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Zum Jahreswechsel sind die meisten Menschen motiviert, im neuen Jahr besser für sich zu sorgen. Viele möchten etwas für ihre Gesundheit tun, fitter werden oder schlanker. Wie man es schafft, seine guten Vorsätze über das Frühjahr hinaus zu retten und zu verwirklichen, schildert Petra Wist-Hamel. Die Rhauderfehnerin selbst ist das beste Beispiel dafür, was passiert, wenn man nicht nur motiviert ist, sondern es auch bleibt. Wist-Hamel ist schlank, durchtrainiert und strahlt positives Selbst-Bewusstsein aus. Sie halte sich nicht motiviert, erläutert sie - sie sei es einfach.
Das Geheimnis ist, täglich ein bisschen etwas für sich zu tun. Wenn man dann merke: Es wird besser, komme die Motivation von selbst. Petra Wist-Hamel setzt dabei auf Core-Performance und leitet selbst eine Gruppe in ihrem Sportverein. Sie schildert, wie das Training vor sich geht und auch, was Ernährung mit Fitness zu tun hat und wie sie sich selbst gesund ernährt.
Um einfach mal anzufangen, braucht man nicht zu warten, bis wieder Silvester ist. Man kann einfach morgen früh beim Zähneputzen ein paar Übungen machen. Das klappt nicht jeden Tag gleich gut, weiß Petra Wist-Hamel. Aber man kann es täglich wieder probieren.
Müll fällt immer an – und zu den Feiertagen um den Jahreswechsel gefühlt besonders viel. Im Landkreis Leer produziert jeder Einwohner durchschnittlich knapp 500 Kilogramm Abfall. Insgesamt registrierte die Kreisverwaltung 2023 mehr als 86.000 Tonnen. 65.000 Tonnen davon waren Wertstoff. Das entspricht einer Quote von 76 Prozent.
Femke Hinrichs ist Justizsozialarbeiterin. Die meisten Menschen kennen ihren Beruf als den der Bewährungshelferin. In dieser Folge berichtet die Ostfriesin aus ihrem beruflichen Alltag. Wie hilft man Straftätern, die Auflagen einzuhalten, die ein Gericht in seinem Urteil über sie verhängt hat? Und – wollen die das überhaupt? Ist diese Arbeit gefährlich – braucht man dafür eine Nahkampfausbildung oder Polizeischutz? Und wie hoch ist die Arbeitsbelastung angesichts einer Justiz, die am Limit ist? Es sagt sich so einfach: Menschen begleiten auf dem Weg zurück in diese Gesellschaft. Aber wie funktioniert das konkret? Wer kontrolliert, dass es klappt? Und wer garantiert, dass der Erfolg von Dauer ist?
Hass und Hetze im Netz nehmen zu. Oft sind davon Menschen des öffentlichen Lebens betroffen, etwa aus der Kommunalpolitik. So ein Fall ereignete sich jetzt auch in der Gemeinde Saterland. Dort sah sich Bürgermeister Thomas Otto über mehrere Monate diffamierenden Nachrichten übers Internet ausgesetzt. Dabei ging es unter anderem um ein Bild, offenbar generiert mit Künstlicher Intelligenz, das seine Person nackt mit einem Strick um den Hals neben einer leicht bekleideten Frau zeigt.
Der Bürgermeister erstattete Anzeige. Als die Staatsanwaltschaft mehrere Verfahren einstellte, ging er an die Öffentlichkeit. In dieser Folge des GA-Podcasts schildert Thomas Otto, wie er diese Zeit erlebt und was die Schmutzkampagne mit ihm gemacht hat.
Man hört seiner Schilderung an, wie emotional die Angelegenheit für ihn ist, wie die Sorge um seine Familie und seine Kolleginnen und Kollegen im Rathaus ihn umtrieb und wie das Geschehen sich auf seine Arbeit und sein Privatleben ausgewirkt hat.
Wenn digitalen Hasskommentaren und Fake-Fotos nicht durch Recht und Gesetz angemessen Einhalt geboten werden, sieht der Bürgermeister die Demokratie gefährdet.
