken liegen und für wen sich welches Produkt eignet.
Habt ihr Fragen, Themenwünsche oder einfach nur Feedback? Schreibt uns eine E-Mail an [email protected]
Disclaimer:
_Die in diesem Podcast zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Sie dienen ausschließlich zu Informationszwecken und zur Unterhaltung.
Eine Anlage ist mit Risiken verbunden, darunter fällt das Risiko des Kapitalverlustes_
Wasser, Robotik, Sicherheit: Themenfonds versprechen, an den großen Veränderungen unserer Zeit mitzuverdienen. Allerdings: Neben durchdachten Strategien landen auch Eintagsfliegen auf dem Markt, vom Cannabis- bis zum Fußball-WM-Fonds. Doch wie entsteht eigentlich ein Themenfonds? Und woran erkennt man, ob hinter einem Thema wirklich ein langfristiger Trend steckt oder nur ein kurzer Hype? Darüber sprechen Birte und Martin mit Walter Liebe, Deutschlandchef des Schweizer Fondsanbieters Pictet, der sich auf Themenfonds spezialisiert hat. Es geht um den Unterschied zwischen Megatrend und investierbarem Thema, um zwei Jahre Recherche bis zum Start eines Fonds und um die Frage, warum nach jeder Euphoriewelle Themenfonds wieder verschwinden.
Außerdem: worauf Anleger bei Volumen, Historie und Überschneidungen im Depot achten sollten, und warum ein Themenfonds eine Beimischung ist, aber nie der Kern eines Portfolios.
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Wer eine Hochzeit plant, kennt das Problem: Erst sollen nur die besten Freunde kommen, dann fällt einem noch die Cousine der Tante ein, und am Ende stehen 250 Namen auf der Liste.
Vor genau dieser Frage stehen auch Faktor-ETFs: Wen lässt man ins Portfolio, und wen lieber nicht? Statt wie ein klassischer Welt-Index alle 1.600 Aktien einzuladen, wählen Smart-Beta-Strategien gezielt aus, nach Qualität, Dividende, geringer Schwankung oder Momentum, und konzentrieren sich auf etwa 100 bis 150 Titel. Aber nach welchen Regeln wird da eigentlich gefeiert, und ab wann wird die Party so exklusiv, dass man den großen Markttrend verpasst? Gemeinsam mit ETF-Experte Falk Siedelmann von First Trust Global Portfolios sortieren Birte und Martin, wer auf die Portfolio-Party gehört, und wer draußen bleibt.
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Wer einen ETF auf den MSCI World hält, denkt, er sei breit gestreut. Tatsächlich stecken darin rund 70 Prozent US-Aktien, angetrieben von einer Handvoll KI-Werten. Ist das schon eine Blase wie um die Jahrtausendwende, oder steckt echte Substanz dahinter? Und was bedeutet diese Konzentration konkret fürs eigene Portfolio? Muss man das Risiko aktiv steuern lassen, oder reicht der Blick auf Small und Mid Caps, um die nächsten Gewinner frühzeitig zu erwischen? Birte hat Stefan Kuhn (Fidelity International) in Frankfurt getroffen und ihm diese Fragen gestellt. Gemeinsam mit Martin geht sie im Studio seine Antworten durch.
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Was sollte ein Börsen-Neuling unbedingt wissen? Unsere Kollegin Sarah-Christin wollte es von den Profis hören und hat auf den Hamburger Investorentagen fünf Fondsmanagern und Vermögensverwaltern diese Frage gestellt: Michael Kollenda, René Kerkhoff, Julian Kauffeldt, Olaf Hein und Klaus Walczak.
Herausgekommen sind fünf ehrliche Antworten über Geduld statt Hype, über aktive Fonds versus ETFs und über die drei Kennzahlen, auf die es bei Einzelaktien wirklich ankommt. „Man darf sich nie verlieben in einzelne Aktien“, war einer der Hinweise und bei diesem Stichwort hat Sarah-Christin dann auch gleich noch nach den persönlichen Lieblingsaktien gefragt.
