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Familiebleiben Rekordbesucherin Turid Müller ist erneut bei uns zu Besuch. Heute spricht sie mit Isabell Lütkehaus darüber, was Menschen tun können, wenn sie sich aktuell noch nicht aus einer belastenden Beziehung lösen möchten bzw. können.
Wir erfahren, warum Menschen sich nicht trennen, obwohl ihnen die Beziehung nicht gut tut; erläutert anhand der drei inneren Hürden.
Turid Müller weist Möglichkeiten auf, wie Menschen, die in Beziehungen bleiben, sich dennoch schützen können. Und was sie tun können, um gemeinsamen Kindern die Situation zu erleichtern.
Sollte später die Zeit gekommen sein, zu gehen, beschreibt Turid Müller mögliche Wege aus einer Beziehung; mit radikaler Akzeptanz als zentraler Schritt.
Quellen
Heute besucht uns Pädagogin Annette Habert, sie ist Gründerin des ehrenamtlichen Besuchsprogramms und Netzwerkes "Kindswärts". Es unterstützt anreisende Elternteile dabei, den Umgang über weite Distanzen hinweg wahrzunehmen und gemeinsam mit ihren Kindern eine schöne und entspannte Zeit zu verbringen.
Im Gespräch mit Isabell Lütkehaus erfahren wir, wie sie auf die Idee für das Hilfsprogramm, das ursprünglich "Papa kommt" hieß, kam.
Annette Habert erzählt uns, welche Herausforderungen Umgang über weite Distanzen mit sich bringt, an was alles gedacht und was besonders organisiert werden muss. Und wie es möglich ist, dennoch als Eltern und Kinder gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen.
Kindwärts vermittelt ehrenamtliche Gastgeber:innen sowie pädagogische Elternbegleitung, wo Eltern dabei unterstützt werden, zwischen den Besuchen Kontakt zu halten, sowie Eltern-Coaching zu Selbstfürsorge und Selbstwahrnehmung.
Quellen
Kindeswohl Experte und Familiebleiben Rekordbesucher Dr. Stefan Rücker ist wieder bei uns zu Gast und spricht mit Isabell Lütkehaus darüber, wie in Patchwork Familien alle Beteiligten schrittweise zusammenwachsen können; die Erwachsenen mit den Kindern, aber auch vorhandene Kinder miteinander sowie mit Neugeborenen.
Wir erfahren, was es für Kinder bedeutet, wenn ihre Eltern nach der Trennung neue Partnerschaften eingehen, insbesondere, wenn dort bereits Kinder vorhanden sind, die als Konkurrenz oder als Unterstützung erlebt werden können.
Dr. Rücker erklärt uns, was Eltern tun können, um die neuen Partner:innen und deren Kinder behutsam in die Familie einzuführen. Wie sie alle Beteiligten dabei unterstützen, sich innerhalb der neuen Familienkonstellation schrittweise miteinander einzuspielen. Wann ein guter Zeitpunkt für das erste Kennenlernen ist: im Bezug auf die Trennung, aber auch im Bezug auf die Dauer der neuen Partnerschaft. Wo ein guter Ort sein kann an und wie Eltern sich, die neuen Partner:innen und die Kinder auf das Treffen vorbereiten können.
Wenn gemeinsamer Nachwuchs erwartet wird, erfahren wir, wie dies dies frühzeitig kommuniziert und Kinder auf ihre Rolle als großes Geschwister vorbereiten werden können.
Quellen
Miriam Maja Gass besucht uns diese Woche zum zweiten Mal im Familiebleiben Podcast. Sie ist Pädagogin, Elternberaterin und seit acht Jahren getrennt erziehende Mütter mit einem heute siebzehnjährigen Sohn.
Viele Eltern gehen nach der ihrer Trennung neue Beziehungen ein und überlegen sich dann, wann, wie und wo sie ihren Kindern diese neue wichtige Person in ihrem Leben vorstellen, und umgekehrt, wie sie die neue Partner:in auf das Kennenlernen der Kinder vorbereiten.
Wir erfahren von Miriam Maja Gass, was es für die Kinder bedeutet, wenn nach der Trennung der Eltern neue Partnerschaften hinzukommen, und sie diese dann persönlich kennenlernen. Sie gibt uns Tipps und Erfahrungswerte, wie Kinder auf das Treffen vorbereitet und durch welches Verhalten gerahmt werden können. Miriam Gass lässt uns wissen, wie erkennt man, dass das Kennenlernen gut läuft, also Beziehung zwischen den Kindern und der neuen Partner:in zustande kommt, und was sind Anzeichen dafür, dass es noch schwierig läuft.
