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In dieser Episode von Finanzperspektiven spricht Marcel Reyers mit Prof. Dr. Stefan Schäfer über die angespannte Lage französischer Staatsfinanzen. Im Mittelpunkt stehen steigende Zinsaufschläge französischer Staatsanleihen, die Tragfähigkeit der Schuldendynamik, mögliche Ansteckungseffekte für die Eurozone sowie die Rolle von EZB, ESM und TPI. Die Folge zeigt: Frankreich steht noch nicht in einer akuten Schuldenkrise – aber die Märkte senden ein deutliches Warnsignal.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro & Begrüßung
00:20 Vorstellung: Prof. Dr. Stefan Schäfer und das Thema der Folge
01:20 Steigende Spreads französischer Staatsanleihen –was steckt dahinter?
02:45 Ist Frankreich schon in einer Schuldenkrise?
04:30 Wie tragfähig ist die französische Schuldendynamik?
05:45 Presse, Marktreaktionen und warum Zuspitzung nichtautomatisch Krise heißt
07:20 Wann wird aus einem Frankreich-Problem ein Eurozonen-Problem?
09:10 Ansteckungseffekte über Banken, Ratings undInvestorenverhalten
12:00 ESM, OMT und TPI – welche Rettungsinstrumenteheute existieren
15:20 Die Rolle der EZB: Marktstabilisierung oder verdeckte Rettung?
17:10 Vergemeinschaftung von Schulden und das Problemdes Moral Hazard
19:00 Zentralbankbilanzen, Verluste und was das praktisch bedeutet
20:35 Fazit und Verabschiedung
👤 Vorstellung des Fachexperten
Prof. Dr. Stefan Schäfer ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik, an der Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen monetäre Makroökonomik, Geld und Währung sowie die Geschichte und Gegenwart des Euro.
Profil an der Hochschule RheinMain: https://www.hs-rm.de/personen-detailseite/stefan-schaefer
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
Hochschule RheinMain – Profil von Prof. Dr. StefanSchäfer: https://www.hs-rm.de/personen-detailseite/stefan-schaefer
Wiesbaden Business School – Fachgruppe Economics: https://www.hs-rm.de/en/wiesbaden-business-school/specialist-groups/economics
Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM): https://www.esm.europa.eu/
Europäische Zentralbank – Monetary PolicyInstruments: https://www.ecb.europa.eu/mopo/implement/html/index.en.html
Finanz Konsilium – Podcast / weitereInformationen: https://finanz-konsilium.de/
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In dieser Episode von Finanzperspektiven spricht Marcel Reyers mit Prof. Dr. Rolf Tilmes, einem der prägenden Köpfe des Financial Planning in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die Frage, was einen echten Financial Planner von klassischer Produktberatung unterscheidet, welche Qualifikationen Verbraucher suchen sollten und wie sich die Beratung durch KI, Digitalisierung und steigende Komplexität verändert. Die Folge zeigt eindrucksvoll: Gute Finanzplanung beginnt nicht beim Produkt, sondern bei der Lebenssituation, den Zielen und den weichen Faktoren des Kunden.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro & Begrüßung
00:15 Wie Rolf Tilmes zum Financial Planning kam – die Anfänge in Deutschland
04:23 Was ganzheitliches Financial Planning von klassischer Produktberatung unterscheidet
08:25 Wie Verbraucher gute Berater erkennen und worauf sie achten sollten
09:53 Ausbildung, Zertifizierung und Standards im Financial Planning
13:09 Marktumbruch, Unsicherheit und warum Orientierungwichtiger wird
16:11 KI im Beratungsprozess: Chancen, Grenzen und typische Risiken
19:22 Psychologie, Empathie, Ethik und Datenschutz in der Ausbildung
21:07 Wird hochwertige Finanzplanung durch KI günstiger und breiter zugänglich?
