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Künstliche, übertriebene Bilder. White Trash Ästhetik. Affektiertes Schauspiel. Überzeichnete Handlung. Selbst, wenn die ins Mic gestöhnten Ad Libs und der hardcore Techno-Beat stumm geschaltet sind – die Shots allein reichen, um zu wissen: Das ist ein Fo*zenstyle-Original. Das ist ein Ikkimel-Musikvideo.
Mein heutiges Feature ist als Creative Director, Regisseur, Künstler und A&R mit verantwortlich für das Worldbuilding rund um Deutschlands Mutti seit „Keta & Krawall“. Wie man ein gutes Musikvideo macht, das mehr ist als hübsche Performance; wie die Arbeit mit Ikki am Set ist; ob seit MTV das Musikvideo tot ist (oder vielleicht auch ganz im Gegenteil) und wie man in dieser Industrie als Filmschaffender Fuß fasst, darüber quatsche ich heute mit JONAS UNDEN.
Diesmal deepdiven wir also nicht hinein in Mukke, sondern in die visuelle Welt drum herum. Hört rein!
JONAS UNDEN abchecken könnt ihr hier auf Instagram und YouTube :)
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Darf man jetzt auf dem splash! spielen, nur weil man gay ist? Das könnte man auf den 1. Blick vielleicht meinen, wenn man sich das Line-Up von diesem Sommer so anschaut (oder zu oft Fler zuhört): Ikkimel, Baran Kok – und meine heutige Feature-Gästin MARIYBU.
MARIYBU wurde aber nicht auf die splash!-Stage gebucht, weil sie queer ist, sondern, weil sie gute Mukke macht und sie richtig für die Crowd abreißen kann. Mit fotz-frechen Lyrics. Ohne Tabus zu scheuen. Indem sie misogyne Beleidigungen zurückerobert. Indem sie ihre eigene Lust im female gaze zur Protagonistin macht. Indem sie in ihren Songs das Patriarchat einfach mal auf den Kopf dreht, Alpha-Feministen entlarvt und verklemmte Thomase daran erinnert, dass sie auch bisschen BJ und bisschen Arsch geben dürfen.
In dieser Folge spreche ich mit MARIYBU darüber, was es ihr bedeutet, als queere Musikerin auf ein HipHop-Festival mit langer (cishetero Mackers) History gebucht zu werden, ob sie sich im Backstage zwischen den Gangsterrappern wohlfühlt und was sie sich von der Musikindustrie und Booker*innen wünscht, um Festivals sicherer zu machen.
Ach ja – und wir deepdiven gemeinsam zurück in die Musikgeschichte und schaue uns an, ob die Sorge, der HipHop werde zu schwul, wirklich berechtigt ist. Spoiler: Eigentlich war HipHop schon immer gay. Wird Zeit, dass das splash! noch gayer wird. Hört rein!
Danke für das splash!-Festival für die Einladung 🤍🏳️🌈 Das ist Teil 1 des splash!-Specials!
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SB-Kassenklau-Euphorie. Zittern, wenn man beim Zahnarzt für einen Termin anrufen muss. Entscheidungen zerdenken. Sich verknallen. Im Doomscrooling versumpfen. ERROR packt in seine Lyrics, Songs, Voiceover und Mixed-Media-Kurzvideos Coming of Age Träumerei und Grübelei. Sein Style ist irgendwas zwischen surrealistischen Substantiv-Komposita, eingescanntem Pastellkreiden-Staub und Anfänge-des-Internets-Nostalgie. Was ERROR mit seiner Kunst (ich spreche hier ganz bewusst nicht nur von Musik) unseren Playlists und Social Media Feeds schenkt, ist kreative Originalität, die in einer glattgebügelten online Illusion und durchkommerzialisierten Branche Augen und Ohren erfrischt, begeistert, berührt.
Da kann man fast nicht glauben, dass nach einem erfolgreichen Karrierejahr 2024 seine damalige Plattenfirma (zu dt. "Label") die Zusammenarbeit aufkündigte. Im Jahr drauf ein ernüchternder Reality Check: Nur, weil es bisher nach oben ging, geht es nicht unbedingt weiter steil bergauf. Keine Bookings. Keine Support-Anfragen. „Ich hab‘ keine Lust so zu tun, als ob meine Artistkarriere eine bloße Aneinanderkettung von Erfolgen wäre“, gibt Error in der Bildunterschrift eines seiner Reels zu – und entscheidet sich dann halt einfach ohne die Musikindustrie im Rücken weiterzumachen. Als Independent-Artist.