Isabell Lütkehaus und Miriam Maja Gass besprechen, welche Gefühle dieses erste Kennenlernen bei Kindern auslösen kann und wie Eltern gut mit negativen emotionalen Reaktionen ihrer Kinder umgehen und auf deren Sorgen eingehen lernen.
Die im Gespräch erwähnte Folge mit Marita Strubelt zu Ex und Next erscheint am 31. Januar 2025.
Quellen
Patchwork Powerfrau, zweifache Mutter und einfache Bonus-Mama sowie Buchautorin Marita Strubelt ist wieder da und heute sprechen sie und Isabell Lütkehaus über die späteren Phasen des Patchworks, insbesondere wenn weitere Kinder hinzukommen.
Marita Strubelt erzählt sie uns, wie es in ihrer Familie abgelaufen ist, nachdem sie mit ihrem Partner, der bereits einen Sohn aus früherer Beziehung hat, zusammenkam und die beiden zwei gemeinsame Kinder bekamen.
Wir erfahren, wie und wann das bereits vorhandenen Kind darüber informiert werden kann, dass sich in der Familie durch weiteren Nachwuchs erneut etwas Wesentliches ändern wird, und wie mit Widerständen und Ablehnung umgegangen werden kann. Und wie bereits vorhandene Kinder gut durch die erneut stattfindende Veränderung begleitet werden können, die ein weiteres Kind mit sich bringen, z.B. durch exklusive Umgangszeit mit dem leiblichen Elternteil.
Die beiden sprechen außerdem darüber, wie der Elternteil der Kinder aus der früheren Beziehung rechtzeitig informiert und gut in die Gestaltung des neuen Familiengefüges mit einbezogen werden kann, und wie auch hier Irritationen und negativen Reaktionen gut gehandhabt werden können.
Marita Strubelt teilt mit uns ihre eigenen Erfahrungen und gibt praxisnahe und alltagstaugliche Hinweise und Inspirationen, wie das neue Gefüge gut zusammenwachsen und wie Patchwork Familien den Alltag mit mehreren Haushalten und verschiedentlich alten Kindern mit unterschiedlichen Elternteilen gut gestalten können.
Quellen
Dr. Stefan Rücker ist wieder da und spricht mit Isabell Lütkehaus über die Stärkung von Kindern und die Förderung von deren Resilienz; insbesondere im Bezug auf die Trennung der Eltern sowie alle damit einhergehenden Veränderungen und Belastungen.
Stefan Rücker ist Kinderpsychologe sowie Kindesschutzexperte und hat uns hier schon viele Male besucht; einige der Folgen stellen wir unten in die Quellen.
Heute erläutert er uns, welche Umstände im Zuge einer Trennung für Kinder besonders belastend sind, und was Eltern tun können, um die mit der Trennung einhergehenden Veränderungen für Kinder so gut wie möglich zu gestalten; zum Beispiel mithilfe von stabilen Routinen und emotionaler Sicherheit.
Wir erfahren, wie Belastungen, insbesondere Stress, sich bei Kinder zeigen, unterschieden nach deren Alter zum Zeitpunkt der Trennung; sowie was "normal" ist, und wann Eltern besser Hilfe in Anspruch nehmen sollten.
Und Dr. Rücker erläutert uns, warum manche Kinder besser durch die Trennung ihrer Eltern kommen, ggf. sogar verstärkt daraus hervor, gehen wohingegen andere mit den Umbrüchen nicht so gut umgehen können und noch als Erwachsene unter Folgen leiden.
Zudem gibt er uns Anregungen, wie Eltern die seelische Widerstandskraft, die Resilienz ihrer Kinder gezielt fördern können.
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Wir feiern heute die 100. Podcast Folge mit zwei großartigen Gesprächspartnerinnen: Inke Hummel und Julia Theeg, die zusammen das sehr empfehlenswerte Buch "Wir erwachsene Trennungskinder" geschrieben haben, das 2023 im Beltz Verlag erschienen ist. Hierzu besuchte uns Inke Hummel bereits vor ca. einem Jahr; der Link zur Folge steht in den Quellen.
