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Katerina Joriki leitet in Zürich eine Sitzgruppe.
Manchmal überhören wir lange Zeit die leise innere Stimme, die uns zarte Signale gibt und uns einlädt, im Einklang mit unserer Natur, unserer Essenz zu leben, die gleichzeitig mit einer Unzahl anderer Wesen und Dinge verbunden ist. Manchmal sind die Signale sogar offensichtlich, aber wir ziehen es vor, energetisch weiterzumarschieren, um uns nicht der Wahrheit stellen zu müssen und die Arbeit zu tun, die getan werden muss. Aber die Krux an der Sache ist, je länger wir warten, desto leiser werden die Signale, oder sie werden durch Symptome kompensiert, und wir müssen uns viel länger mit der mühsamen Aufdeckung der Wahrheit befassen, was noch mehr Leid auf dem Weg erzeugt hat.
Manchmal, wenn wir Glück haben, kommen wir mit Hilfe einer mächtigen Prüfung an einen Punkt, an dem die Illusionen in tausend Stücke zerspringen, unser "Haus" in Flammen steht, und wir keine andere Wahl haben, als zu erkennen, wo wir stehen. Und hinzuhören. Und anzufangen, den Weg zu gehen, der sich vor uns entfaltet, so wie er ist: nichts hinzufügen und nichts wegnehmen. Das ist keine leichte Aufgabe und erfordert ein langsames Tempo und eine klare Sicht. Man könnte sagen, dass dies die Übung unseres Lebens ist: den Weg mit mehr Gelassenheit zu gehen. Und dann immer wieder neu anzufangen: in einem Augenblick oder über viele Jahre hinweg.... Bis der Schutt abgetragen ist, Schicht für Schicht. Und wir uns ein bisschen leichter fühlen. Und gestärkt in unserem Kern.
Dieser Vortrag wurde ursprünglich gehalten am 12. Februar 2021.
China, 9. Jahrhundert. Eine alte namenlose Frau die am Strassenrand Reiskuchen verkauft, hilft mit ihrem scharfen diamantenen Geist einem Gelehrten des Diamant-Sutras sich von seinem denkenden Geist zu befreien.
Dieses Dharmastudium hat ursprünglich am 16. Feb. 2021 stattgefunden.
Wir lesen jeden Dienstag gemeinsam im Buch «Kobuns Gespräche über das Herzsutra» von Kobun Chino Otogawa Roshi.
Du kannst das Buch zum Preis von CHF 15 (zzgl. Versandkosten) direkt bei uns bestellen. Schreib ein Email an [email protected].
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Der Vortrag wurde am 11. Feb. 2021 gehalten.
Peter ist Zen-Priester, Goldschmied und Großvater, leitet seit vielen Jahren die Innsbrucker Zen-Gruppe Kannon-Do und ist Vorstandsmitglied von Puregg.
Ausgangspunkt: Stille ist - in die Ecke getrieben sein und sich keinen Millimeter mehr rühren können; Stille aus menschlicher Sicht und aus Buddhas Sicht; menschliche Sicht heisst: optimistische, pessimistische und mystische Bewertung der Stille; stattdessen: Radikale Akzeptanz dessen, was ist; unsere Persönlichkeit drückt sich aus mit dem ganzen Universum.
Der Vortrag wurde am 13. Feb. 2021 gehalten.
Doris unterrichtet u.a. in der Yogawerkstatt in Wien/Österreich.
Bei der Mystik meint man sich auf dem ersten Blick in himmlische Höhen zu verlieren. Wenn wir aber die Mystik nicht als Flucht missbrauchen, sondern uns dem Leben in seiner geheimnisvollen Tiefe zuwenden, holte sie uns ganz ins Hier und Jetzt, wo das ganz Irdische im Alltag in der Stille zum Leuchten gebracht wird.
Hier ist Guntrams Webseite: www.guntramferstl.at
Der Vortrag wurde ursprünglich gehalten am 10. Feb. 2021 im Rahmen der verlängerten Felsentor-Praxistage.
Zen Meister Dogen (1200-1253) schreibt in seinen Anweisungen für den Küchenmeister nicht nur über die alltäglichen Arbeiten eines Kochs in einem Zen-Kloster, sondern auch über unseren Zen-Weg im Alltag.
Der Vortrag wurde ursprünglich am 5. Februar 2021 gehalten.
Othmar leitet das Zendo am Fluss in Luzern.
Einführung - Stille im Innen und Aussen, was sie ist und was nicht; wie wir in unserem inneren Raum herstellen und dadurch Stille erfahren; Nicht-Reaktion als Stille
Der Vortrag wurde am 6. Feb. 2021 gehalten.
Doris unterrichtet u.a. in der Yogawerkstatt in Wien/Österreich.
Vortrag vom 4. Feb. 2021: Ose spricht über einen Hauch von „Spaceship“, wenn morgens während des Rezitierens des Herzsutras die Sonne am Felsentor aufgeht, über das Spüren "der Ermutigung des Lichts gegen unser Wesen" (Hafiz), über das Hinschauen auf das, was ist und unsere Aufgabe, die Selbstaufgabe zu kultivieren.
Vortrag vom 3. Feb. 2021 im Rahmen der verlängerten Praxisperiode 2021
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