23:14 Financial Literacy: Welche Kompetenzen Verbraucher künftig brauchen
25:38 Blick in die Zukunft: Wie Financial Planning in fünf bis zehn Jahren aussieht
28:24 Fazit und Verabschiedung
👤 Vorstellung des Fachexperten
Prof. Dr. Rolf Tilmes ist Academic Director Finance, Wealth Management & Sustainability Management an der EBS Executive School und Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland. Er gehört zu den Pionieren des Financial Planning in Deutschland und war an der Entwicklung des Ausbildungs- und Zertifizierungsstandards rund um CFP® und Financial Planning seit den 1990er-Jahren maßgeblich beteiligt.
Profil beim FPSB Deutschland: https://www.fpsb.de/ueber-uns/vorstand.html
Profil an der EBS Executive School:https://www.ebs.edu/ebs-executive-school/offene-programme/finanzoekonomie
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
FPSB Deutschland – Vorstand / Rolf Tilmes: https://www.fpsb.de/ueber-uns/vorstand.html
EBS Executive School – Finanzökonomie / Financial Planning: https://www.ebs.edu/ebs-executive-school/offene-programme/finanzoekonomie
FPSB Deutschland – aktuelle Informationen: https://www.fpsb.de/
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In dieser Folge ist mit Frank Hansen ein Berater zu Gast, der Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensnachfolge und Financial Planning in einer Person verbindet. Gemeinsam mit Marcel Reyers beleuchtet er, weshalb gerade Steuerberater ideale Voraussetzungen für ganzheitliche Finanzplanung mitbringen: Sie kennen die finanzielle Situation ihrer Mandanten sehr genau, genießen ein hohes Vertrauen und sind häufig früh in strategische Entscheidungen eingebunden.
Gleichzeitig zeigt das Gespräch, warum Financial Planning in der Praxis vieler Kanzleien dennoch ein Randthema bleibt. Frank Hansen spricht über typische Hürden wie den Anspruch, alles selbst machen zu wollen, den hohen Ausbildungsaufwand, Fragen der Unabhängigkeit sowie den Spagat zwischen Compliance-Arbeit und zukunftsorientierter Beratung. Besonders spannend ist sein Blick auf die Verbindung von Steuerberatung, Nachfolgeplanung, Family Office, Softwareeinsatz, Netzwerkpartnern und KI.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro & Vorstellung von Frank Hansen
01:25 Vom Steuerrecht zur Finanzplanung: Wiealles begann
02:50 Warum so wenige Kanzleien Financial Planning aktiv anbieten
04:40 Make-or-Buy: Eigene Kompetenz aufbauen oder im Netzwerk arbeiten
06:15 Unabhängigkeit, Honorare und die DVVS-Klausel
08:25 Wo Finanzplanung endet – und wo erlaubnispflichtige Anlageberatung beginnt
10:55 Unternehmensnachfolge, Vermögen und „Dukaten zählen“
13:10 Kosten, Renditen und Effizienz bei Immobilien, bAV und Vorsorgeprodukten
15:00 Zukunft der Steuerberatung: Interdisziplinarität, KI und neue Beratungsfelder
18:40 Tools, Software und die richtige personelle Aufstellung in der Kanzlei
21:45 Vom Financial Planning zum Family Office
25:55 Empfehlungen für junge Steuerberaterinnen und Steuerberater
29:20 Fazit und Verabschiedung
👤 Vorstellung des Fachexperten
Frank Hansen ist Vorstand bei der ttp Steuerberatungsgesellschaft, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachberater für Unternehmensnachfolge. Zudem ist er als CFP® registriert und Vorstandsmitglied im DVVS Deutscher Verband vermögensberatender Steuerberater.
Sein Profil macht deutlich, worum es in dieser Folge geht: nicht um isolierte Einzellösungen, sondern um die Verbindung von Steuern, Recht, betriebswirtschaftlicher Beratung und Finanzplanung. Gerade bei Unternehmerfamilien und Nachfolgethemen sieht er darin einen entscheidenden Hebel für bessere Beratungsergebnisse.
