Alles beim Alten auf Berliner Straßen und Schienen, so lautet das Ergebnis des jüngsten Berlin Trends. Knapp die Hälfte der befragten wahlberechtigten Berlinerinnen und Berliner sehen seit dem Regierungsbeginn von CDU und SPD keine grundlegende Veränderung in der Verkehrspolitik. In manchen Bezirken wie in Steglitz-Zehlendorf geht der Trend derzeit eher Richtung Auto: Dort soll erstmals ein Radweg zurückgebaut und die Straße wieder zweispurig für Autos freigegeben werden. Auch die Initiative „Berlin autofrei“ hat es schwer, sie dürfte ihr Ziel von rund 174.000 Unterschriften bis zum Fristende diese Woche verfehlen. Die Ziele des Berliner Mobilitätsgesetzes gelten jedoch weiterhin als verbindlicher Rahmen: Klimaschutz, Verkehrssicherheit, Mobilität für alle und eine gerechte Flächenaufteilung.
Unsere Frage des Tages an den Journalisten Mohamed Amjahid lautet: Fehlt Berlin eine Vision in der Verkehrspolitik?