Die von Birte in der Show angesprochene Fonds-Suche findet ihr hier: https://www.dasinvestment.com/fonds/explorer/
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1929: Benjamin Graham verliert beim Börsencrash und desen Folgen rund siebzig Prozent seines Kapitals und das seiner Klienten. Er schneidet schlechter ab als der Gesamtmarkt. Doch aus diesem Absturz entstehen Prinzipien, die bis heute zum Handwerkszeug jedes ernsthaften Investors gehören.
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Christin Jahns, ETF-Expertin bei DAS INVESTMENT, erklärt, warum ein Fondsvolumen unter 100 Millionen Euro riskant sein kann und was ESG- oder SRI-Kürzel im Fondsnamen wirklich bedeuten. Mit Birte und Martin geht sie die letzten fünf der zehn Auswahlkriterien für den passenden Welt-ETF durch. Neben Kosten, Nachbildung, Volumen und Nachhaltigkeit geht es auch um die Sparplan-Verfügbarkeit, dazu Christins persönlichen Rat, wie viel Recherche vor dem ersten Investment wirklich nötig ist.
Den von Christin in der Sendung erwähnten Report zum Abstimmungsverhalten großer Fondsanbieter rund um das Thema Nachhaltigkeit findet ihr hier: https://shareaction.org/reports/point-of-no-returns-2025
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Ein MSCI World deckt 23 Industrieländer ab, aber keine Schwellenländer wie China oder Indien, und kommt inzwischen auf rund 70 Prozent USA-Anteil. Wer das anders gewichten will, hat mehrere Stellschrauben: mehr oder weniger Schwellenländer zumischen, einen Ex-USA-ETF ergänzen, den Indexanbieter wechseln.
Mit Redakteurin Christin Jahns, ETF-Expertin bei DAS INVESTMENT, gehen Birte und Martin die ersten fünf von zehn Auswahlkriterien für den passenden Welt-ETF durch. Neben den Regionen geht es um Anbieter, Ertragsverwendung und Währung.
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1982 ist Ray Dalio überzeugt: Der Weltwirtschaft steht eine globale Depression bevor. Er äußert sich öffentlich dazu und setzt an der Börse auf dieses Szenario. Er liegt vollständig falsch, verliert das Geld seiner Kunden, muss sein Team entlassen und sich 4.000 Dollar von seinem Vater leihen, um die Miete zu zahlen. Aus dieser Pleite wird, nach eigener Aussage, die wichtigste Erfahrung seines Lebens und der Ausgangspunkt für das, was er selbst den Heiligen Gral des Investierens nennt: eine Strategie, die auf vier ökonomischen Szenarien beruht und sowohl den Crash von 1987 als auch die Finanzkrise 2008 überstand.
Zum Auftakt unserer neuen Rubrik „Feldnotizen. Von Profis lernen“ sprechen wir darüber, wie aus einem gefeuerten Wall-Street-Trader der Gründer eines der größten Hedgefonds (Bridgewatwe) der Welt wurde und warum sein Allwetter-Ansatz gerade jetzt wieder zur Debatte steht, weil Aktien und Anleihen sich nicht mehr an die alten Regeln halten.
Wer tiefer einsteigen will: Dalio hat auf seinem YouTube-Kanal zahlreiche Videos veröffentlicht, in denen er seine Denkweise selbst erklärt. Das ist auch für Finanzeinsteiger gut nachvollziehbar. Den Channel findet ihr hier: (https://youtube.com/@principlesbyraydalio?si=D-h7gStNhD8BlWst))
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Welcher ETF passt zu welcher Lebensphase? Birte und Martin klären den Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds, wann sich welche Variante wirklich lohnt. Und wie der Zinseszinseffekt dabei mitspielt. Außerdem räumen sie mit einem hartnäckigen Irrtum auf: Ob ihr einen ETF in Euro oder US-Dollar kauft, hat mit dem tatsächlichen Währungsrisiko nichts zu tun.
Am Beispiel des MSCI World erklärt Birte, warum das so ist. Und zum Schluss geht's unter die Haube: physisch oder synthetische Replikation? Wie bildet ein ETF einen Index wirklich nach, was haben Swaps damit zu tun und welches Risiko bleibt?
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