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
Frank Hansen bei ttp
ttp Family Office
DVVS – Verbandsführung / Frank Hansen
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Das neue Altersvorsorgedepot soll ab dem 1. Januar 2027 die staatlich geförderte private Altersvorsorge ergänzen und die bisherige Riester-Förderlogik weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen mehr Kapitalmarktfreiheit, eine Förderung anhand der tatsächlich eingezahlten Beiträge und der Verzicht auf eine verpflichtende Beitragsgarantie.
Marcel Reyers erklärt, wer künftig förderberechtigt sein könnte, wie Zulagen und Steuerförderung funktionieren und welche Regeln für Auszahlung, Vererbung, Auslandsaufenthalt und Berufsunfähigkeit gelten. Dabei wird deutlich: Ein neues Altersvorsorgedepot ist nicht automatisch besser als ein bestehender Riester-Vertrag. Entscheidend ist der individuelle Vergleich von Förderung, Kosten, Garantien, Anlagestrategie und Auszahlungsform.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Einführung in das Altersvorsorgedepot und wichtige Hinweise zum geplanten Start 2027
02:04 Warum die Riester-Rente reformiert werden soll
03:33 Funktionsweise des Altersvorsorgedepots, zugelassene Anlagen, Garantien und Kosten
06:12 Wer künftig förderberechtigt sein könnte
08:54 Anzahl der Verträge, Fördervolumen und Mindestbeiträge
10:46 Grundzulage, Kinderzulage, Berufseinsteigerbonus und Günstigerprüfung
14:07 Besteuerung während der Anspar- und Auszahlungsphase
15:52 Leibrente, Auszahlplan, Teilkapital und Anbieterwechsel
18:59 Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Grundsicherung und Pfändung
20:37 Sonderfälle: Tod, Vererbung, Berufsunfähigkeit und Wegzug ins Ausland
23:39 Altersvorsorgedepot oder Riester-Vertrag? Der direkte Vergleich
26:36 Fünf Fragen vor dem Abschluss eines Vertrags
30:04 Fazit und zentrale Empfehlungen
31:28 Verabschiedung und Kontaktmöglichkeiten
👤 Vorstellung des Fachexperten
Marcel Reyers ist Certified Financial Planner, Rentenberater und geschäftsführender Gesellschafter der FINAKONS Finanz Konsilium GmbH. In dieser Solo-Folge ordnet er die geplante Reform der geförderten privaten Altersvorsorge ein und erläutert die Auswirkungen aus Sicht von Verbraucherinnen, Verbrauchern und Finanzberatern.
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
BMF zum Altersvorsorgedepot: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/reform-der-privaten-altersvorsorge.html
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➡️ Die nächste Folge unseres Podcast erwartet Sie am 03.02.2026 zum Thema: Rentenberatung – ein häufig unterschätztes Beratungsangebot
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Steuerberaterin und Fachberaterin für internationalesSteuerrecht sowie Geschäftsführerin der ARGUS Steuerberatungsgesellschaft mbH Martina Veen spricht über grenzüberschreitende Karrierewege, Doppelbesteuerungsabkommen, US-Steuerpflicht, Wegzugs- und Zuzugsbesteuerung sowie typische Fehler bei internationaler Altersvorsorge.
📝 Kurze Zusammenfassung
In dieser Episode von Finanzperspektiven spricht Marcel Reyers mit Martina Veen über die steuerlichen Fallstricke internationaler Karrieren. Ob britische ISA-Konten, amerikanische 401(k)- und IRA-Modelle, Riester bei Wegzug oder die steuerliche Behandlung ausländischer Depots: Die Folge zeigt, wie schnell aus scheinbar harmlosen Auslandsbezügen komplexe Steuerfragen werden. Besonders deutlich wird, dass internationale Altersvorsorge und Kapitalanlage immer frühzeitig mitgedacht werden müssen – idealerweise vor dem Umzug, nicht erst danach.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro, Begrüßung & Werdegang von Martina Fehn im internationalen Steuerrecht
03:52 Warum internationale Altersvorsorge-Fälle zunehmen
06:44 CRS, FATCA & Meldepflichten: Warum das Finanzamt mehr sieht als viele denken
11:10 Beispiel UK: ISA-Konten, Rückzug nach Deutschlandund teure Überraschungen
17:18 Doppelbesteuerungsabkommen: hilfreich, aber oftmissverstanden
20:03 Riester, EU-Ausland und Drittstaaten: Was passiertmit Zulagen und Förderung?
24:30 US-Personen in Deutschland: Steuererklärungspflicht, Tax Credit, IRA und 401(k)
28:45 Ausländische Depots, Zuzugsbesteuerung & Wegzugssteuer auf Fonds
31:28 Top-Fehler bei internationalen Fällen: zu spät fragen, falsch übertragen, Einkünfte nicht angeben
34:03 Reformbedarf, Fazit und Verabschiedung
👤 Vorstellung des Fachexperten
Martina Veen ist Steuerberaterin und Fachberaterin für internationales Steuerrecht. In der Episode erläutert sie aus ihrer Beratungspraxis, wie Wegzug, Rückkehr nach Deutschland, ausländische Vorsorgeprodukte und internationale Kapitalanlagen steuerlich einzuordnen sind – und warum grenzüberschreitende Sachverhalte ohne Spezialisierung schnell riskant werden können.
https://www.argus-stbg.de/steuerberatung-nach-mass---nicht-von-der-stange/geschaeftsfuehrer/geschaeftsfuehrerin.html
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
Außensteuergesetz – § 6 AStG Wegzugsbesteuerung: https://www.gesetze-im-internet.de/astg/__6.html
OECD – Common Reporting Standard (CRS): https://www.oecd.org/en/publications/2025/04/consolidated-text-of-the-common-reporting-standard-2025_e478bc04.html
U.S. Treasury – FATCA: https://home.treasury.gov/policy-issues/tax-policy/foreign-account-tax-compliance-act
IRS – FATCA Information: https://www.irs.gov/businesses/corporations/fatca-information-for-united-states-entities
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Was Betroffene und Angehörige über Ansprüche, Leistungen und Absicherung wissen sollten
Rentenberater und Patientenexperte Christian Hirschmann im Gespräch mit Marcel Reyers
📝 Kurze Zusammenfassung
In dieser Episode von Finanzperspektiven spricht Marcel Reyers mit dem Rentenberater, Patientenexperten und Gesundheitsökonomen Christian Hirschmann über die finanziellen Herausforderungen chronisch kranker Menschen. Die Folge zeigt, warum es bei einer chronischen Erkrankung nicht nur um medizinische, sondern vor allem auch um sozialrechtliche und finanzielle Fragen geht: von Krankengeld und Erwerbsminderungsrente über Zuzahlungen, Umschulungen und Teilhabeleistungen bis hin zur Bedeutung privater Absicherung wie Berufsunfähigkeitsversicherung.
Christian Hirschmann berichtet aus persönlicher Erfahrung als selbst chronisch Erkrankter sowie aus seiner Beratungspraxis in der Kanzlei für Arbeits- und Sozialrecht. Er beschreibt typische Fehler, die Betroffene machen, erklärt Fristen, spricht über den Umgang mit Arbeitgebern und ordnet auch die volkswirtschaftliche Dimension chronischer Erkrankungen ein – Stichwort Produktivitätsverluste, Prävention und Teilhabe.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro & Begrüßung
00:45 Vorstellung Christian Hirschmann: Rentenberater, Patientenexperte, Gesundheitsökonom
02:45 Finanzielle Belastungen bei chronischer Erkrankung – oft übersehene Kostenblöcke
05:30 Krankengeld, Arbeitslosengeld und Einkommensverlust
08:30 Übersehene Leistungen: Reha, Umschulung, Teilhabe, Renten
11:00 Arbeitgeber & Chancengeber: Vorurteile vs. Realität
14:00 Typische Fehler von Betroffenen und Angehörigen
17:00 Finanzielle Stabilisierung nach der Diagnose
20:00 Zusammenspiel der Sozialleistungsträger und Koordinationsprobleme
23:00 Fristen, Anträge und Dokumentation
26:00 Die 5 wichtigsten Aspekte bei chronischer Erkrankung
28:00 Volkswirtschaftliche Auswirkungen und Prävention
20:30 Wunschkonzert: Eine zentrale Anlaufstelle im Sozialsystem
21:15 Fazit und Verabschiedung
👤 Vorstellung des Fachexperten
Christian Hirschmann ist Rentenberater, Patientenexperte, Speaker und Berater für Inklusion. Er ist selbst von mehreren chronisch entzündlichen Erkrankungen betroffen und verbindet fachliche Expertise mit persönlicher Erfahrung. Als Gesundheitsökonom forscht er zu krankheitsbedingten Ausfallzeiten und deren volkswirtschaftlichen Auswirkungen.
