Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Exploratives Ensemble Testing - Tobias Geyer


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Gemeinsam testen als Team - So funktioniert exploratives Ensemble Testing

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"Und das hilft auch wirklich dabei, eben dieses Feedback früher zu kriegen." - Tobias Geyer

In dieser Episode spreche ich mit Tobias Geyer über exploratives Ensemble Testing. Er nutzt die Methode seit zwei Jahren und zeigt, warum sie wirkt. Wir besprechen wie die Rollen Driver und Navigator funktionieren, das rotieren der Rollen und die kompakten 90-Minuten-Sessions. Das Ergebnis: früheres Feedback, viele Usability-Funde und vor allem Lernen im Team. Entwickler entdecken den Blick über den Happy Path hinaus. Streit? Kaum, weil wir Notizen sammeln und die Bewertung später machen. Wichtig sind klare Charters, gute Moderation und diszipliniertes Mitschreiben.

Tobias Geyer wollte nie bewusst ein Tester werden, aber nach mehr als 20 Jahren Erfahrung in diesem Beruf ist er froh einer geworden zu sein.

Seine Erfahrung reicht von Wasserfallprozessen in großen Unternehmen bis zu kleinen agilen Teams. Dabei hat er stets die Qualität des Gesamtprodukts im Blick und kümmert sich um alle Themen die dazu beitragen, egal ob es darum geht CI Systeme zu verbessern, Testfälle zu erstellen oder Testmethoden einzuführen. Seine Begeisterung für das Lernen und den Wissensaustausch brachte ihn dazu die "Software Testing User Group Hamburg" mitzugründen. Er liebt es auf Konferenzen zu sprechen und sich mit Menschen aus der Community zu vernetzen.

Highlights:

  • Ensemble Testing funktioniert nur, wenn alle Beteiligten ihre Rollen konsequent einhalten: Der Driver trifft keine Entscheidungen, der Navigator fasst den Computer nicht an, und der Timer erzwingt die Rotation alle 8 bis 10 Minuten.
  • Spätes Stakeholder-Feedback kurz vor dem Release-Termin war der konkrete Auslöser für die Einführung von explorativem Ensemble Testing, nicht ein methodischer Idealismus.
  • Das erklärte Ziel einer Session ist nicht, Fehler zu finden, sondern anhand einer Charter etwas über das System zu lernen; Fehler entstehen dabei als Nebenprodukt, nicht als Maßstab.
  • Notizen aus der Session werden bewusst wertfrei gehalten und erst ein bis zwei Tage später mit Produkt- und Projektmanagement ausgewertet, um die Diskussion "Bug oder kein Bug" aus dem Testfluss herauszuhalten.
  • Entwicklerinnen und Entwickler bauen durch wiederholte Sessions implizit Testwissen auf, erkennbar daran, dass sie Edge Cases vorhersagen, die sie selbst bereits ausprobiert haben.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung