Nachdem die Pandemie uns lange genug in unsere Wohnungen getrieben hat, wird nun wieder vieles geöffnet. Es gibt wieder ein bisschen Ablenkung und Ausgleich, aber auch ein Austausch und das Gespräch mit anderen und mehreren Kontaktpersonen (Vielleicht sogar Fremden?) ist möglich. Im Sommer sind sogar noch Festivals geplant! Das ist schön, aber auch diese Situationen ziehen ihre Schattenseiten mit sich. Es kommt zu Anmachen oder blöden Kommentaren, vermehrt zu sexualisierten Angriffen und Gewalt. Somit spielt auch dieser Teil des Lebens wieder eine größere Rolle im Leben der FLINTA (Frauen, Lesben, Intersexuelle Menschen, Nicht-binäre, Trans-Personen, Agender). Zu diesem Thema steht uns heute Efi zur Seite, vom Awareness Team eines Festivals in der Umgebung, und wir sprechen über Safer Spaces, wie man Betroffene von sexualisierter Gewalt unterstützen kann und wie man sogar solche Übergriffe verhindern könnte. Außerdem erklärt sie uns wie ein Awareness Team funktioniert und arbeitet, also welche Verantwortung diese Gruppen haben und warum es wichtig ist diese auch in jeglichen Partykontexten zu haben.
Des Weiteren soll es darum gehen Awareness-Teams auch in anderen Kontexten zu integrieren. Dazu befragen wir Steffen von den Jusos aus Halle und wollen wissen: wie genau sieht die Arbeit einer Awareness Gruppe auf politischen Veranstaltungen, außerhalb des Partykontextes aus, und welche Erfahrungen haben sie damit gemacht? Sind Safe Spaces Utopien und wie können sie präventiv arbeiten?