Zusammen mit seinem Kanzleipartner Dr. Sebastian Lesse berät er in der Kanzlei für Arbeits- und Sozialrecht Betroffene bei Themen wie Erwerbsminderungsrente, Teilhabeleistungen, Umschulungen, Erhalt des Arbeitsplatzes und dem gesamten Umgang mit einer chronischen Erkrankung im Erwerbsleben.
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Deutsche Rentenversicherung – Erwerbsminderungsrente
Patientsvoice: https://www.patientsvoice.de/
Rechtsanwaltskanzlei für chronisch Kranke: https://ra-laessle.de/
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In dieser Episode von Finanzperspektivenspricht Marcel Reyers mit Professorin Cäzilia Loibl von der Ohio State University über die Besonderheiten der Finanzplanung in den USA. Im Fokus stehen die akademische Verankerung des CFP®-Tracks, die hohe Bekanntheit desBerufsbilds, die starke Eigenverantwortung in der Altersvorsorge über 401(k)-Pläne sowie neue Entwicklungen rund um Behavioral Finance, EmotionalIntelligence und Financial Therapy. Zudem gibt die Folge spannende Einblicke in Housing Counseling und in die Forschung zu finanziellem Stress und Gesundheit.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro, Begrüßung & Werdegang von Cäzilia Loibl in die USA
03:05 CFP®-Ausbildung in den USA: direkt im Studium integriert
07:15 Warum der CFP® in den USA so bekannt ist: Fiduciary Duty & Marketing
10:00 Finanzbildung, 401(k)-Pläne und Eigenverantwortung in der Altersvorsorge
13:45 Financial Advice als Coaching: KI, Behavioral Finance & Interpersonal Skills
17:00 Housing Counseling in Ohio: Präventiver Verbraucherschutz vor dem Hauskauf
22:20 Finanzieller Stress, Gesundheit und die Verbindung von Geld und Krankheit
27:30 Financial Therapy, Psychologie und Kommunikation in der Beraterausbildung
29:25 Fazit und Verabschiedung
👤 Vorstellung der Fachexpertin
Prof. Dr. Cäzilia Loibl ist Professorin und Program Chairim Department of Human Sciences an der TheOhio State University. Sie leitet dort den CFP®-Track, forscht zu Finanzentscheidungen über den Lebensverlauf, zu Financial Stress, Verschuldung, Gesundheit und Verbraucherbildung und verantwortet zudem die OSU Extension Housing Counseling Services.
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
Ohio State University – Profil von Cäzilia Loibl: https://ehe.osu.edu/human-sciences/directory?id=loibl.3
Ohio State – CFP® Program / Cäzilia Loibl: https://cete.osu.edu/caezilia-loibl-phd-cfp/
CFP Board – Certified Financial Planner™ in den USA: https://www.cfp.net/
U.S. Department of Housing and Urban Development (HUD): https://www.hud.gov/
Social Security Administration (USA): https://www.ssa.gov/
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In dieser Episode von Finanzperspektiven spricht Marcel Reyers mit Björn Esser über die psychologischen Mechanismen hinter Geldanlage und Investmententscheidungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Menschen an den Finanzmärkten oft nicht rational handeln – obwohl klassische Kapitalmarkttheorien genau das lange unterstellt haben. Stattdessen prägen Emotionen, unbewusste Muster und kognitive Verzerrungen viele Entscheidungen von Anlegerinnen und Anlegern.