Das Geestdorf Backemoor ist nicht nur Jahrhunderte alt, es ist auch schön und lebenswert. Wie zukunftsfähig der Ort aufgestellt, erzählt in diesem Podcast Torsten Bleeker. Der 54-Jährige ist Wahl-Backemoorer. Und er ist Vorsitzender des Arbeitskreises Unser Dorf hat Zukunft. Den ist in Backemoor seit Jahrzehnten etabliert. Und das mit Erfolg: 2019 holte das Dorf auf Bundesebene Silber. Jetzt ist der Ort wieder beim Wettbewerb dabei. Wie man sein Dorf überzeugend präsentiert und vor allem, wie man eine Bewertungskommission überzeugt, das erläutert Torsten Bleeker für Backemoor. Dabei geht es auch um die Frage, wie eigentlich kontrolliert wird, ob auch all das, was man der Kommission erzählt, tatsächlich stattfindet und umgesetzt wird. Und was man mit denen macht, die im Dorf wohnen, ohne sich mit dem Wettbewerb zu identifizieren. Und wie die Nachbarn auf so ein erfolgreiches Dorf blicken.
Alle Eltern wünschen sich für ihre Kinder einen sicheren Schulweg. Je jünger der Nachwuchs ist, umso besorgter sind viele Eltern. Das ist an der Grundschule Steenfelde / Großwolde in der Gemeinde Westoverledingen nicht anders als anderswo.
Doch an der Schulstraße befinden sich gleich drei Einrichtungen, die von Kindern besucht werden. Neben der Grundschule sind das der Kindergarten Bullerbarg und das Schulzentrum Collhusen. Morgens und mittags ist da immer viel los auf der Straße, Stichwort: Elterntaxis. Um den Schulweg sicherer zu machen, hat sich eine Elterninitiative gegründet. Doch die sieht sich bislang von den Behörden nicht ausreichend unterstützt.
In dieser Folge berichtet die Leiterin der Grundschule, Burcak Coordes, was an ihrer Schule dafür getan wird, um Kinder zu befähigen, ihren Schulweg sicher zu bewältigen. Schule unterstützt auf vielfältige Weise den sicheren Umgang von Kindern mit Mobilität, etwa auf dem Rad. Dabei hilft auch die Polizei. Auch die Eltern werden mit ins Boot geholt. Deutlich wird: Es geht eine ganze Menge, vor allem, wenn alle ein wenig Rücksicht aufeinander nehmen. Damit steht die Westoverledinger Grundschule beispielhaft viele Grundschulen landauf, landab.
Uwe Prahm freut sich über einen besonderen Erfolg: In diesem Monat, August 2024, ist der 55-Jährige Fehntjer seit 25 Jahren trockener Alkoholiker. In der neuen Folge des GA-Podcasts „Fertig, los!“ schildert Prahm, wie es anfing, dass die Gesellschaftsdroge Alkohol für ihn zum Problem wurde und welchen Weg er nahm, um aus der Sucht herauszufinden.
Einen großen Anteil an dieser Erfolgsgeschichte hat der Freundeskreis Burlage-Langholt. Das ist eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke. Ein alkoholbedingter Absturz mit Filmriss war es, der Uwe Prahm als Endzwanziger erst zum Arzt, dann zu einer stationären Entgiftung und schließlich zu dieser Selbsthilfegruppe führte.
Ein Garten macht Freude, aber er macht auch Arbeit. Karin Berends-Lüürßen hat mit ihrem Latüt-Garten ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie gestaltet ihre 3000 Quadratmeter Grünfläche in der Rhauderfehner Ortschaft Langholt in unterschiedlichen Themenbereichen. Ihr Garten ist für die Ostfriesin zugleich Kunstwerk und Freiluftatelier. Daran lässt sie andere Menschen teilhaben. Man kann Kunstkurse bei ihr buchen, ihren Garten an bestimmten Tagen besuchen – und Karin Berends-Lüürßen ist über ihre Begeisterung für Stauden, Sträucher, Gemüse, Blumen und Kräuter mit Menschen in ganz Europa verbunden.
