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In dieser Folge unseres Podcasts zur Aktionswoche Vererbbarer Krebs 2026 sprechen wir über die Herausforderungen, die mit vererbbarem Krebs einhergehen, und wie Betroffene individuelle medizinische Entscheidungen treffen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man in einer komplexen Landschaft aus genetischem Risiko, medizinischen Optionen und persönlichen Lebensumständen selbstbestimmt handeln kann.
In dieser Folge spricht Frau Dr. Stefanie Houwaart über gesundheitliche Benachteiligung und was wichtig ist, zu wissen. Die Aufnahme entstand im Rahmen der Aktionswoche Vererbbarer Krebs 2025.
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Lynch-Syndrom:
Im Podcast Familiensache Krebs wechseln wir mit dieser Folge von den gynäkologischen Krebsrisiken auf allgemeine erblich bedingte Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung erhöhen. Hier ist an erster Stelle das Lynch-Syndrom zu nennen. Dazu spricht Sarah mit Dr. Robert Hüneburg, vom Nationalen Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen am Universitätsklinikum Bonn. In Deutschland sind etwa 300.000 Menschen davon betroffen.
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Previvor - Wissen schafft Möglichkeiten:
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Sexualität & Krebs:
Über Sexualität zu sprechen ist oft schwierig und noch viel schwieriger wird es, wenn sich der eigene Körper plötzlich verändert. Sei es nach einer Erkrankung, oder nach prophylaktischen Maßnahmen wie einer Mastektomie oder der Entfernung der Eierstöcke, die bei Personen mit pathogenen Genvarianten oft schon in jüngeren Jahren erfolgt. Auf dem Weg der Genesung kann auch das (Wieder-) Entdecken der eigenen Sexualität und des sexuellen Selbstbewusstseins ein wichtiger Schritt sein.
Weiterführende Infos im Netz:
Krebs und Sexualität - Ein Impulsgeber für Frauen mit Krebs der Frauenselbsthilfe nach Krebs
Weibliche Sexualität und Krebs - Ein Ratgeber für Patientinnen und ihre Partner oder ihre Partnerinnen des dkfz
Sexualität nach Krebs – Information der Krebsgesellschaft
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Prof. Dr. med. Dorothee Speiser:
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Hormone weg – was nun?
Dieser Podcast dient nur zu Informationszwecken und ist nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung gedacht. Die geäußerten Ansichten, Gedanken und Meinungen sind jeweils die der Moderatorin und den jeweiligen Gesprächspartner: innen. Sarahs Gast in dieser Episode ist Sarah, Trägerin einer BRCA2 Mutation, aber, und das unterscheidet die beiden, war sie bereits erkrankt. Nach ihrer Brustkrebserkrankung und anschließender Mastektomie, hat sich Sarah, etwa ein Jahr später, die Eierstöcke prophylaktisch entfernen lassen.
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Franziska van der Heide: „Weil ich so verliebt in dieses Leben bin!“
Im Gespräch wird klar, dass Franziska und Sarah mit ihrem positiven Mindset auf einer Welle surfen. Sie wollen möglichst viele Leute aufrütteln und Bewusstsein für erblichen Krebs schaffen. Gleichzeitig den Schrecken nehmen und Mut machen, sich testen zu lassen. Wer um seine Mutation weiß, kann handeln. „Das sollten wir auch aus Respekt vor denen tun, die vor uns betroffen waren und nicht handeln konnten, weil sie einfach nichts davon wussten oder es die Möglichkeiten der Prävention noch nicht gab“, meint Franziska.
Die Schauspielerin geht mittlerweile offen mit dem Thema um. „Die Mutation sollte nicht zu großen Einfluss auf das eigene Leben haben, aber man sollte es auch nicht wegschieben. Natürlich, gehört dazu auch Mut und nicht jeder findet die richtigen Ansprechpartner. Neben Familie, Freunde und Ärzten, bietet das BRCA-Netzwerk den perfekten Raum, um sich mit Menschen auszutauschen und Fragen zu klären. Hier kann tabulos über alle Facetten einer Mutation gesprochen werden.“
Ein sehr wichtiger Aspekt, den Franziska zu ihrer positiven Einstellung und dem guten Lebensgefühl führt, ist ihre eigene Entscheidungsfindung. Die Entscheidung, sich einer prophylaktischen Mastektomie zu unterziehen und alles, was es drumherum zu entscheiden gibt, muss selbst, alleine und ohne Druck von anderen getroffen werden. Gut informiert und selbst getroffen, das sind die Entscheidungen, die halten.
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Im Fokus: Eierstockkrebs
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