Grenzenlos privilegiert! <> Wozu Gott dich berufen hat | Teil 2 Berufung zur Freiheit
In dieser Episode sprechen wir über das Thema Freiheit und wie es in verschiedenen Kontexten betrachtet werden kann. Wir erkennen jedoch, dass Freiheit immer mit bestimmten Grenzen und Konsequenzen verbunden ist. Zum Beispiel können wir unsere Freiheit nutzen, um ohne Schutzanzug ins All zu fliegen, aber das wird uns letztendlich das Leben kosten. Ebenso führt das Anzünden eines Lagerfeuers auf der Autobahn zur Beendigung der Freiheit, wenn ein Lastwagen vorbeikommt. In Deutschland haben wir die Freiheit zur Meinungsäußerung, solange wir niemanden verleumden oder Hassreden verbreiten. Im Zusammenhang mit der Bibel spricht Paulus in Galater 5 darüber, wie Jesus uns von den Fesseln des mosaischen Gesetzes befreit hat. Das mosaische Gesetz zeigt uns, dass wir alle Sünder sind und dass wir durch das Gesetz allein keine Gnade vor Gott finden können. Daher sollten wir nicht versuchen, uns durch das Gesetz vor Gott gerecht zu machen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Freiheit, die uns Christus gegeben hat, nicht bedeutet, frei von Verantwortung und Konsequenzen zu sein. In diesem Teil unserer Diskussion betone ich, dass jeder von uns gemessen an den Zehn Geboten gesündigt hat und niemand vor Gottes Maßstäben sündlos ist. Obwohl man sich selbst möglicherweise als in Ordnung betrachtet, sieht es der Richter am Ende anders. Christus hat uns vom Joch des mosaischen Gesetzes befreit und es ist ein Privileg, das er für uns erworben hat. Wir müssen uns nicht mehr an das Gesetz halten, um in den Himmel zu kommen, aber wir müssen diese Freiheit bewahren und uns nicht erneut in die Sklaverei zwingen lassen. Es gibt keine Gnade plus irgendetwas, es ist nur Gnade. Wenn wir zurück zum mosaischen Gesetz oder einem anderen Gesetz gehen, verlassen wir die Gnade Christi und versuchen uns selbst durch ein anderes Gesetz zu rechtfertigen. Es ist nicht erforderlich, nach deutschem oder iranischem Gesetz zu leben. Stattdessen müssen wir uns für einen Weg entscheiden, vor Gott gerecht zu sein. Wenn wir versuchen, uns durch das Gesetz vor Gott gerecht zu machen, haben wir uns von Christus getrennt und stehen nicht mehr unter der Gnade. Beschneidung oder Nichtbeschneidung sind nicht entscheidend, um Christ zu sein. Wenn wir uns jedoch beschneiden, um unseren Anteil an unserem Heil zu erarbeiten, versuchen wir, das Gesetz des alten Bundes mit Gott zu erfüllen. Wir brauchen das Gesetz nicht mehr, denn es ist erfüllt und seine Aufgabe abgeschlossen. Das mosaische Gesetz ist nicht gemacht, um uns zu demütigen oder auszulachen. Gott sitzt nicht im Himmel und spottet über uns. Die Sünde, die Trennung von Gott, war schon immer präsent. Das mosaische Gesetz lehrt uns, dass wir Opfer bringen müssten, um unsere Vergehen zu sühnen, aber Jesus hat bereits das perfekte Opfer für uns gebracht. Deshalb brauchen wir keine weiteren Opfer. Wir sind zum Leben in Freiheit berufen, aber wir sollten unsere Freiheit nicht dazu nutzen, unserem eigenen egoistischen Wesen zu dienen. Stattdessen sollten wir einander in Liebe dienen. Das gesamte Gesetz kann in dem Gebot zusammengefasst werden, unsere Mitmenschen zu lieben wie uns selbst. Im Neuen Testament existieren immer noch Regeln und Ordnungen, aber sie dienen nicht mehr dem Zweck, in den Himmel zu kommen. Sie sind da, um Frieden und Gemeinschaft zu gewährleisten. Das neue Gesetz besteht darin, einander zu lieben. Das ist der moralische Kompass, den wir erhalten, wenn wir an Jesus Christus glauben. Wir sind zum Leben in Freiheit berufen, aber unsere Freiheit hat Grenzen. Unsere Freiheit sollte sich nicht gegen den Willen Gottes richten, sondern darauf ausgerichtet sein, zu dem zu werden, wozu Gott uns erschaffen hat. Wir sollen einander in Liebe dienen. Diese neue Freiheit bedeutet nicht, dass wir alles tun können, was wir wollen. Wir sind dazu berufen, einander zu lieben und in Gemeinschaft zu leben. Der Heilige Geist in uns beginnt, uns zu verändern und ermutigt uns, Christus ähnlicher zu werden. Glaube ohne entsprechende Taten ist Selbsttäuschung. Lassen wir den Geist Gottes unser Verhalten bestimmen, damit wir nicht den Begierden unserer eigenen Natur nachgeben. Es besteht ein Konflikt zwischen der menschlichen Natur, die uns zu unvernünftigem Denken und Handeln führt, und dem Heiligen Geist, der uns ermutigt, uns gegen unsere eigene Natur zu stellen. Wenn wir dem Heiligen Geist folgen, werden Früchte wie Liebe, Freude, Frieden und andere positive Eigenschaften in unserem Leben wachsen. Es ist wichtig, den Geist Gottes aktiv in unserem Leben wirken zu lassen, damit er uns führen und verändern kann. Durch unseren Glauben an Jesus Christus erhalten wir ein neues Herz und der Heilige Geist nutzt unser Gewissen, um uns zu leiten. Unser Gewissen wird durch das Wissen beeinflusst, das wir aus der Begegnung mit dem Wort Gottes gewinnen. Es ist daher wichtig, die Bibel zu lesen, zu studieren, Verse auswendig zu lernen und Predigten zu hören, um den Heiligen Geist in uns zu unterstützen. Es reicht jedoch nicht aus, nur zuzuhören. Wir müssen auch Täter des Wortes sein. Der Heilige Geist verändert hauptsächlich unsere Ethik und ist nicht dafür da, Entscheidungen in unserem Leben zu treffen. Die Frucht des Geistes besteht aus Liebe, Freude, Frieden und anderen positiven Eigenschaften. Genießen wir unsere Freiheit und lassen wir los, denn Jesus hat bereits alles Notwendige getan. Beten wir, dass wir seinem Wort mehr folgen, ihn besser kennenlernen und ihm auch in schweren Zeiten nachfolgen können.
Das und mehr erzählt uns Jonathan Krauss.
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Intro und Outro: Sarah Reinwald
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