Gemeinsam weiterdenken

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By Team Hochschulkommunikation der HWR BerlinSociety & CultureScience
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Gemeinsam weiterdenken episodes

  • F:10 Globale Arbeitswelt Einzelhandel
    In globalen Einzelhandelsunternehmen wie H&M oder Ikea stehen große Veränderungen durch die Einführung digitaler Technologien an. Um die Auswirkungen für die Beschäftigten im Einzelhandel z.B. in Deutschland zu verstehen und gewerkschaftlich zu regulieren, ist es notwendig, alle Stufen der Wertschöpfungsketten in die Analyse einzubeziehen. Dazu gehört auch die Produktion der Waren im globalen Süden. 

    In ihrem Forschungsprojekt untersucht das Team um Prof. Dr. Martina Sproll Arbeitsprozesse in den Unternehmen H&M, Inditex/Zara und IKEA. Das Besondere: Beschäftigte in der Produktion in Bangladesch, Indien, Spanien und der Türkei teilen ihre Erfahrungen mit Beschäftigten in Deutschland. Erstmals werden die sozialen Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsalltag in einem internationalen Kontext betrachtet. 

    Infos: Digitalisierung von Wertschöpfungsketten im Handel
    33 min
  • F09: Bildung für alle? - Diversität an der HWR Berlin
    Die HWR Berlin sieht Vielfalt als Reichtum und Chance. An der Hochschule wurde im letzten Jahr eine Struktur geschaffen, die Vielfalt und Gleichberechtigung in allen Bereichen der Hochschule fördern soll. Sonja Janositz ist die Koordinatorin für Diversität, wir sprechen mit ihr über Chancengleichheit an der Hochschule. Wie Diskriminierungen entgegengetreten werden kann erläutert der Beauftragte für Diversität Leonhard Hartmann. Und Dr. Carl Melchers erklärt, warum es einen zusätzlichen Beauftragten für Antisemitismus braucht und welche Arbeitsschwerpunkte er setzt.
    Gäste:
    Sonja Janositz – Koordinatorin Diversität an der HWR BerlinLeonard Hartmann – Zentraler Beauftragter für Diversität und Antidiskriminierung Dr. Carl Melchers - Beauftragter und Ansprechpartner zu Antisemitismus

    Mehr Infos und Kontakte: Diversität an der HWR Berlin 
    24 min
  • F:08 Frauen in der Startup Szene / Ausländerwahlrecht in Deutschland
    Female Founders in der Startup Szene – Gründen Frauen anders?

    In Deutschland wurden im Jahr 2023 etwa 2.500 Startups gegründet, fast 500 davon in Berlin. Nach wie vor liegt der Anteil von Frauen unter den Gründerinnen nur bei etwa 20 Prozent. Sandra Thumm ist Netzwerk- und Marketing Managerin am Startup Incubator, dem Gründungszentrum der HWR Berlin, und betreut dort vor allem Frauen mit Gründungsideen. Wir fragen sie, was Frauen zum Gründen brauchen. 

    Eine der Stipendiatinnen im Förderprogramm Exist Women am Startup Incubator Berlin ist Mimosa Akbal. Ihre Idee: Ein Nachhaltigkeits-Dashboard für Krankenhäuser. Sie erzählt, welche Unterstützung wirklich hilfreich ist. 

    Links:
    Startup Incubator Berlin

    Staatsbürgerschaft und Wahlrecht – Wer gestaltet die Demokratie? 

    Wahlen spielen derzeit in der öffentlichen Debatte eine große Rolle. Vor kurzem waren die Wahlen zum EU-Parlament, im Herbst stehen Landtagswahlen an. Das Wahlrecht ist in Deutschland an die Staatsbürgerschaft gebunden. Tarik Tabbara ist Professor für Öffentliches Recht an der HWR Berlin. Wir fragen ihn, welche Vorstellungen von Staatsbürgerschaft es gibt und was der Begriff „Kulturkreis“ damit zu tun hat. 
    Veröffentlichungen:
    Prof. Dr. Tarik Tabbara 

    36 min
  • F07: Divers im Amt - wie gelingt Vielfalt in der Verwaltung?
    Diversitätskompetenz erhalten
    Kann die Akzeptanz von Vielfalt gelernt werden? Helfen Diversity Schulungen, Diskriminierung am Arbeitsplatz zu verhindern? Prof. Dr. Carolin Hagelskamp hat untersucht, wie Mitarbeitende aus der öffentlichen Verwaltung ihre in Diversity Trainings erworbenen Kompetenzen im Arbeitsalltag umsetzen konnten. 
    Prof. Dr. Carolin Hagelskamp ist Professorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Forschungsmethoden im Fachbereich Allgemeine Verwaltung.