Dieser Podcast ist sozusagen eine Doppelfolge, war doch diesmal der Chefredakteur der Zeitungsgruppe Ostfriesland, Lars Reckermann, im Archiv des General-Anzeigers am Rhauderfehner Untenende zu Gast. Und der – seit November 2023 an der Spitze der Redaktionen des General-Anzeigers, der Ostfriesen-Zeitung und der Borkumer Zeitung – macht für die OZ seinen eigenen Podcast namens „Ein Glas mit Lars“.
Diesmal aber war der erfahrene Podcast-Host mal selber Gast. Und nach gut 100 Tagen im Amt stand er wacker und fröhlich Rede und Antwort „über alles“. Man lernt in diesem Gespräch den Menschen Lars Reckermann kennen, erfährt anhand seiner eigenen Biographie ganz persönlich, aber zugleich beispielhaft, wie sich der Wandel in der Medienbranche in den vergangenen 35 Jahren in Deutschland vollzogen hat und wo der neue ZGO-Chefredakteur die Regionalzeitung im Jahr 2034 sieht.
Weil der Westfale Reckermann in seiner beruflichen Laufbahn viel herumgekommen ist zwischen dem Nordwesten und dem Südwesten der Republik, kann er auch darüber berichten, wie sich die Ostfriesen unterscheiden von den Menschen auf der schwäbischen Alb in Aalen, wo er als Chefredakteur tätig war, bevor er zur ZGO kam.
Nicht zuletzt hört man, was so ein vielbeschäftigter Medienmann denn macht, wenn er gerade mal weder arbeitet, noch schläft.
Die Ankündigung der Bundesregierung, die Agrarsubventionen zu kürzen, war für viele Landwirte der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Seit langem verärgert durch Auflagen, die viele von ihnen als bürokratischen Ballast empfinden, gingen Bauern zu Tausenden auf die Straße und legten mit ihren Treckern vielerorts den Verkehr lahm. Mit ihren Aktionen stießen sie bei den Leuten auf großes Verständnis. Vertreter anderer Branchen schlossen sich den Bauernprotesten an.
Tammo Hinken aus Potshausen in der Gemeinde Ostrhauderfehn ist einer dieser unzufriedenen Landwirte. Der 31-Jährige bewirtschaftet mit seinem Vater und seinem Bruder einen Milchviehbetrieb im Ortsteil Potshausen. Den Hof führt seine Familie in fünfter Generation.
Er schildert, was ihn frustriert und was sich seiner Meinung nach dringend ändern müsste. Schnell wird dabei klar: Die Politik alleine ist es nicht, die der Landwirtschaft Probleme bereitet. Das hat auch viel mit Entscheidungen der Konsumenten zu tun, mit dem Druck, den Lebensmittelkonzerne und Supermarktketten ausüben – und mit der Konkurrenz aus dem Ausland, die zu anderen Bedingungen produziert.
Ein emotionales Gespräch über ein großes Thema: Wie wollen wir mit unserer Umwelt umgehen, wie wichtig ist uns, was wir essen – und wie wichtig ist es uns, zu welchen Bedingungen Nutztiere gehalten werden. Tammo Hinken gibt Antworten – und er erzählt, warum er überzeugt davon ist, trotz allem als Landwirt in Ostfriesland eine Zukunft zu haben.
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In jeder Folge von „Fertig, los!“ spricht Redakteurin Astrid Fertig mit inspirierenden Menschen aus der Region. Dabei geht es um aktuelle Themen und Erfahrungen rund um Schule, Haushalt, Beruf, Finanzen, Familie oder auch Gesundheit. Auf ihre ganz eigene Art und Weise sucht Astrid Fertig Antworten auf die Fragen, die ganz Ostfriesland bewegen.
Ein Podcast von Ostfriesen-Zeitung, General-Anzeiger, Ostfriesischen Nachrichten und Borkumer Zeitung.
Impressum: https://www.oz-online.de/-der-verlag/impressum
Kontakt: [email protected]