In dieser Folge packen wir unsere Sommerklamotten ein und reisen nach Schweden, wo wir mitten in einem der faszinierendsten und verstörendsten Horrorfilme der letzten Jahre landen: Midsommar.
Was als idyllischer Ausflug zur Sommersonnenwende beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum am helllichten Tageslicht. Die junge Studentin Dani reist gemeinsam mit ihrem Freund Christian und dessen Freunden in eine abgelegene Gemeinde, um dort die traditionellen Feierlichkeiten zu erleben. Doch zwischen Blumenkränzen, weißen Gewändern und einer scheinbar perfekten Gemeinschaft häufen sich die Ereignisse, die immer schwerer als bloße kulturelle Unterschiede abzutun sind.
Wir sprechen über Ari Aster als Meister des modernen Horror, Florence Pugh in einer absolut herausragenden Performance und warum uns dieser Film emotional fast mehr mitnimmt als mit seinem eigentlichen Horror. Natürlich geht es auch um toxische Beziehungen, Trauer, Manipulation, psychedelische Trips, die unheimliche Schönheit Schwedens und die Frage, warum dieser Film trotz permanentem Tageslicht so unglaublich verstörend ist.
Viel Spaß beim Hören und denkt dran: Wenn euch jemand zu einer traditionellen Sommersonnenwende in einer abgeschiedenen Gemeinde einlädt und dabei verdächtig oft lächelt … nehmt vielleicht lieber nicht die Pilze.
ACHTUNG: Diese Folge enthält Spoiler!
Wenn euch dieser Film emotional getroffen hat oder ihr gerade selbst mit schweren Gedanken kämpft: Ihr seid nicht allein. Bei Fragen rund um Depressionen oder wenn ihr einfach jemanden braucht, der zuhört, könnt ihr euch an das Info-Telefon Depression wenden, kostenlos unter
0800 / 33 44 533.