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LEOPOLDSTADT ist bei Tom Stoppard mehr als ein Ort. Es ist ein Echo, ein Schatten, ein Flüstern durch Generationen. In seinem letzten Stück erzählt der 2025 verstorbene Dramatiker die jüdische Geschichte Wiens vom Glanz bis zur Auslöschung – nicht als museale Rückblende, sondern als sehr persönliche, berührend gegenwärtige Familiengeschichte.
Familie Merz: wohlhabend, integriert, wie so viele, die um die Jahrhundertwende an den Fortschritt glaubten. Es ist eine Welt im Takt des Walzers und der Assimilation, im Zentrum einer Metropole, die sich für aufgeklärt hält. Und das Schicksal dieser Familie ist keine Ausnahme, sondern steht exemplarisch für eine bedrückende Vielzahl von Geschichten, die mit der Shoah ein brutales Ende fanden. Was bleibt, ist das Erinnern.
Infos zum Stück findet ihr auf https://landestheater.org
Im März 2026 haben Gottfried Seidler, Maria Großkopf-Guevara und Daniel Furxer einen Rundgang durchs vorarlberg museum gemacht und diesen aufgezeichnet. Gottfried und Daniel sind „Tandem im Museum“ Guides und haben Maria, die beim WORT Lustenau Assistenz der Geschäftsführung ist, zu dieser Tour eingeladen.
Am 2. Juni wurde der Spielplan des Vorarlberger Landestheaters im T-Café des Landestheaters präsentiert. Ungewöhnlich dabei war, dass nicht die Intendantin Stephanie Gräve das Wort ergriff. An ihrer Stelle stellte sich KUGES-Geschäftsführerin Monika Wagner vors Mikrophon sowie Juliane Schotte, die leitende Dramaturgin des Vorarlberger Landestheaters.
Grund dafür ist, dass Intendantin Stephanie Gräve derzeit freigestellt ist. Die Freistellung erfolgte, weil Intendantin Gräve Anzeige gegen Geschäftsführerin Wagner erstattet hatte. Der Vorwurf lautete Urkundenfälschung aufgrund einer nicht genehmigten Verwendung der eingescannten Unterschrift von Stephanie Gräve unter einen Vertrag.
Im Beitrag informiert KUGES-Geschäftsführerin Monika Wagner über die unter der Intendanz von Stephanie Gräve eingeleitete Sanierung des Vorarlberger Landestheaters. Die leitende Dramaturgin Juliane Schotte stellte den Spielplan vor. Acht Premieren, darunter drei Uraufführungen, stehen auf dem Spielplan, von den Uraufführungen ist wiederum ein an die Vorarlberger Autorin Daniela Egger beauftragtes Stück mit Bezug zu Vorarlberg.
Empfehlenswert ist es, das Heft zum Spielplan im Vorarlberger Landestheater zu holen und auch den Newsletter zu abonnieren, denn in der Umbauphase des Stammhauses kann sich noch das eine oder andere ändern. Zu finden sind alle Informationen auf www.landestheater.org
Die Medienvertreter*innen hatten auch die Möglichkeit Fragen zustellen. Die einzige Frage, die gestellt wurde war, ob Stephanie Gräve wieder als Intendantin eingesetzt werden wird. KUGES Geschäftsführerin Monika Wagner antwortete, sie wolle und könne den zukünftigen Ereignissen nicht vorausgreifen.
Laut Spielplanpräsentation sind die Stücke, in denen Stephanie Gräve Regie führen wollte, bereits anderweitig vergeben oder es wird nach Lösungen gesucht. Für 2027 wird für die künstlerische Leitung, Teil der Intendanz, bereits intern nach Möglichkeiten gesucht. Laut Monika Wagner sind aber zukünftige Schritte noch nicht fixiert. Wird Monika Wagners Position als Geschäftsführerin der KUGES in Frage gestellt?
Das Verfahren gegen Monika Wagner wurde jedenfalls von der Staatsanwaltschaft Feldkirch eingestellt, weil kein vorsätzlicher Missbrauch nachgewiesen werden konnte.