    Empathie im JobcenterEmpathie steigert den Erfolg im Jobcenter: Die Beratung funktioniert besser, wenn Mitarbeitende die Lebenssituation ihrer Klientinnen verstehen. Prof. Dr. Tobias Ringeisen und Saskia Schubert setzen in ihrem Projekt auf interkulturell sensible Jugendliche. Sie werden als Empathie-Lotsen qualifiziert, um in Trainings das Einfühlungsvermögen von Jobcenter-Mitarbeitenden zu fördern.
    Prof. Dr. Tobias Ringeisen ist Professor für Angewandte Psychologie am Fachbereich Allgemeine Verwaltung der HWR Berlin. Sein Forschungsprojekt WE-MP wird mit dem Projektpartner Pro Arbeit – Kreis Offenbach – (AöR) umgesetzt und startet voraussichtlich im Oktober 2024. Es wird im Rahmen von DATIpilot gefördert, einem neuen Förderangebot des BMBF für Transferprojekte. Ziel des Förderangebots ist es, Ideen und Forschungsleistungen als Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen zu generieren und den Transfer von Wissen in die Anwendung voranzutreiben.
    Researchgate: Tobias Ringeisen,  Saskia Schubert
    41 min
  • F06: Nachhaltigkeit durch Veränderung
    Unternehmensnachfolge und Nachhaltigkeit
    In Deutschland gibt es etwa 3 Millionen Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten. Das ist also ein ganz überwiegender Anteil. Für viele dieser Betriebe stellt sich irgendwann die Frage der Nachfolge. Und nicht immer gibt es Familienmitglieder, die das übernehmen. Gleichzeitig möchten sich junge Leute selbständig machen, einen Betrieb gründen – oder vielleicht doch besser einen schon bestehenden übernehmen. Bei all diesen Überlegungen geht es auch um Nachhaltigkeit und darum, wie ein Unternehmen auch langfristig gut wirtschaften kann. Über Unternehmensnachfolge und Nachhaltigkeit sprechen wir heute mit Dr. Birgit Felden, sie ist Professorin für Mittelstand und Unternehmensnachfolge an der HWR Berlin.

    Links:
    Nachfolge in Deutschland
    Nachfolgewiki

    Imperiale Lebensweise  
     Das Klima verändert sich weltweit – wir wissen schon lange, so kann es nicht mehr weitergehen. Die Klimakrise provoziert nicht nur Umweltkatastrophen, Stürme, Überschwemmungen und Dürren, sie hat auch massive wirtschaftliche und soziale Folgen. Ein Ansatz den globalen Krisen zu begegnen ist die „Grüne Ökonomie“, Stichworte sind „nachhaltiges Wirtschaften oder nachhaltige Entwicklung“.  Dieser Ansatz reicht aber nicht, sagt Markus Wissen, Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der HWR Berlin. Er spricht von einer imperialen Lebensweise, die sich ändern müsse, um wirklich nachhaltig zu wirtschaften. Was er damit meint, erläutert er am Beispiel Mobilität.

    Links:
    Imperiale Lebensweise
    Blätter für deutsche und Internationale Politk: Unsere schöne imperiale Lebensweise

    43 min
  • F05: Warum braucht Nachhaltigkeit Diversität?
    Ab 2024 müssen immer mehr Unternehmen in der EU einen Nachhaltigkeitsbericht verfassen, das sogenannte ESG Reporting. Der Begriff ESG umfasst die Bereiche Environmental, Social und Governance, also Umwelt, soziale Aspekte und Unternehmensführung. Gleichzeitig fragen auch Kund*innen, Beschäftigte und Investor*innen nach der Nachhaltigkeit. Philine Erfurt-Sandhu leitet das Zertifikatsprogramm Strategische Kompetenz für Frauen in Aufsichtsräten. 2022 wurde sie für ihr Diversity-Engagement mit dem B.A.U.M. Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Wissenschaft“ ausgezeichnet.