Die Folge beleuchtet zentrale Konzepte der Behavioral Finance wie Overconfidence, Verlustaversion, Ankereffekte und Herdentrieb. Gleichzeitig geht es um ganz praktische Fragen: Wie können Anleger diese Denkfehler bei sich selbst erkennen? Welche Rolle spielen Strategie, Risikoprofil und Erwartungsmanagement? Und wie verändert Künstliche Intelligenz die Dynamik zwischen Rationalität und emotionaler Marktpsychologie?
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro & Begrüßung
00:46 Vorstellung von Björn Esser und sein Weg in die Finanzwelt
02:44 Was Behavioral Finance ist und wie sie sich historisch entwickelt hat
05:43 Die wichtigsten Biases: Overconfidence, Loss Aversion, Anchoring, Herding
07:22 Selbstüberschätzung bei Anlegern und wie man ihr begegnet
10:28 Verlustaversion: Warum Verluste psychologisch stärker wirken als Gewinne
17:37 Herdentrieb und Preisblasen an den Kapitalmärkten
21:06 Ankereffekte, Kursziele und manipulativeErwartungssteuerung
26:03 KI, Algorithmen und neue Chancen bzw. Risiken in der Behavioral Finance
29:33 Fazit, Literaturempfehlung und Verabschiedung
👤 Vorstellung des Fachexperten
Björn Esser ist Mitgründer der Alturis Capital GmbH in Frankfurt und seit vielen Jahren als Dozent und Referent im Bereich Behavioral Finance, Portfoliomanagement und Entscheidungstheorie aktiv. In dieser Folge bringt er seine Erfahrung aus Praxis und Kapitalmarktforschung ein und zeigt, wie stark psychologische Muster unser Anlageverhalten prägen.
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
DVFA – Behavorial Finance: https://akademie.dvfa.de/programme/behavioral-finance
Alturis Capital – Björn Esser: https://alturis.de/ueber-uns/
Daniel Kahnemann: https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kahneman
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In dieser Episode von Finanzperspektiven spricht Marcel Reyers mit Uwe Scheunemann, Honorarberater in Zürich, über das aktuell hochrelevante Thema „Umzug in die Schweiz".
Mehr Netto vom Brutto, höhere Wertschätzung, bessere Arbeitsbedingungen – das sind die Versprechen. Doch was bleibt nach Abzug von Krankenkasse, Lebenshaltungskosten und Vermögensteuer wirklich übrig? Der Experte erklärt das Schweizer 3-Säulen-System, klärt über die Quellensteuer für Neuzuzüger auf, erläutert was mit deutscher Altersvorsorge und Depots passiert und verrät, welche Kosten viele Auswanderer unterschätzen. Eine ehrliche Folge für alle, die mit dem Gedanken spielen, in die Schweiz zu ziehen.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 - Intro & Begrüßung
01:50 Vorstellung: Uwe Scheunemann – CFP und Honorarberater in Zürich
03:20 Motive für den Umzug: Lohn, Wertschätzung & Lebensqualität
05:40 Lebenshaltungskosten: Was kostet Wohnen in Zürich & Basel wirklich?
09:00 Krankenkasse als Kopfprämie – das Schweizer Pflichtsystem
11:30 Was bleibt vom Bruttolohn? Sozialabgaben & Netto-Rechnung
14:00 Quellensteuer für Neuzuzüger – die ersten 5 Jahre
16:30 Das 3-Säulen-System: AHV, Pensionskasse & Säule 3a
19:00 Pensionskasseneinkäufe & Steueroptimierung ab 50+
22:00 Deutsche Altersvorsorge: Was passiert bei Wegzug?
25:00 Vermögensteuer & Depots: Was Zuzüger wissen müssen
28:30 Versteckte Kosten: Verkehrsbußen, Kinderbetreuung & Mietkaution
31:00 Grenzgängermodell vs. kompletter Umzug – was lohnt sich?