Am 5. März 2026 beschloss der Aufsichtsrat der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft, kurz KUGES, die Intendanz des Vorarlberger Landestheaters 2028 neu auszuschreiben. Das bedeutet, dass der Vertrag mit der jetztigen Intendantin Stephanie Gräve nicht verlängert wird.
Am 10. März 2026 gab es dazu eine Presseaussendung der Vorarlberger Landesregierung mit Lob für das Wirken von Stephanie Gräve und der gleichzeitigen Feststellung, dass nach 10 Jahren Landestheater-Intendanz ein guter Moment für neue Impulse sei.
Ab diesem Zeitpunkt gab es eine Vielzahl von Reaktionen in den Medien. Der Vorstand des Vereins der Freunde und Freundinnen des Vorrarlberger Landestheaters verkündete seinen geschlossenen Rücktritt, der Bürger:innenchor schrieb einen offenen Brief an Landesrätin Schöbi-Fink, die gleichzeitig die Vorsitzende des Vorstandes der KUGES ist. Der Vorstand der KUGES sah sich am 13.3. genötigt, eine Presseaussendung mit weiteren Informationen auszuschicken.
Für Proton das Freie Radio in Vorarlberg hat Ruth Kanamüller am 18. März ein Gespräch mit Intendantin Stephanie Gräve geführt. Es wird darin zuerst auf die Anfänge der Intendanz von Stephanie Gräve eingegangen um dann über die Corona-Zeit in die Gegenwart zu gelangen.
Nochmals kurz zusammengefasst: Stephanie Gräve hat das Haus 2018 übernommen. Es wurde damals interimistisch geleitet. Ihr Vorgänger Alexander Kubelka hatte seine Intendanz 2017 vorzeitig niederlegt. Schon in der zweiten Spielzeit begannen die Corona-Maßnahmen, eine Katastrophe für viele Kulturbetriebe, die Gräve gut gemeistert hat. Eine weitere Herausforderung wartet auf Gräve nun während der Sanierung des Hauses im Jahr 2027. Der Theaterbetrieb wird an anderen Spielorten aufrecht erhalten, allerdings in eingeschränktem Ausmaß. Die Spielzeit 2027/28 soll die aktuelle Intendantin noch leiten. Die gewünschte Verlängerung ihrer Intendanz bis 2030, wenn das Landestheater wieder in ruhigen Fahrwassern ist, wird Stephanie Gräve bis jetzt aber nicht gewährt.
2023 feiert allerArtBludenz – der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur das 35-jährige Bestehen. Mag. Wolfgang Maurer ist Geschäftsführender Obmann von allerArt und für den „Literarischen Salon“ sowie Kulturvermittlung im Verein verantwortlich.
allerArt ist in der Remise in Bludenz aktiv. Regelmäßig werden Filme und Theaterstücke gezeigt, Literatur- und Diskussionsveranstaltungen organisiert. Auch Kunstausstellungen mit international renomierten Künstler*innen gehören zum Interesse von allerArt. Am 23. November 2023 ist Vernissage der Personale für die Malerin und Bildhauerin Melanie Ebenhoch. Ihre Arbeiten wurden international in Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. im Belvedere 21, in der Kunsthalle Wien, in der Galerie Martin Janda, Wien, bei Hester, New York und Union Pacific, London, gezeigt. Vor kurzem erhielt sie das MAK Schindler Stipendium in Los Angeles für das Jahr 2022.
Infolink:
Bei einer Matinée am 13. August 2023 im Pfarrsaal Hard, wurden zwei Theaterstücke zum Thema Pflege und Demenz präsentiert. Beide hat die Autorin Daniela Egger geschrieben. Sie beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit diesen Themen. Seit 2012 ist sie Projektmanagerin der Aktion Demenz in Vorarlberg.
Im Auftrag der Arbeiterkammer Vorarlberg hat sie das Stück „Aber die Freude“ und für das ANART-Theater das Stück „Die Insel in mir“ geschrieben.
In der Sendung zu hören sind:
Cornelia Reibnegger, die Leiterin des Sozialsprengel Hard. Hard ist eine demenzfreundliche Gemeinde, das heißt, die Gemeinde setzt Maßnahmen für ein gutes Leben für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Begleitungen. Sie sprach die einleitenden Worte zur Matinée.