Ich spreche mit ihm übers Weitermachen; über seinen Mut, kreativ aus der Reihe zu tanzen; den Albumprozess; die schönen Seiten unseres Cyberspaces; Schlager und Juliencos Gewinnspiele. Hört rein!
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ERRORS Album „Das Beste vom Schlechten“ ist jetzt draußen, hört rein!
Von Julienco höchstpersönlich ein iPhone X geschenkt bekommen hier lang.
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+++CW: In dieser Folge geht es um mentale Gesundheit. U.a. sprechen wir auch über Depression und Suizid. Falls dich diese Themen belasten, höre diese Folge lieber nicht alleine oder skippe sie. Ein paar Zeilen weiter unten findest du Unterstützungsangebote.+++
Sprachbilder so visuell lebendig, als wären sie straight aus nem Coming of Age Film entsprungen, Ohrwurmhooks, bunt-verspielte Stage-Fits. Ungeschönt und ungefiltert über die dunklen Stunden im eigenen Kopf singen. JOLLE packt Gleichzeitigkeit in ihre Musik. Auf einer Märchenwiese inszeniert sie die Schatten in ihrem Kopf. Zwischen Neonfarben und Graustufen findet sie den Raum für Ängste und Abgründe, für Hoffnung und Träumen. Für die Sunny Sides Up und die Sunny Sides Downs des Lebens.
Auch abseits ihrer Musik spricht sie mittlerweile über ihre Erfahrungen mit mentaler Gesundheit und Therapie. Zum Single-Release von „danke für nichts“ veröffentlichte sie zum ersten Mal persönliche Worte auf Instagram über ihre Suizidgedanken und Depression – und erreichte damit tausende von Menschen, die sich durch ihre Ehrlichkeit gesehen fühlten.
In dieser Folge spreche ich mit JOLLE über ihr Debüt- und Konzeptalbum „sunny side up/:down“, das Anfang September erschien. Wir sprechen über die Up- and Downsides des Lebens und des Artist-Seins, über die Tücken der Musikindustrie, wie man auf sich achtet und auch mal Nein sagt, wie wichtig es ist, sich anderen anzuvertrauen und Hilfe zu suchen, dass wir mit unseren Struggles gar nicht so allein sind, wie sie uns fühlen lassen und warum Friedrich Schmerz sich besser mal raffen sollte. Hört rein!
Du hast dich in den Themen dieser Folge selbst wieder entdeckt, du struggelst gerade und hast Kummer? Suche dir bitte Hilfe, du musst das nicht allein durchmachen!
Bei der anonymen Telefonseelsorge findest du kostenfrei und rund um die Uhr Ansprechpartner*innen: 0800/111 0 111
Beim Info-Telefon Depression erhältst du ebenfalls kostenlos zu den Sprechzeiten (Mo, Di, Do: 13:00 – 17:00 Uhr / Mi, Fr: 08:30 – 12:30 Uhr) Unterstützung: 0800 3344533
Wenn du ungern telefonierst, kannst du dich hier auch per Mail melden.
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Feature mit Matilda ist zurück und geht in die zweite Staffel, juhu! Diesmal ist alles ein bisschen anders – wir sitzen nicht mehr im fancy Musikstudio, sondern ganz bequem auf meiner altrosa Samtcouch. Zur Feier des Tages gibt’s hier übrigens direkt eine zweite Premiere, diesmal habe ich nämlich nicht nur ein Feature an meiner Seite, sondern direkt zwei.
Normalerweise findet man sie eher im Hintergrund, statt im Spotlight auf der Bühne. Gemeinsam sitzen sie mit etablierten Größen der Industry sowie aufstrebenden Newcomern in Sessions und erschaffen die Klangwelt hinter unseren Lieblingssongs. Sie malen nicht mit Reimen, Wortspielen oder Flow, sondern mit der Kick-Drum, der Snare, dem Bass. Sie haben den Sound von Deutschrap mitgeprägt und Schwarz-Weiß erfunden. Begrüßt mit mir: Fizzle und Chris von KITSCHKRIEG.
In dieser Folge deepdiven wir hinein in ihr diesjähriges Album KITSCHKRIEG ZWEI. Wir plaudern, yappen und deeptalken über ihr Feingespür für Überraschung, Harmonie, Nostalgie, Innovation. Darüber, wie man Musiklegenden und unbekannte Talente auf Tracks vereint und Hörer überrascht; warum Shirin David nicht nur gut genug, sondern eine absolute Macherin ist; weshalb Baran Kok den Deutschrap in die richtige Richtung lenkt und inwiefern zum Herzen eines Producer-Albums nicht nur die Beats, sondern vor allem auch die Lyrics gehören. Hört rein!