33:30 Kulturelle Integration: Sprache, Dialekt & soziale Codes
35:00 Fazit und Verabschiedung
👤Vorstellung des Fachexperten
Uwe Scheunemann ist Certified Financial Planner (CFP) und Gründer von Progressive Finance in Zürich. Als Honorarberater betreut er seit über drei Jahren mit seiner eigenen Firma vor allem Akademikerfamilien, Ärzt:innen und Privatkunden mit Schwerpunkt auf grenzüberschreitende Finanzplanung zwischen Deutschland und der Schweiz. Seine Ausbildung absolvierte er in der Schweiz (Diplomierter Finanzberater, Finanzplaner mit eidgenössischem Fachausweis, CFP), studierte aber auch in Dresden und Spanien.
Kontakt zu Uwe Scheunemann:https://www.progressive-finance.ch/
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
Progressive Finance – Honorarberatung Zürich: https://www.progressive-finance.ch/
FinFinder – Honorarberater & Broker in der Schweiz finden: https://www.finfinder.ch/
Schweizer AHV – Staatliche Altersvorsorge (1. Säule): https://www.ahv-iv.ch/
BVG – Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (2. Säule): https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/797_797_797/de
Säule 3a – Private Vorsorge in der Schweiz: https://www.ch.ch/de/saeule-3a/
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In dieser Episode von Finanzperspektiven spricht Marcel Reyers mit Maximilian Kleyboldt über den konkreten Mehrwert professioneller Finanzplanung durch Certified Financial Planner (CFP®). Im Mittelpunkt steht die Frage, warum ganzheitliche Finanzplanung heute wichtiger ist denn je – gerade in einer Zeit, in der viele Menschen durch Informationsflut, Produktvielfalt und steigende finanzielle Komplexität verunsichert sind.
Die Folge zeigt, dass Financial Planning weit über klassische Anlageberatung hinausgeht. Statt nur einzelne Produkte oder Depots zu optimieren, werden Lebensziele, Liquidität, Altersvorsorge, Absicherung, Finanzierung, Vermögensnachfolge und steuerliche Aspekte als zusammenhängender Prozess betrachtet. Außerdem spricht Kleyboldt über die Rolle der CFP®-Zertifizierung, Qualitätsstandards in der Beratung, den Aufbau der Ausbildung sowie über Zukunftsthemen wie Ruhestandsplanung, Estate Planning und interdisziplinäre Beratung.
⏱️ Kapitelübersicht
00:00 Intro & Begrüßung
00:43 Thema der Folge: Warum CFP echten Mehrwert bietet
01:35 Vorstellung von Maximilian Kleyboldt und sein Werdegang
03:11 Warum Finanzplanung heute wichtiger denn je ist
05:39 Financial Planning vs. klassische Anlageberatung
07:50 Für wen Finanzplanung besonders sinnvoll ist
10:48 CFP® als Qualitätsmerkmal in der Beratung
13:26 Aufbau und Anforderungen der CFP-Ausbildung
16:03 Was sich durch die Zertifizierung in der Praxis verändert
18:34 Zukunft der Finanzplanung: Trends und Herausforderungen
24:20 Wie Verbraucher qualifizierte Berater finden
26:37 Fazit & Verabschiedung
👤 Vorstellung des Fachexperten
Maximilian Kleyboldt ist CFP®-Professionell, Direktor bei der Bethmann Bank in Frankfurt am Main und Schriftführer im Vorstand des FPSB Deutschland. Im Gespräch beschreibt er seinen langjährigen Hintergrund im Bankenumfeld und seine Überzeugung, dass gute Beratung immer ganzheitlich, strukturiert und lebensphasenorientiert sein muss.
Kontakt zu Maximilian Kleyboldt
https://www.linkedin.com/in/maximilian-kleyboldt-cfp%C2%AE-b4956a42/
🔗 Wichtige Links & Ressourcen
FPSB Deutschland e.V.: https://www.fpsb.de/
Positionspapiere des FPSB Deutschland e.V. https://www.fpsb.de/fuer-berater/dokumentencenter.html
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