Andreas Reckwitz über Einzigartigkeit in der Internetgesellschaft
Wie kann dein Selfie noch origineller sein? Der Versuch, immer und überall authentisch und unverwechselbar zu sein, ist keine Modeerscheinung. Das meint zumindest der Soziologe Andreas Reckwitz. Mit HIIG-Forscher Thomas Christian Bächle diskutiert er, wie neben der Standardisierung der modernen Gesellschaft die Einzigartigkeit von Subjekten und Kollektiven im gegenwärtigen Fokus steht.
Über die Theorie der Singularität – die behauptet, dass das Einzigartige in der spätmodernen Gesellschaft dominiert – wurde bereits viel diskutiert. Ob diese Beobachtung nur für die heutige Zeit gilt, welche Rezeption Reckwitz' Werk hervorrief und vor allem, was die Theorie über unsere digitalen Profile aussagt, hat Thomas Christian Bächle aus dem Soziologen gekitzelt. Viel Spaß bei dieser deutschsprachigen Bonus-Folge! Hinterlasst bitte eine Bewertung auf iTunes!
Michel Foucaults Sexualität https://www.suhrkamp.de/buecher/sexualitaet_und_wahrheit-michel_foucault_28316.htmlAndreas Reckwitz' hybrides Subjekt: https://www.velbrueck.de/Programm/Theorie-der-Gesellschaft/Das-hybride-Subjekt.htmlUlrich Beck: https://www.suhrkamp.de/buecher/risikogesellschaft-ulrich_beck_11365.htmlThomas Bächle: Mythos Algorithmus https://www.springer.com/de/book/9783658076269dividuell (Gilles Deleuze): https://www.suhrkamp.de/buecher/unterhandlungen-gilles_deleuze_11778.htmlGeorg Simmels Kreuzung sozialer Kreise: http://socio.ch/sim/differenzierung/dif_5.htmImagined communities (Benedict Anderson): https://www.versobooks.com/books/2259-imagined-communitiesThomas Mann Haus: https://www.vatmh.org/de/home-de.html