Unternehmensnachfolge und Nachhaltigkeit
In Deutschland gibt es etwa 3 Millionen Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten. Das ist also ein ganz überwiegender Anteil. Für viele dieser Betriebe stellt sich irgendwann die Frage der Nachfolge. Und nicht immer gibt es Familienmitglieder, die das übernehmen. Gleichzeitig möchten sich junge Leute selbständig machen, einen Betrieb gründen – oder vielleicht doch besser einen schon bestehenden übernehmen. Bei all diesen Überlegungen geht es auch um Nachhaltigkeit und darum, wie ein Unternehmen auch langfristig gut wirtschaften kann. Über Unternehmensnachfolge und Nachhaltigkeit sprechen wir heute mit Dr. Birgit Felden, sie ist Professorin für Mittelstand und Unternehmensnachfolge an der HWR Berlin.
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Nachfolge in Deutschland
Nachfolgewiki
Imperiale Lebensweise
Das Klima verändert sich weltweit – wir wissen schon lange, so kann es nicht mehr weitergehen. Die Klimakrise provoziert nicht nur Umweltkatastrophen, Stürme, Überschwemmungen und Dürren, sie hat auch massive wirtschaftliche und soziale Folgen. Ein Ansatz den globalen Krisen zu begegnen ist die „Grüne Ökonomie“, Stichworte sind „nachhaltiges Wirtschaften oder nachhaltige Entwicklung“. Dieser Ansatz reicht aber nicht, sagt Markus Wissen, Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der HWR Berlin. Er spricht von einer imperialen Lebensweise, die sich ändern müsse, um wirklich nachhaltig zu wirtschaften. Was er damit meint, erläutert er am Beispiel Mobilität.
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Imperiale Lebensweise
Blätter für deutsche und Internationale Politk: Unsere schöne imperiale Lebensweise