    Links:
    Handelsblatt: Diversere Aufsichtsräte: Investoren fordern transparentere Auswahl
    Wirtschaftswoche: Mehr Frauen in der Top-Etage: „Es tut sich etwas“ – langsam


    Vom Umweltschutz zur Klimagerechtigkeit

    Menschen im Globalen Süden sind schon jetzt stärker von den Folgen der Klimakrise betroffen: Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen und Dürreperioden zerstören ihre Lebensgrundlage. Besonders hart trifft das die vulnerablen Gruppen der Gesellschaft und oft die Frauen. Der Wirtschafts- und Lebensstil des globalen Nordens trägt wesentlich zu den Ursachen des Klimawandels bei. Hanna Völkle ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin und dort für den Bereich „Digitalisierung, Gender & Diversity“ verantwortlich. Wir haben sie gefragt, welche Rolle der Gender-Aspekt in der Debatte um Klimagerechtigkeit spielt.

    Links:
    IPCC Klima-Bericht: Climate Change 2023 - Synthesis Report
    Stolle, D., & Micheletti, M. (2006). The gender gap reversed: Political consumerism as a women-friendly form of civic and political engagement
    Spitzner, M., Hummel, D., Stieß, I., Alber, G., & Röhr, U. (2020). Interdependente Genderaspekte der Klimapolitik: Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik; Wirkungsanalyse, Interdependenzen mit anderen sozialen Kategorien, methodische Aspekte und Gestaltungsoptionen; Abschlussbericht

    39 min
  • F 04: Apps für´s Amt – Was braucht eine nachhaltige Verwaltung?
     Wählen und regieren in Berlin

    Nach der gescheiterten Berliner Wahl wurde Prof. Stephan Bröchler 2022 zum Landeswahlleiter ernannt, zum ersten Mal für dieses Amt mit einem unbefristeten Vertrag. Die Wiederholungswahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und den Volksentscheid: „Berlin 2030 klimaneutral“ hat er bereits erfolgreich organisiert, nun stehen langfristige Reformen und eventuell eine weitere Wiederholungswahl in Berlin an. Er will die Wahlen zu einem „Fest der Demokratie“ machen. Wir sprechen mit ihm über notwendige Reformen und darüber, wie das Regierungssystem in Berlin funktioniert.  

    Links:
    Der Landeswahlleiter für Berlin 
     Digitalisierung der Verwaltung

    Seit Jahren wird die Digitalisierung der Berliner Verwaltung angekündigt, aber es geht nur schleppend voran. Wie können digitale Prozesse eingerichtet werden, dass sie für die Bürger:innen aber auch die Mitarbeiter:innen, nachhaltig und effektiv sind? Wie muss die Verwaltung aufgestellt sein, um digitale Innovationen umzusetzen? Stichwort Patientenakte, welche Rolle spielt der Datenschutz? David Zellhöfer lehrt seit 2020 digitale Innovation in der öffentlichen Verwaltung an der HWR Berlin.  Wir fragen ihn, woran er manchmal verzweifelt und warum es trotzdem Hoffnung auf Veränderung gibt. 

     Links:

    Gastbeiträge im Tagesspiegel von Prof. Dr. David Zellhöfer:

    Berliner DigitalisierungspläneDebakel GrundsteuererklärungGesundheitsprüfung für Berlins Beamte

    40 min
  • F 03: Für mehr Demokratie - gibt es Diskriminierung in der und durch die Polizei?
    Struktur und Ausbildung der Gewerbeüberwachung in Berlin

    In Berlin ist die Gewerbeüberwachung durch den „Gewerbeaußendienst“ (GAD) im Landeskriminalamt (LKA) angesiedelt. In einigen Stadtteilen werden gemeinsam mit dem Ordnungsamt regelmäßig Verbundeinsätze und Razzien durchgeführt, oft auch in kleinen Läden, Cafés oder Shisha-Bars.  Andere Bereiche wie Immobilienmakler oder Kreditgeschäfte werden hingegen nicht kontrolliert. Wie sinnvoll und effektiv die Struktur der Gewerbeüberwachung in Berlin noch ist und wie die Zukunft aussehen könnte, haben Prof. Dr. Vincenz Leuschner (HWR Berlin) und Prof. Dr. Sabrina Schönrock (HWR Berlin und Richterin am Berliner Verfassungsgericht) untersucht. 