Heute besprechen die beiden mit Isabell Lütkehaus, was Kinder an einer Trennung als besonders belastend erleben; nicht selten so, dass es sie bis ins Erwachsenenleben hinein beschäftigt. Und wir erfahren von den beiden Expertinnen, was Eltern tun können, um ihre Kinder gut durch die Zeit der Trennung zu begleiten. Wie sie das Gespräch mit den Kindern suchen können, z.B. mithilfe von Büchern wie das eben im Humboldt Verlag erschienene wunderbare Vorlesebuch von Inke Hummel "Ups - meine Eltern leben in Trennung".
Und die drei besprechen, was beim Gespräch mit den Kindern über die Trennung beachtet kann und was besser vermieden werden soll.
Julia Theeg und Inke Hummel erklären uns, was Trennungskinder als Erwachsene tun können, wenn sie merken, dass die Trennung sie weiterhin belastet, alleine mithilfe des Ratgebers, der praktische Übungen aus dem therapeutischen Alltag der beiden enthält, oder auch mithilfe von professioneller Begleitung und Unterstützung.
Quellen
Einer unserer Lieblingsgäste besucht uns heute zum bereits dritten Mal im Familiebleiben Podcast: Mediator in Erbsachen, Ausbilder für Mediation und Rechtsanwalt/Notar Christoph C. Paul. Mit Isabell Lütkehaus spricht er über Erben und Vererben bei Paaren mit Kindern.
Zum einen geht es darum, was passiert, wenn ein Elternteil stirbt und ein Paar nichts geregelt hat, dabei unterscheiden die beiden zwischen verheirateten und unverheirateten Eltern. Anhand von lebensnahen Beispiele erklärt Christoph Paul uns die erbrechtlich für diese Konstellationen vorgesehenen Folgen. Und er erläutert uns, welche Gestaltungsmöglichkeiten Elternpaare haben, wenn sie frühzeitig über das Thema sprechen und gemeinsame Regelungen erarbeiten, zum Beispiel im Rahmen einer Mediation.
Darüber hinaus erfahren wir, was es für ein Paar und die Familie bedeuten kann, wenn ein Elternteil aus seiner/ihrer Herkunftsfamilie ein signifikantes Vermögen erbt. Ebenso erfahren wir, was es mit sich bringen kann, wenn minderjährige bzw. junge Kinder von einem Elternteil erben.
Ergänzend zur heutigen Folge empfehlen wir die in Season zwei vom Familiebleiben Podcast veröffentlichte Folge mit Christoph Paul über Paare mit unterschiedlich viel Geld, sowie die Podcast Folgen mit Jens Christian Göke und Eva Schwitteck zu Finanzen und Vereinbarungen, die alle unten in den Quellen verlinkt sind.
Diese Folge enthält allgemeine rechtliche Informationen und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Quellen
CONTENT NOTE: in dieser Folge werden Krankheit und Tod thematisiert
Katharina Middendorf besucht uns zum dritten Mal im Familiebleiben Podcast und spricht mit Isabell Lütkehaus über die schwere Erkrankung und den Tod ihres Ehemanns uns Vaters ihrer Kinder. Sie erzählt uns, was die Krebserkrankung mit ihr und der Familie gemacht hat, und wie sie und die Kinder durch die Zeit nach dem Tod des Ehemannes und Vater gekommen sind. Die beiden besprechen, wann Katharina als zweifache Mutter Raum für Trauer finden konnte und wie die Kinder einbezogen wurden.
Quellen
Mit dieser Folge startet der erste Teil eines dreiteiligen Familieninterviews. Ich habe zuerst mit Corinne Lauber gesprochen, sie ist dreifache Mutter und Autorin des wunderbaren Buches »Unser Nestmodell«, das ich sehr empfehlen kann und irgendwann auch nochmal ausführlich im Blog besprechen werde.
Anschließend habe ich mit eine ihrer Töchter und danach noch mit dem Vater ihrer Kinder gesprochen; diese Folgen erscheinen dann nächste und übernächste Woche jeweils freitags.
Die Familie von Corinne Lauber lebt das Nestmodell, und zwar nicht wie die meisten Familien, die ich kenne, nur vorübergehend, sondern bereits seit acht Jahren. Wir sprechen darüber, wie sie die Trennung und die Zeit danach erlebt hat, was für sie und den Vater ihrer Kinder damals für das Nestmodell sprach, und wie sich der Alltag und die Regelungen im Laufe der Jahre verändert haben.
Quellen
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