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Der Januar ist vorbei und das bedeutet: Ich mache dieses Social-Media-Ding jetzt schon ein ganzesJahr hauptberuflich! 🥳 In dieser Folge ziehe ich Bilanz, was ich während meines 1. Jahrs in der Selbstständigkeit gelernt habe. Ach ja, und meine Deutschrap-Enttäuschung der Woche stelle ich euch auch noch vor. Ich dachte ehrlich, wir sind, was das angeht, ein bisschen weiter...
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Heute gibt's eine etwas andere Folge, ich sitze hier nämlich nicht mit einem Feature im Tonstudio, sondern solo auf meinem Bett. Ob, und wie der Podcast in eine 2. Staffel geht erfahrt ihr hier. Ansonsten quatsche ich mit euch darüber, ob Fremdknutschen okay ist und warum anaïs dafür während der Promo für ihre EP Hate-Kommentare einstecken musste; rege mich mit Bildungswert über Menschen auf, die denken, Rassismus gehe in beide Richtungen; und stelle euch meinen Song der Woche vor. Hört gerne rein, ick freu mir auf euch!
Kurze Vorwarnung: Da ich das auf lock in meinem Schlafzimmer aufgenommen habe, ist die Qualität natürlich überhaupt nicht vergleichbar mit den Studioaufnahmen. Entschuldigt also das technische Downgrade, dieses Mal ist alles selfmade 🤍
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Wie schnell ging bitte die Zeit vorbei? Das ist einfach schon die 11. Folge "Feature mit Matilda" und damit Abschluss der 1. Staffel, pünktlich kurz vor der Feiertagspause! 🎄
Wie viel Vibe, Lebensgefühl und Atmosphäre kann man in Rap packen? Die Antwort darauf ist meine heutige Feature-Gästin: wa22ermann 🩵. Ihre Tracks handeln vom Leben in Berlin, vom Kiez, von Naan&Lassi, TNs, den Mädels, von blauroten Streifen am Himmel, vom Treiben durch die Großstadt, mal auf einer Welle der Euphorie und Schwerelosigkeit, mal abgetaucht zwischen Melancholie und Schwermut. Seit den letzten Jahren ist sie aus der Deutschrap-Szene nicht wegzudenken und schon längst kein Geheimtipp mehr.
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Shoutout an Sennheiser, die uns hier ein großartiges Podcast-Set-Up auf dem Reeperbahnfestival 2025 zur Verfügung gestellt haben. Danke fürs Möglichmachen dieser Folge ❤️🔥
Hey ho Leute – da die Folge während des Reeperbahnfestivals entstanden ist, gibt es diesmal ausnahmsweise nur Ton :) Die Freundebuchseiten findet ihr auf Insta!
Mein heutiges Feature ist der lebende Beweis für Gleichzeitigkeit: Ein Beispiel dafür, dass energetische Powertacks und Verletzlichkeit auf einem Album koexistieren können; dass man sich auch mit einem stylized, Editorial anmutenden Instagramfeed für soziale Gerechtigkeit engagieren kann; dass man als Jetsetter und L.A. resident mit seiner Heimat Hessen verwurzelt bleiben kann; dass man sich gar nicht entscheiden muss, ob man nun auf Deutsch oder auf Englisch rappt – nicht mal auf ein und demselben Song!
In dieser Special-Folge spreche ich mit Kelvyn Colt über L.A. und Hessen, Mehrsprachigkeit und Codeswitching, die Unterschiede zwischen der amerikanischen und deutschen Musikbranche, über mentale Gesundheit und Männlichkeit. So, sit down, lean back, tune in!
Definition Haiku: "Eine traditionelle japanische Gedichtform, die aus drei Zeilen mit dem Silbenmuster 5−7−55−7−5 besteht und sich nicht reimt."
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Meine heutige Feature-Gästin ist eine absolute Maus – ein liebes, süßes Mädchen, das mit ihrer engelsgleichen Stimme den Raum mit Melodie füllt. Der ein oder andere (Alb)-Traumprinz – zumindest die Sorte, die ihre Prinzesinnen ausschließlich mausig, lieb und süß haben wollen – würde bei ihr aber schlagartig die Flucht ergreifen; denn problematische Mackers, die Frauen gerne klein halten, nimmt sie in ihren Songs gerne hopps. Mit Biss, mit Zynismus, Überspitzung, Sarkasmus, mit obszönen Worten, die man aus ihrem Mund nicht erwartet.
Ich spreche heute mit Emma Rose darüber, wie man feministische Songs mit dem F-Wort schreibt; wie Haltung in Musik Platz und Witz erhält und wann das heiß erwartete Feature mit Moneyboy kommt (natürlich nicht so heiß erwartet wie dieses Feature hier ;)
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