    Links:
    Studie zur Zukunft der Gewerbeüberwachung in Berlin taz: Bekämpfung von Clan Kriminalität
    Behördenspiegel: Nur in Berlin polizeiliche Aufgabe

     Rassismus in der Polizei

    Die Polizei ist vielfach mit dem Vorwurf konfrontiert, in ihrer Arbeit rassistisch zu diskriminieren. In Berlin zum Beispiel wurden mehrere interne Chatgruppen öffentlich, in denen sich Beamtinnen und Beamten rechtsextrem oder menschenverachtend äußerten. Rassismus zieht sich durch alle Gesellschaftsbereiche, das gilt ebenso für die Polizei. Mit Prof. Dr. Daniela Hunold (HWR Berlin) sprechen wir über rassistische Diskriminierung, die auch innerhalb der Polizeistrukturen stattfindet. 

    Links:Daniela Hunold/Tobias Singelnstein (Hrsg): Rassismus in der Polizei – Eine wissenschaftliche Bestandaufnahme
    Daniela Hunold, Maren Wegner: Rassismus und Polizei: Zum Stand der Forschung
    Mitschnitt einer Veranstaltung zur Berliner Polizeistudie 

    39 min
  • F 02: Das bringt die Zukunft: Gesellschaft gestalten durch neue Technik
    Wenn Roboter die Bibliothek erobern
    Robotik für die Nutzenden der Bibliothek einfach und nachhaltig zugänglich zu machen. Lies hier mehr über das Projekt:
    https://www.hwr-berlin.de/aktuelles/neuigkeiten/neuigkeit-detail/3100-kurobi4all-kunst-robotik-bibliothek-fuer-alle/
    https://www.artspring.berlin/partizipatives-roboterprojekt/ 

    Die Stadt von morgen erleben, bevor sie gebaut ist 
    Wie sieht die Stadt von morgen aus? Lies hier wie virtuelle und reale Räume zusammgebracht werden sollen:https://www.interaktive-technologien.de/projekte/inspirer
    https://www.hwr-berlin.de/aktuelles/neuigkeiten/neuigkeit-detail/2802-neue-wege-der-buerger-innenbeteiligung-an-der-stadtplanung/
    Nachhaltiger paddeln im Spreewald
    Das Interesse am Inlandstourismus steigt − auch in der Region Spreewald, südlich von Berlin. Welche Angebote es in der Region gibt kannst du hier erfahren:
    https://www.spreewald.de/
    https://www.spreewald-info.de/
    Das Forschungsprojekt wird gefördert durch das Institut für angewandte Forschung Berlin. 
    42 min
  • F 01 Für ein Morgen − wie nachhaltig ist die HWR Berlin aufgestellt?
    Nachhaltigkeit an der HWR Berlin
    Die HWR Berlin lebt Nachhaltigkeit, lehrt Nachhaltigkeit und forscht für mehr Nachhaltigkeit. Lies hier, was für die kommenden Jahre geplant ist: https://www.hwr-berlin.de/hwr-berlin/ueber-uns/nachhaltigkeit-und-klimaschutz/

    Solarstrom vom Mietshausdach
    Wie kannst du als Mieterin oder Mieter dein Hausdach nutzen, um Solarstrom zu beziehen? Das Forschungsprojekt „MieterstromPlus!“ weiß, wie's geht: https://blog.hwr-berlin.de/mieterstromplus/

    Klimaneutrale Kliniken
    Services wie Catering oder Sterilisation haben einen hohen CO2-Ausstoß. Erfahre, was Kliniken tun können, um klimaneutral zu werden: https://projekt-klinke.hwr-berlin.de/


    28 min

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