gefühlt gedacht

Expertentum: Etikettenschwindel oder Qualitätsmerkmal?


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Muss ich ein Experte werden, um erfolgreich zu sein?

Muss ich ein Experte werden, um erfolgreich zu sein?

Wer darf sich Expertin nennen - und was macht Expertentum eigentlich aus?

Johanna hat mit dem Thema ein Thema. Es folgt, ist ein ehrliches Auseinandersetzen mit einem Begriff, der auf den ersten Blick selbstverständlich wirkt und sich beim näheren Hinschauen als erstaunlich vielschichtig herausstellt.
Braucht es Erfahrung? Wissen? Alter? Spezialisierung?
Und was passiert, wenn der eigene Anspruch an Expertentum so hoch ist, dass man ihn nie erreichen kann oder gar nicht mehr erreichen will?
Julia und Johanna prüfen kritisch den werbesprachlich häufig verwendeten Begriff “Expertin” und sprechen dabei über Stereotype, Biases, eigene Glaubenssätze und Selbstansprüche.

In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

  • Was Expertentum für sie bedeutet und warum der Begriff je nach Kontext völlig anders bewertet wird
  • Welche unbewussten Biases bei dem Wort Expert*in entstehen – Alter, Geschlecht, Fachbereich
  • Warum der eigene Anspruch an Expertentum manchmal der größte Verhinderer ist
  • Der Fassadenmaler als roter Faden und was er über Kompetenz und Expertise verrät
  • Tausendsassa vs. Spezialisierung – was Menschen von außen brauchen, um dein Angebot einschätzen zu können
  • 💬 Key Takeaway der Folge: Kompetenz und Expertentum sind nicht dasselbe. Und wer den eigenen Anspruch an Expertentum nie erfüllen kann, darf sich fragen: Will ich das überhaupt oder bin ich einfach lieber Tausendsassa?

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    gefühlt gedachtBy Julia Rath & Johanna Alisa Jung