Vivienne Causemann vom Vorarlberger Landestheater spielte das Einpersonenstück „Aber die Freude“. Thema ist die 24-Stundenpflege aus der Sicht einer Pflegerin. Inszeniert hat es Suat Ünaldi. Einige Ausschnitte daraus bringe ich in dieser Sendung zu Ohren.
Daran schließt ein Gespräch zwischen Dagmar Ullman-Bautz, Leiterin des Anart-Theaters mit Autorin Daniela Egger an. Thema war, wie die Stücke entstanden sind.
Und als Abschluss und Vorankündigung für die Uraufführung und Premiere des Stückes „Die Insel in mir“ zum Thema Demenz gibt es Hörproben aus dem Stück, gespielt vom Ensemble des Anart-Theater.
„Die Insel in mir“ feiert wie am 1. September Uraufführung und Premiere in der Kulturwerkstatt Kammgarn.
Unter www.anarttheater.at und www.kammgarn.at gibt es weitere Informationen dazu.
Das Vorarlbergmuseum in Bregenz hat vor kurzem das 10 jährige Jubiläum gefeiert. Bei Proton das freie Radio zu Gast ist Manfred Welte vom Vorarlbergmuseum, der uns an 10 Jahren Geschichte des Vorarlbergmseums teilhaben lässt.
Infos zum Vorarlbergmuseum findet ihr auf www.vorarlbergmseum.at
Das Interview führte Ingrid Delacher
In der Facette Kult dieser Woche geht es um das neue Projekt von Theater Mutante. Vom lateinischen mutans (verändernd) abgeleitet steht beim Theater Mutante die Veränderung im Vordergrund. Die Veränderung der Sprache, die Veränderung durch Sprache und wie diese den Bedürfnissen und Sehnsüchten der Menschen in ihrem Milieu einen Ausdruck gibt.
Andreas und Sascha lesen uns jetzt noch einen kurzen Ausschnitt aus dem Theater Mutante-Stück „handverlesen“.
Wenn ihr euch für Theater Mutante interessiert findet ihr Infos und Termine auf https://www.theatermutante.com/
Die Zehenanalyse ist uraltes Wissen aus Indien und China. Schon früher hat man gewusst, dass verschiedene Zehenbilder auch verschiedene Energiemuster und Charaktere darstellen. Anhand der einzelnen Zehen jeweils am linken und rechten Fuss erklärt Maria Süss die lebensbestimmenden Grundenergiemuster der einzelnen Zehen. Diese basieren beispielsweise auf der Länge und Form der Zehen, Grösse der Nägel, etc., und erlauben konkrete Rückschlüsse auf Lebensbereiche wie Berufsfindung, schulische Laufbahn, Talente, Stärken Schwächen, Partnerschaft und weit komplexere Zusammenhänge.
Die Zehenanalyse bietet ein grosses Potenzial, Lebenssituationen zu analysieren und entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Leider herrscht ein Mangel an Fachkräften, um dieses Potenzial zu nutzen. Deshalb bildet Maria Süss Nachwuchskräfte aus. Es ist ihr ein Anliegen, das alte Wissen der Zehenanalyse zu bewahren und weiterzugeben.
Bei Proton das freie Radio Gast ist Maria Süss. Maria ist Podologin, Zehenanalytikerin Buchautorin und Ausbildnerin in Zehenanalyse.
Wenn ihr mit Maria in Kontakt treten möchtet, könnt ihr sie auf Facebook finden und zwar unter Maria Süß Zehenlesen https://www.facebook.com/zehenlesen.suess und wenn ihr sonstige Informationen möchtet, oder an einem Kurs interessiert seid und nicht auf Facebook seid, könnt ihr euch an die Sendungsgestalterin Ingrid Delacher wenden. Ihr findet sie unter der Emailadresse [email protected]
Am 8. Mai 2021 radeln wir unter dem Motto „Mehr Platz fürs Rad“ für mehr Sicherheit für Radfahrer*innen in einer Radsternfahrt „von Piz und Spitz nach Feldkirch“.
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